Das Job ABC Die wichtigsten Begriffe zum Thema voll im Griff.

Hier finden Sie Definitionen vieler wichtiger Begriffe rund um das Thema Job und Arbeiten in Deutschland. Wenn Sie nicht wissen, was ein Wort auf HeroJob.de bedeutet, können Sie hier die Definition nachlesen.

  • Arbeit­nehmer­über­lassung

    Beschreibt den Vorgang, wenn der sogenannte Leiharbeitnehmer von seinem Arbeitgeber, dem Verleiher, an den Kunden, den Entleiher, verliehen wird. Arbeitgeber sind hier beispielsweise Personaldienstleister oder Zeitarbeitsfirmen. Synonyme für die Arbeitnehmerüberlassung sind Zeitarbeit, Leiharbeit, Personalleasing oder Mitarbeiterüberlassung.

  • Befrist­eter Arbeitsvertrag

    Ein Arbeitsverhältnis kann eine Befristung haben, dies bedeutet dass es für einen vertraglich festgelegten Zeitraum gilt. Wird das Arbeitsverhältnis nicht verlängert, so endet es nach Ablauf dieser festgelegten Zeit.
    Befristete Arbeitsverträge werden meistens dann geschlossen, wenn der Arbeitgeber die Eignung des Arbeitnehmers über einen längeren Zeitraum hinweg als die gesetzliche Probezeit von 6 Monaten prüfen will.

  • CoWork­ing

    Teilt man sich eine Büro, und steht im unmittelbaren Austausch zueinander, so handelt es sich dabei um das sogenannte CoWorking. Hauptziel ist es hierbei gemeinsam zu arbeiten, dementsprechend offen und zugänglich werden die Arbeitsplätze gestaltet. Natürlich besteht grundsätzlich die Möglichkeit, sich zurückzuziehen, hauptsächlich findet die Arbeit jedoch gemeinsam statt. Ideal ist dies für Projekte, welche kreativ ausgearbeitet werden müssen.

  • Daten­schutz

    Unter Datenschutz versteht man in Deutschland ein Grundrecht, welches jedem Bürger den Schutz der persönlichen Daten gewährleistet, was soviel bedeutet wie dass er über den Gebrauch derer verfügt.
    Jeder Mensch hat also das Recht, darüber zu entscheiden, wer wann und wo seine Daten speichern, verwenden oder gar weitergeben darf.
    In einer fortschreitenden Digitalisierung gestaltet sich dies als immer schwieriger, da die sich die Zahl der Angriffsflächen enorm vervielfältigt und ein genaues Nachvollziehen fast schon unmöglich macht.

  • E-Learn­ing

    Da die Abkürzung E-Learning von Electronic Learning kommt, befasst sich diese Form des Lernens mit jeglichen elektronischen bzw. Technischen sowie digitalen Medien. Beispielsweise zählt hier auch bereits eine Präsentation dazu, welche digital zur Verfügung gestellt wird. Aber auch per Video oder online-Vorlesungen können Inhalte vermittelt werden.
    Es gilt auch hier eine Orts- und Zeitunabhängigkeit, es kann selbstständig bestimmt werden, wann und wie die Inhalte bearbeitet werden, und die Qualität ist nicht von einer Lehrkraft abhängig. Es kann hier stets das Material bereitgestellt und abgerufen werden. Auch der Globalisierung spielt es in die Karten: die Inhalte können in mehreren Sprachen zur Verfügung gestellt werden, es ist kein Dozent von Nöten, welcher die Sprache entsprechend spricht.

  • Führ­ungs­kraft

    Eine Führungskraft agiert als leitende Person, welche für die Koordination und Planung, sowie der Anleitung der anderen Arbeitnehmer zuständig ist. Ihnen obliegt dabei die Kontrolle und Delegation einer bestimmten Gruppe. Es bedarf verschiedener Eigenschaften, um die Mitarbeiter entsprechend anzuleiten und zu motivieren. Dabei unterscheidet man nochmals in verschiedenen Führungsstile, welche sich nach der Firmenphilosophie und der Struktur im Unternehmen im Allgemeinen richtet.

  • Gehalts­grenze

    Die Gehaltsgrenze oder explizit Gehaltsobergrenze beschreibt das höchste Limit auf der Gehaltsskala, welches ein Arbeitnehmer erreichen kann. Das kann zum Beispiel aufgrund tarifvertraglicher oder gesetzlicher Regelungen zustande kommen.

  • Honorar­vertrag

    Dieses Vertragsverhältnis ist eine Form der freien Mitarbeit. Der Honorarvertrag bietet die Basis für regelmäßige Einsätze, ohne das ein Anstellungsverhältnis zustande kommt. Das kann beispielsweise Grundlage für eine spätere Festanstellung oder Selbstständigkeit sein. Geregelt werden in dem Honorarvertrag die Leistung und die daran geknüpfte Vergütung.
    Man spricht hier von Auftraggeber und Auftragnehmer.
    Der Auftraggeber kann weder Arbeitsort noch Arbeitszeit bestimmen, der Auftragnehmer ist von ihm nicht weisungsgebunden.
    Verbreitet sind Honorarverträge bei beispielsweise: Anwälten, Steuerberatern, Unternehmensberatern, Architekten, Immobilienmakler, Autoren, usw.

  • Industrie- und Handelskammer (IHK)

    Die Industrie- und Handelskammer ist eine Körperschaft und Interessenvertreter der Gewerbetreibenden der Industrie, des Handels, des Verkehrs und anderen Dienstleistungen. Es besteht eine Zwangsmitgliedschaft, wobei die Industrie- und Handelskammer die Aufgaben der Interessenvertretung der Mitglieder, die Förderung der gewerblichen Wirtschaft und der Berufsausbildung, die Erstellung von Gutachten usw. inne hat.

  • Job

    Der Begriff Job steht umgangssprachlich für Arbeitsplatz oder eine berufliche Tätigkeit, welche vom Arbeitnehmer zum Zweck des Gelderwerbs ausgeübt wird. Mittlerweile wandelt es sich immer mehr als eine fast schon offizielle alternative Bezeichnung für Beruf.

  • Kranken­kassen

    Krankenkassen sind Träger der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie unterstehen der Aufsicht von Bund oder Ländern, sind jedoch finanziell und organisatorisch unabhängig. Gliedern lässt sich die gesetzliche Krankenversicherung in einzelne Krankenkassen. Beispielsweise in verschiedene Kassenarten wie Allgemeine Ortskrankenkassen (AOK), Betriebskrankenkassen (BKK), Innungskrankenkassen (IKK) usw..
    Durch die Krankenkassen werden den Versicherten gewisse Leistungen zur Verfügung gestellt. Diese Leistungen müssen aktuellen medizinischen Erkenntnissen entsprechen und den medizinischen Fortschritt berücksichtigen. Die Leistungen werden in Form von Sach- oder Dienstleistungen zur Verfügung gestellt. Nach Vorlage der elektronischen Gesundheitskarte können diese Leistungen entsprechend in Anspruch genommen werden.

  • Leih­arbeit

    Unter Leiharbeit versteht man ein Arbeitsmodell, welches aus drei Komponenten besteht: dem Arbeitnehmer oder Zeitarbeitnehmer, dem Arbeitgeber oder Entleiher, und dem Entleiher oder Kundenbetrieb.
    Ein Unternehmen, welches kurzfristig wie auch langfristigen Personalbedarf hat, wendet sich entsprechend an den Personaldienstleister, und dieser entleiht ihm Mitarbeiter. Zwischen dem Personaldienstleister und dem Arbeitnehmer besteht ein Arbeitsvertrag. Dem Arbeitnehmer selbst bietet das die Vorteile, dass er einen leichteren Einstieg in das Berufsleben ermöglicht bekommt, und in verschiedenen Bereichen flexibel Berufserfahrung sammeln kann.
    Ein anderer Begriff für die Leiharbeit ist auch die Arbeitnehmerüberlassung, Zeitarbeit oder Personalleasing.

    - Lebenslauf unterschreiben
    - Lebenslust vs. Jobfrust: Macht weniger Arbeit glücklich?
    - Lebensqualität
    - Less Work, more Money
    - Leisure Sickne
    - Lohnpfändung
    - Lohnsteuerpauschalierung
    - Low-Performer

  • Mit­ar­beiter

    Mitarbeiter sind nach Definition in einem Unternehmen, einer Behörde oder einer Organisation bei anfallenden Tätigkeiten im Unternehmensprozess mitwirkende Personen. Je nach Tätigkeit und / oder beruflicher Qualifikation erhalten sie ein Entgelt, welches sie von beispielsweise Praktikanten unterscheidet. Synonyme für den Begriff Mitarbeiter sind zum Beispiels Arbeitnehmer, Beschäftigter oder Angestellter. Der Mitarbeiter umfasst alle in einem Unternehmen tätigen Personen, außer dem Management beispielsweise oder den Inhabern.

  • Neben­job

    Wer einen Nebenjob hat, arbeitet neben Studium, Schule, Kindererziehung oder der beruflichen Haupttätigkeit “nebenbei”. Dabei darf diese Nebentätigkeit eine gewisse Stundenanzahl in der Woche nicht überschreiten.
    Man unterteilt in den Schüler- oder Studentenjob und den Teilzeitjob.
    Die Höhe des Nebenverdienstes definiert die steuerlichen Verpflichtungen. Die Grenze für eine steuerliche und sozialversicherungspflichtige Befreiung liegt bei 450€.

  • Online-Bewerbung

    Die Online-Bewerbung löst immer mehr die klassische Bewerbung per Post oder auch per E-Mail ab. Dabei wird meistens von dem jeweiligen Stellenportal oder auch dem eigene Bewerbungsportal des Unternehmens selbst ein Online-Formular zur Verfügung gestellt, welches dem Bewerber mittels weniger Eingaben in kurzer Zeit das Abschicken seiner Bewerbung ermöglicht.
    Je nach Portal unterscheidet sich der Umfang des Formulars, meistens besteht die Möglichkeit, Angaben zur Person zu machen sowie die erforderlichen Bewerbungsunterlagen wie Lebenslauf oder Bewerbungsschreiben sowie mögliche Zertifikate anzuhängen.
    Die Bewerbung landet dann bei dem entsprechenden Unternehmen in der Datenbank. Meistens wird diese Form der Bewerbung von den Unternehmen sogar gewünscht, da der AUfwand für beide Seiten so am geringstens ist. Außerdem fallen keine Kosten für den Bewerber an, denn es wird keine Bewerbungsmappe und auch kein Versand mehr benötigt.

  • Praktika

    Praktika sind eine gute Möglichkeit, sich temporär in diversen Bereichen beruflich auszuprobieren. Meistens erfolgt diese Art der Beschäftigung unentgeltlich. Möglich ist dies beispielsweise vor einem Beschäftigungsverhältnis, sodass beide Seiten, Arbeitgeber wie auch Arbeitnehmer, die Eignung dieser Beschäftigung prüfen können. Hauptsächlich dient ein Praktikum also der Berufserfahrung in einem bestimmten Bereich. Häufig sind Praktika Teil der schulischen Ausbildung oder des Studiums, um den Praxisanteil zu gewährleisten.

  • Quer­ein­steig­er

    Als Quereinsteiger gelten im Berufsleben die Personen, welche in ein neues Tätigkeitsfeld wechseln. Meistens besteht keine berufliche Qualifikation für diesen Bereich oder keine Berufserfahrung.
    Unternehmen ist es durchaus möglich, in gewissen Bereichen Quereinsteiger einzustellen - meistens kann man sich so ergänzendes Know-How ins Unternehmen holen. Grundlegend kann jeder Quereinsteiger ungeschützte Berufsbezeichnungen verwenden (z.B. Politik, Moderator, Schauspieler usw.), geschützte Berufsbezeichnungen hingegen wie Arzt, Rechtsanwalt, Steuerberater usw. benötigen einen entsprechenden Prüfungs- oder Ausbildungsnachweis.

  • Rente

    Personen, welche in Rente sind, sind nicht mehr erwerbstätige Menschen, welche ihren Lebensunterhalt mithilfe der Rente, einer gesetzlichen oder privaten Versicherungsleistung, finanzieren. Es sind also die Bezüge im Ruhestand.
    Generell wird das Rentenalter gesetzlich festgelegt, geht ein Mensch vorab diesen Alters in Rente, zählt es als Frührente oder Erwerbsminderungsrente.

  • Soft Skills

    Bei den Soft Skills handelt es sich um persönliche, soziale und methodische Kompetenzen. Sie sind daher eher weniger erlernbar und hängen vom Charakter und Wesen eines Menschen ab.
    Zu persönlichen Kompetenzen zählen zum Beispiel Zuverlässigkeit, Sorgfalt und Selbstständigkeit - die Grundhaltung einer Person also.
    Soziale Kompetenzen beschreiben das Verhalten eines Menschen, zum Beispiel Toleranz, Teamfähigkeit und Empathie.
    Zu den methodischen Kompetenzen zählt man die Fähigkeit, Methoden so anzuwenden, dass die gestellten Anforderungen erfüllt werden. Das sind zum Beispiel das analytische Denken, Präsentationstechniken und Medienkompetenz.

  • Tarif­ver­trag

    Der Tarifvertrag wird zwischen den Arbeitgeberverbänden und den Gewerkschaften geschlossen. Nach dem Tarifvertragsgesetz regelt der Vertrag Rechte und Pflichten dieser beiden Vertragsparteien. Er regelt vor allem, dass die Mindestlöhne nicht unterschritten, dass den Arbeitnehmern Mitspracherecht und angemessene Arbeitsbedingungen gewährleistet werden. Dem Arbeitgeber ermöglicht der Tarifvertrag einen fairen Wettbewerb, da für alle die gleichen Bedingungen gelten. Zudem können die Arbeitnehmer in dem betreffenden Unternehmen nicht streiken sofern der Tarifvertrag dort gilt.

  • Umschul­ung

    Die Umschulung ist eine Weiterbildungsmaßnahme, sodass der Arbeitnehmer eine Durchführung seines Jobs gewährleisten kann.
    Meistens werden sie von den Arbeitgebern angeboten, beispielsweise auch jenen Personen, welche aktuell ohne arbeit sind. Ihnen wird so die Möglichkeit geboten, eine Stelle zu finden.

  • Ver­trieb

    Der Vertrieb soll dafür sorgen dass der Kunde sein Produkt erhält. Er ist Teil des Marketing-Mix für Unternehmen. Wie der Vertrieb im jeweiligen Unternehmen aufgebaut ist, hängt vom jeweiligen Unternehmen ab. AM meisten vertreten sind der Direktvertrieb, der indirekte Vertrieb und der Online-Vertrieb.

    Es geht im Vertrieb darum, Umsätze zu erzielen, Kunden zu halten und Kunden neu zu gewinnen.

  • Werk­ver­trag

    Dieses Vertragsverhältnis ist eine Form der freien Mitarbeit. Es gibt einen Auftraggeber, den Besteller, und einen Auftragnehmer, den Unternehmer. Der Auftragnehmer verpflichtet sich zu Herstellung des Werkes, und der Auftraggeber ist zur Zahlung dieses bestellten Werkes verpflichtet. Das kann die Herstellung oder Veränderung (z.B Reparatur) an einer Sache sein, oder eine Arbeit bzw. Dienstleistung (z.B. das Erstellen eines Gutachtens). Bei dem Werkvertrag wird ein Unternehmen oder ein Selbstständiger mit der Herstellung beauftragt. Hierbei entscheidet der AUftragnehmer selbst, wo, wann und wie (mit welchen Arbeitsmitteln und Mitarbeitern) er diesen Auftrag ausführt. Er übernimmt damit auch die vollständige Haftung für das Ergebnis. Der Auftraggeber zahlt für das Ergebnis, nicht für die benötigte Zeit oder Mitarbeiter.
    Typische Beispiele sind: jegliche handwerkliche Tätigkeiten, Bauarbeiten, Transportleistungen (z.B. Taxi) oder die Ausstellung von Gutachten.

  • Xing

    Xing zählt zu den Karriereportalen der sozialen Plattformen. Es wird hauptsächlich für das Knüpfen von beruflichen Kontakten genutzt. Es sind Angestellte, Selbstständige, Unternehmer, Akademiker und Wissenschaftlicher aus allen Bereichen auf Xing unterwegs. Gerade wenn man offen für eine neue berufliche Tätigkeit ist, bietet sich Xing an: man kann ein Portfolio von sich erstellen, um Unternehmen auf sich aufmerksam zu machen. Andersrum wiederum kann man als Unternehmen so auch nach geeigneten Kandidaten für offene Positionen suchen.
    Natürlich steht Xing auch einfach nur für einen regen Austausch in Gruppen oder Foren zur Verfügung, oder um mit Business-Kontakten zu kommunizieren.

  • Young Professionals

    Young Professionals bezeichnet jene Gruppe, welche vor allem die jungen Arbeitnehmer oder speziell junge Fachkräfte umfasst. Sie zeichnen sich durch hohe Qualifikationen, Motivation und Ehrgeiz aus. Meistens handelt es sich dabei um Hochschulabsolventen. Eine genaue Altersgruppe lässt sich jedoch nicht klar definieren, da die verschiedenen Studiengänge in ihrer Dauer variieren.
    Aufgrund ihrer Eigenschaften, sind gerade die Young Professionals von den Arbeitgebern viel gesucht. Nicht nur wegen der jeweiligen Qualifikationen, sondern auch wegen der Motivation und dem Tatendrang, den sie mitbringen. Außerdem sind junge Menschen noch formbarer, was den meisten Unternehmen gut passen dürfte. Allerdings wissen auch die Meisten von ihnen um ihre Stellung auf dem Arbeitsmarkt und haben demnach entsprechende Ansprüche an ihren Arbeitgeber.

  • Zeit­ar­beit

    Unter Zeitarbeit versteht man ein Arbeitsmodell, welches aus drei Komponenten besteht: dem Arbeitnehmer oder Zeitarbeitnehmer, dem Arbeitgeber oder Entleiher, und dem Entleiher oder Kundenbetrieb.
    Ein Unternehmen, welches kurzfristig wie auch langfristigen Personalbedarf hat, wendet sich entsprechend an den Personaldienstleister, und dieser entleiht ihm Mitarbeiter. Zwischen dem Personaldienstleister und dem Arbeitnehmer besteht ein Arbeitsvertrag. Dem Arbeitnehmer selbst bietet das die Vorteile, dass er einen leichteren Einstieg in das Berufsleben ermöglicht bekommt, und in verschiedenen Bereichen flexibel Berufserfahrung sammeln kann.
    Ein anderer Begriff für die Zeitarbeit ist auch die Arbeitnehmerüberlassung, Leiharbeit oder Personalleasing.