Das Job ABC Die wichtigsten Begriffe zum Thema voll im Griff.

Hier finden Sie Definitionen vieler wichtiger Begriffe rund um das Thema Job und Arbeiten in Deutschland. Wenn Sie nicht wissen, was ein Wort auf HeroJob.de bedeutet, können Sie hier die Definition nachlesen.

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A wie …

Abfindung

Als sogenannte Abfindung wird der finanzielle Ausgleich vom Arbeitgeber an den Arbeitnehmer bei Arbeitsplatzverluste bezeichnet.

Grundsätzlich besteht in Deutschland kein Rechtsanspruch auf eine Abfindung. Bei einer rechtmäßigen Kündigung

Das Recht auf Abfindung greift lediglich, wenn die Kündigung des Arbeitnehmers unter den Kündigungsschutz gemäß dem Kündigungsschutzgesetz fällt. Grundlage hierfür ist ein unbefristeter Arbeitsvertrag und eine Betriebszugehörigkeit von mindestens 6 Monaten. Betriebsbedingte oder unrechtmäßige Kündigungen zählen ebenfalls zum Kündigungsschutz.

Abmahnung

Eine Abmahnung hinsichtlich des Arbeitsrechts wird vom Arbeitgeber ausgestellt und mahnt ein bestimmtes Verhalten vonseiten des Arbeitnehmers aufmerksam. In der Abmahnung wird beispielsweise auf mögliche Konsequenzen hingewiesen.

Für eine fristlose Kündigung muss eine Abmahnung zwingend vorangegangen sein. Eine Abmahnung zielt darauf ab, den Arbeitnehmer auf sein Fehlverhalten aufmerksam zu machen, dies zukünftig zu unterlassen bzw. Zu bessern und zusätzlich dient es der Dokumentation.

Abwesenheitsnotiz

Die Abwesenheitsnotiz dient grundlegend der Information über das Fernbleiben des Empfängers der E-Mail. Sie setzt den Absender darüber in Kenntnis, in welchem Zeitraum die betreffende Person abwesend sein wird und auf welchem Weg möglicherweise alternativ ein Ansprechpartner erreichbar ist.

Afterwork Inspiration

Unter Afterwork Inspiration versteht man solche Bereiche, die außerhalb der Arbeit stattfinden, allerdings als Inspiration auch auf den Arbeitsalltag anwendbar dienen. Dazu kann beispielsweise die Work-Life-Balance, Zeit- und Selbstmanagement oder auch verschiedene Kompetenzen zählen.

Akkordarbeit

Unter Akkordarbeit versteht man eine Arbeitsform, bei welcher nach geleisteter Arbeitsleistung gezahlt wird.

Das Gehalt errechnet sich anhand der produzierten Stückzahl und dem pro Stück festgelegten Lohnsatz.

Akkordarbeit ist nicht für jede Personengruppe geeignet, da sie an die Leistung gebunden ist, die erbracht wird.

Ambivertierte Menschen

Unter dem Begriff ambivertiert versteht man die Eigenschaft sowohl introvertiert als auch extrovertiert zu sein. Ambivertierte Menschen sind anpassungsfähig und weisen eine hohe Flexibilität auf. Gerade im Job bedeutet dies einen entscheidenden Vorteil, sich in einer Situation richtig zu verhalten.

Änderungskündigung

Grundlegend beendet eine Änderungskündigung genau wie die Kündigung das bestehende Arbeitsverhältnis, bietet jedoch die Möglichkeit einen neuen Arbeitsvertrag mit überarbeiteten und neu angepassten Bedingungen aufzusetzen. Die festgelegten oder gesetzlich geregelten Kündigungsfristen gelten auch hier, ebenso wie die Schriftform.

Angestellter

Angestellte sind nach Definition in einem Unternehmen, einer Behörde oder einer Organisation bei anfallenden Tätigkeiten im Unternehmensprozess mitwirkende Personen. Je nach Tätigkeit und / oder beruflicher Qualifikation erhalten sie ein Entgelt, welches sie von beispielsweise Praktikanten unterscheidet. Synonyme für den Begriff Angestellter sind zum Beispiels Arbeitnehmer, Beschäftigter oder Mitarbeiter. Der Mitarbeiter umfasst alle in einem Unternehmen tätigen Personen, außer dem Management beispielsweise oder den Inhabern.

Arbeit

Das Nachgehen einer Erwerbstätigkeit, welche entsprechend durch ein vertraglich festgelegtes Entgelt entlohnt wird.

Arbeit trotz Krankschreibung

Eine Krankschreibung stellt keinen Beschäftigungsverbot dar - grundsätzlich ist das Arbeiten während eines Krankenscheines erlaubt. Der Arbeitnehmer darf selbst entscheiden, ob er dennoch arbeiten geht. Der behandelnde Arzt kann lediglich zum Zeitpunkt der Behandlung eine Arbeitsunfähigkeit feststellen, die danach folgende Zeit gellt lediglich eine Prognose dar.

Umgekehrt darf der Arbeitgeber vom Arbeitnehmer jedoch nicht verlangen, wieder arbeiten zu gehen, auch wenn er mutmaßlich wieder arbeitsfähig wäre.

Arbeiten im Ausland

Seit 2014 ist der Arbeitsmarkt in der EU vollständig geöffnet, sodass keine Arbeitsgenehmigung benötigt wird.

Sogenannte EURES-Berater stehen in jedem Land zur Verfügung, um hinsichtlich dem Arbeiten in dem jeweiligen Land zu beraten.

Um optimal in der Berufswelt im Ausland starten zu können, ist es von Vorteil, die Landessprache zu beherrschen, oder zumindest das Erlernen derer anzustreben. Desweiteren gilt es vorab abzuklären, wie die Rechtsfragen und Ausbildungswege in dem Land geregelt sind.

Arbeitgeber

Ein Arbeitgeber beschäftigt eine oder mehrere Personen in Form eines Arbeitsverhältnisses. Er ist verpflichtet, ein Entgelt gegen die zu erbringende Leistung des Arbeitnehmers zu zahlen.

Arbeitgeberpflichten

Die Hauptpflicht des Arbeitgebers liegt in der Lohnzahlungspflicht. Die Höhe wird entweder durch einen Tarifvertrag geregelt oder wird im Arbeitsvertrag festgelegt. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, diese Vergütung pünktlich zu einem vertraglich festgelegten Termin zu zahlen.

Dazu zählen ebenso die Pflicht, Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge sowie weitere eventuell anfallende Steuern zu berechnen und abzuziehen.

Ebenfalls einhergehend mit der Lohnzahlungspflicht ist die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, die monatliche Erstellung der Lohnabrechnung und die Einhaltung des Mindestlohnes.

Desweiteren kann man die Beschäftigungspflicht, die Schutz- und Fürsorgepflicht, die Gewährleistung des Datenschutzes, den Schutz von Persönlichkeitsrechten, die Urlaubsgenehmigungen oder Zulassung eines Betriebsrates erwähnen.

Arbeitgeberwechsel

Es gibt verschiedene Motivationen hinter einem Arbeitgeberwechsel. Einem Arbeitgeberwechsel unterliegen vorab wichtige Entscheidungen. Einher damit geht die Kündigung beim alten Arbeitgeber und der Vertragsabschluss mit dem neuen Arbeitgeber. Es müssen die vertraglich festgelegten Kündigungsfristen beachtet und eingehalten werden, denn erst dann ist ein neuer Vertragsabschluss möglich.

Arbeitnehmer

Der Arbeitnehmer ist eine Person, welche im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses gemäß dem vereinbarten Arbeitsvertrag festgeschriebene, verpflichtende Tätigkeiten ausübt.

Arbeitnehmerüberlassung

Beschreibt den Vorgang, wenn der sogenannte Leiharbeitnehmer von seinem Arbeitgeber, dem Verleiher, an den Kunden, den Entleiher, verliehen wird. Arbeitgeber sind hier beispielsweise Personaldienstleister oder Zeitarbeitsfirmen. Synonyme für die Arbeitnehmerüberlassung sind Zeitarbeit, Leiharbeit, Personalleasing oder Mitarbeiterüberlassung.

Arbeitskleidung

Arbeitskleidung wird in der Regel vom Arbeitgeber gestellt und die Kosten dafür werden zum Teil von ihm übernommen. So hat der Arbeitnehmer einen geringeren Kostenaufwand und hat die Möglichkeit, geeignete Kleidung zu beziehen beispielsweise wenn es sich um Sicherheitskleidung handelt, welche direkt vorgeschrieben wird. Gleichzeitig kann mithilfe von Arbeitskleidung für das entsprechende Unternehmen geworben werden.

Arbeitslos nach Studium

Für viele beginnt nach einem erfolgreich absolvierten Studium die Suche nach dem Berufseinstieg. Grundlegend haben Studenten keinen Anspruch auf das Arbeitslosengeld 1, da für dieses erst einmal in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt werden muss. Auf das Arbeitslosengeld 2 haben Studenten Anspruch. Wichtig ist hierbei, sich auch nach dem Studium bei der zuständigen Agentur für Arbeit zu melden.

3,75 % der Menschen in Deutschland (Stand 2020) studieren - doch wie es danach weitergeht, weiß lediglich ein Bruchteil. Es ist also wichtig, während des Studiums ausreichend Praxiserfahrung sammeln zu können, um bereits vor Abschluss des Studiums zu wissen, inwieweit es nach dem Studium weitergehen könnte.

Arbeitslosengeld 2 Anspruch

Anspruch auf das sogenannte Arbeitslosengeld 2, auch Hartz IV genannt, haben alle erwerbsfähigen und hilfebedürftigen Personen ab dem 15. Lebensjahr. Ebenfalls berechtigt sind die Personen, welche mit mit erwerbsfähigen, hilfsbedürftigen Personen in einem Haushalt leben, da sie als Bedarfsgemeinschaft zählen.

Das Arbeitslosengeld wird im Gegensatz zu Arbeitslosengeld 1 aus steuerlichen Mitteln bestritten, gesetzlich festgelegt ist dies im Sozialgesetzbuch. Anders als das Arbeitslosengeld 1 orientiert sich das Arbeitslosengeld 2 am Bedarf des Empfängers.

Arbeitslosigkeit im Lebenslauf

Für den Arbeitnehmer stellt es sich oft schwierig dar, die Phase der Arbeitslosigkeit im Lebenslauf unterzubringen. Doch muss es nicht automatisch einen negativen Hintergrund haben, denn nicht immer findet sich ein nahtloser Übergang zwischen altem und neuem Job. Baut man dies entsprechend im Lebenslauf ein, muss es nicht zwangsläufig negativ behaftet sein. „Aktiv auf Arbeitssuche“, „arbeitssuchend“ oder „berufliche Neuorientierung“ können Beispiele für einen positiven Einbau sein.

Arbeitsplatz der Zukunft

Für viele Menschen stellt sich nach absolviertem Schulabschluss oder abgeschlossener Ausbildung bzw. Studium oft die Frage, wie es in ihrer beruflichen Zukunft aussehen wird.

Arbeitsplatzwechsel

Auch der Arbeitsplatzwechsel kann viele Gründe haben. Die Weiterbildungs- und Aufstiegschancen sind ausgeschöpft, der Kollegenzusammenhalt oder die Arbeitsplatzbedingungen lassen zu wünschen übrig. Manchmal kann aber auch beispielsweise ein Umzug Ursache für einen neuen Arbeitsplatz sein.

Natürlich kann auch ein Arbeitsplatzwechsel innerhalb der Firma stattfinden, beispielsweise bei einem Wechsel der Abteilung oder bei einem Positionsaufstieg.

Arbeitsstress

Stress im Job kann subjektiv empfunden werden. Ursachen kann dieser verschiedene haben, die auslösenden Faktoren kann man dabei unterteilen in: sozial, physisch und psychisch.

Erfährt der Mensch Stress, so aktiviert sich Körper und Geist, um handeln zu können. Wie sich der Stress auf Körper und Psyche auswirkt, hängt davon ab, mit welcher Einstellung und Wahrnehmung wir an die Sache herangehen.

Arbeitsunfähigkeit

Man spricht von Arbeitsunfähigkeit, wenn der Arbeitnehmer aufgrund seines Gesundheitszustandes seine berufliche Tätigkeit zeitweise oder auf Dauer nicht mehr ausüben kann. Es bedarf einer ärztlichen Bescheinigung, welche den Arbeitnehmer von seinen beruflichen Pflichten seinem arbeitgeber entbindet. Der Arbeitgeber muss darüber unverzüglich in Kenntnis gesetzt werden.

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Kann der Arbeitnehmer aufgrund einer Krankheit seiner Arbeit nicht nachgehen und muss der Arbeit fernbleiben, so erfordert dies eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Diese wird von dem behandelten Arzt ausgestellt. Im Arbeitsvertrag ist festgehalten, wie der Arbeitgeber wünscht, über die Arbeitsunfähigkeit informiert zu werden und bis wann der Nachweis zu erbringen ist.
Eine Ausfertigung gibt es jeweils für den Arbeitgeber, für die Krankenkasse und für den Versicherten selbst.

Arbeitsverhältnis

Das Arbeitsverhältnis beschreibt die Gesamtheit der Rechtsbeziehungen zwischen Arbeitgeber und -nehmer. Zugrunde liegt ihm das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB), nach welchen allgemeinen Regeln ein Arbeitsverhältnis zustande kommt. Man unterscheidet in verschiedene Arten von Arbeitsverhältnissen, wie die sogenannten Normalarbeitsverhältnisse, was nichts anderes bedeutet wie die Arbeit in Vollzeit. Wiederum gibt es außerdem befristete Arbeitsverhältnisse, wie die Arbeit in Leiharbeit oder Teilzeit.

Arbeitsvermittlung

Hauptziel einer Arbeitsvermittlung besteht darin, Arbeitssuchende und Arbeitgeber zusammen zuführen. Der Arbeitssuchende wird hinsichtlich geeigneter Jobangebote beraten und bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen unterstützt. Aber auch der Arbeitgeber kann beraten und unterstützt werden.

Arbeitsvertrag

Der Arbeitsvertrag wird zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geschlossen, und beinhaltet die Rechte und Pflichten beider Seiten, über welche sie sich auch einig sein müssen. Er kann schriftlich oder mündlich geschlossen werden, und bezieht sich inhaltlich auf folgende Punkte: die beiden Vertragsparteien namentlich benannt, den Beginn und die Dauer des Arbeitsverhältnisses, die zu erbringende Arbeitsleistung des Arbeitnehmers, die Arbeitszeit, die Vergütung, den Urlaubsanspruch und die Kündigungsfristen.

Handelt es sich um ein befristetes Arbeitsverhältnis, so muss die Befristung vor Arbeitsantritt im Arbeitsvertrag festgehalten sein.

Generell können unbefristete Arbeitsverträge nur mittels einer Kündigung aufgehoben werden, während befristete Arbeitsverträge zu dem vereinbarten Zeitpunkt enden.

Arbeitsvertrag verhandeln

Wird ein Arbeitsvertrag geschlossen, so werden die Punkte entsprechend vom Arbeitgeber festgelegt. Grundsätzlich liegt bei einigen dieser Aspekte ein gewisser Handlungsspielraum. Der Arbeitnehmer sollte vor Vertragsabschluss prüfen, ob er mit allen Punkten konform geht, und entsprechend müssen diese besprochen werden.

Arbeitsverweigerung

Welches Verhalten unter Arbeitsverweigerung fällt, richtet sich nach den im Arbeitsvertrag festgelegten Pflichten des Arbeitnehmers. Erfüllt dieser eine bestimmte Handlung und vertraglich benannte Pflicht bewusst nicht, so ist dies eine Verweigerung. Eine arbeitsrechtliche Folge wäre beispielsweise die Abmahnung.

Selten sind Arbeitsverweigerungen allerdings eindeutig: oftmals handelt es sich um Einzelfallentscheidungen, da es auch hier Ausnahmen gibt.

Arbeitszeit

Die vertraglich vereinbarte Zeit, welche von Seiten des Arbeitnehmers abgeleistet und mit Tätigkeiten im Sinne des Arbeitsverhältnisses erfüllt werden muss. Ausgenommen von der Arbeitszeit sind die einzuhaltenden Ruhe- und Pausenzeiten. Im sogenannten Arbeitszeitgesetz (ArbZG) sind die gesetzlichen Bestimmungen geregelt, diese beziehen sich beispielsweise auf die arbeitsschutzrechtlichen Regelungen, den Mutterschutz sowie auf das Jugendschutzgesetz. Man unterscheidet in verschiedene Arbeitszeitmodelle, wie der regulären Vollzeit, der Teilzeit oder auch der sogenannten Gleitzeit. Hier variiert die Arbeitszeit je nach dem geleisteten Pensum des Arbeitnehmers.

Arbeitszeitgesetz

Im Arbeitszeitgesetz werden die arbeitszeiten geregelt. Ebenso festgelegt sind die Ruhezeiten. Es legt die Höchstarbeitszeit fest, und nach wieviel Stunden Arbeitszeit dem Arbeitnehmer eine Pause zusteht und für wie lange. Außerdem findet man in dem Gesetz die Regelungen zu Überstunden, Nachtarbeit und der Arbeit an Sonn- und Feiertagen.

Arbeitszeugnis

In Deutschland steht das Arbeitszeugnis dem Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu.

Man unterscheidet hier in das einfache und das qualifizierte Arbeitszeugnis. Zwei Bedingungen müssen bei einem Arbeitszeugnis zwingen erfüllt werden: das Arbeitszeugnis muss wahr und es muss wohlwollend sein. Der Arbeitgeber darf den Arbeitnehmer also nicht direkt kritisieren.

Im einfachen Arbeitszeugnis sind lediglich Fakten zu Dauer und Tätigkeiten des Arbeitnehmers benannt, während im qualifizierten Arbeitszeugnis die Leistungen und das Verhalten des Arbeitnehmers beurteilt werden.

Assessment Center

Unter dem Assessment Center versteht man ein Auswahlverfahren geeigneter Kandidaten für eine bestimmte Position. Es kann durch das Unternehmen selbst durchgeführt oder von einem externen Berater durchgeführt werden. Bestehend aus verschiedenen Tests, Aufgaben, Gruppenübungen sowie Gesprächen kann sich das Verfahren über mehrere Tage erstrecken. Vorab stellt sich jeder Kandidat vor, und bringt seinen bisherigen beruflichen Werdegang nahe.

Aufhebungsvertrag

Anders zu einer einseitigen Kündigung, sei es durch den arbeitgeber als auch den Arbeitnehmer, erfolgt ein Aufhebungsvertrag in beiderseitigem Einvernehmen. Dies kann für beide Seiten Vor- wie auch Nachteile bieten. Grundlegend erfolgt eine Aufhebung, wenn es für eine Seite einen langwierigen Prozess erheblich abkürzt, wie beispielsweise wenn der arbeitnehmer eine neue arbeit bei einem neuen Arbeitgeber antreten und so lange Kündigungsfristen abkürzen kann.

Ausbildungsvertrag

Für jeden staatlich anerkannten Ausbildungsberuf wird zwischen Ausbildungsbetrieb und Auszubildenden ein Ausbildungsvertrag geschlossen. Beinhaltet wird in diesem Vertrag beispielsweise die Dauer der Ausbildung, Ausbildungsinhalte, die Vergütung. Beide Seiten sind hinsichtlich ihrer Recht und Pflichten gesetzlich abgesichert.

Außerordentliche Kündigung

Die außerordentliche, oder auch fristlose Kündigung, beinhaltet keine Einhaltung einer Kündigungsfrist. Mit einem Vorliegen der entsprechenden Gründe kann jeder Vertrag gekündigt werden. Jedoch müssen vorab jegliche Maßnahmen ergriffen worden sein, beispielsweise das Ausstellen einer Abmahnung. Rechtlich zulässig ist eine außerordentliche Kündigung erst dann, wenn keine dieser Optionen greift.

B wie …

Backlinks

Der Backlink ist ein Rückverweis, der von einer Webseite auf die Andere führt. Backlinks werden bei der Suchmaschinenoptimierung eingesetzt, um beispielsweise Offpage-Optimierung zu betreiben. Je mehr Backlinks auf eine Seite verweisen, umso mehr Bedeutung weist die Seite in den Ergebnissen der Suchmaschine auf. Die Verweise kann man auch als Empfehlungen bezeichnen. Wenn ein Backlink ebenfalls die Keywords [Link] der verlinkten Seite enthält, kann die Wirkung der Suche nochmals verstärkt werden.

Barrierefreier Arbeitsplatz

Viele Unternehmen beschäftigen Arbeitnehmer mit Behinderung. Diese kann eine körperliche wie auch geistige Behinderung sein. Gerade für die Arbeitnehmer mit einer körperlichen Einschränkung oder Behinderung müssen gewisse Bedingungen am Arbeitsplatz erfüllt sein.

Hierzu zählen beispielsweise ein Fahrstuhl, Rampen an den Zugängen und Türen, ausreichend Platz am Arbeitsplatz, in den Sanitärbereichen und in den Fluren. Die Erreichbarkeit aller notwendigen Schränke und Geräte wie Drucker, Scanner usw. muss gewährleistet sein.

Auch blinde oder sehbehinderte Menschen benötigen je nach Tätigkeitsbereich spezielle Tools wie eine Braille-Zeile (Blindenschrift) am Telefon und Tastatur, Vergrößerungssoftware und Bildschirmzoom, einen speziellen Farbmonitor und Kopfhörer.

Bedingungsloses Grundeinkommen

Unter dem bedingungslosen Grundeinkommen versteht man eine gesetzlich festgelegte Geldsumme, welche jedem Bürger monatlich, ohne jegliche Gegenleistung und für jeden Bürger in der gleichen Höhe, ausgezahlt wird.

Dieses Thema wird seit geraumer Zeit weltweit diskutiert.

Befristeter Arbeitsvertrag

Ein Arbeitsverhältnis kann eine Befristung haben, dies bedeutet dass es für einen vertraglich festgelegten Zeitraum gilt. Wird das Arbeitsverhältnis nicht verlängert, so endet es nach Ablauf dieser festgelegten Zeit.

Befristete Arbeitsverträge werden meistens dann geschlossen, wenn der Arbeitgeber die Eignung des Arbeitnehmers über einen längeren Zeitraum hinweg als die gesetzliche Probezeit von 6 Monaten prüfen will.

Benefits

Unter Benefits versteht man bestimmte Vorteile oder Vergünstigungen, welche der Mitarbeiter durch das Unternehmen erhält und in Anspruch nehmen kann. Dies kann sich auf finanzielle wie auch materielle Leistungen beziehen.

Tatsächlich bieten diese Benefits beiden Seiten Vorteile, da es sich hierbei meist um steuerfreie Zusatzleistungen handelt.

Beruf

Der Beruf dient der Erhaltung der Lebensgrundlage und nimmt die Arbeitskraft und -zeit des Arbeitnehmers auf Dauer in Anspruch. Im Grundgesetz ist verankert, dass jeder deutsche Staatsbürger seinen Beruf frei wählen kann. Abgeleitet ist das Ganze von der Berufung, welche für eine besondere Identifikation mit der auszuübenden Tätigkeit steht. Der Begriff wird eher neutral verwendet, wohingegen die Berufung für eine Tätigkeit steht, die Jemand gerne ausübt und die ihn erfüllt.

Berufsausbildung

Ziel der Berufsausbildung liegt darin, alle für den zu erlernenden Beruf notwendigen beruflichen Kenntnisse und Fertigkeiten gemäß eines festgelegten Ausbildungsplanes zu vermitteln. Üblicherweise findet die Berufsausbildung dual statt, wobei der praktische Teil im Ausbildungsbetrieb und der theoretische Teil in der Berufsschule vollzogen wird.

Berufsausbildungsbeihilfe

Die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) dient der finanziellen Unterstützung durch die Bundesagentur für Arbeit. Diesen Zuschuss in anspruch nehmen können Auszubildende, denen die monatliche Vergütung ihrer Berufsausbildung nicht ausreicht. Hierfür müssen jedoch bestimmte Kriterien erfüllt werden, die diesen Zuschuss rechtfertigen. Erhält man bereits Leistungen, die der Berufsausbildungsbeihilfe ähneln, oder wird eine schulische Ausbildung absolviert, so fällt dieser Zuschuss weg.

Berufseinstieg

Generell unterscheidet man in die Gruppe der Absolventen, welche eben das Studium oder die Ausbildung beendet haben und nun mit dem Arbeitsvertrag ins Berufsleben starten. Zudem gibt es die Gruppe der sogenannten Umsteiger, zu welchen die Quereinsteiger gezählt werden. Diese absolvieren eine Um- oder Weiterbildung und starten in einem neuen Berufsfeld - sind hier also ebenfalls Berufseinsteiger. Generell bringt diese Gruppe jedoch bereits mehr Berufserfahrung insgesamt mit.

Für den Berufseinstieg gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie den Direkteinstieg [Link], eine Traineestelle [Link], eine befristete Beschäftigung [Link zu Befristeter Arbeitsvertrag], Werk- bzw. Honorarverträge [Link], die Zeitarbeit [Link] oder Praktika [Link].

Berufserfahrung

Oft wird diese von Unternehmen als Einstellungskriterium gefordert - jedoch kann diese nur durch eine erste Anstellung überhaupt erst erlangt werden.

Berufserfahrung lässt sich ebenfalls noch einmal klassifizieren, bedeutet in welchem Maße Berufserfahrung erforderlich oder gewünscht ist.

Berufskrankheiten

Berufskrankheiten sind jene Erkrankungen, welche durch die berufliche Tätigkeit verursacht wurden und in der Berufskrankheiten-Verordnung aufgeführt sind.

Diese Erkrankungen sind entsprechend versichert und können rehabilitiert sowie finanziell entschädigt werden. Sie müssen der zuständigen Berufsgenossenschaft gemeldet werden.

Berufsorientierung

Egal ob bei Berufseinstieg oder beruflicher Neuorientierung - es gibt heutzutage unzählige Möglichkeiten, sich vorab zu informieren und anschließend eine Berufswahl zu treffen. Gerade deshalb sollte diese Orientierung vorab sorgfältig durchgeführt werden. Hierfür gibt es verschiedene Testmöglichkeiten, um beispielsweise mögliche Schwächen und Stärken, oder auch gewisse Interessen zu analysieren.

Hilfreich sind durchaus auch Praktika, um sich vor allem auch in der Praxis Eindrücke verschaffen zu können.

Berufspendler

Als Berufspendler versteht man jene Arbeitnehmer, welche für ihren täglichen Arbeitsweg eine gewisse Strecke zurücklegen. Die Länge des Arbeitsweg entscheidet darüber, ob der Arbeitnehmer als Pendler gilt. In der Theorie zählt dazu sogar schon das Überschreiten der Wohnort-Grenze.

Berufsunfähigkeit

Eine Berufsunfähigkeit liegt im gesetzlichen Sinne dann vor, wenn der zuletzt ausgeübte Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann und eine dauerhafte Unfähigkeit, einen Beruf auszuüben, vorherrscht. Diese kann krankheits-, unfall- oder invaliditätsbedingt sein.

Man unterscheidet hier nochmal in teilweise und volle Berufsunfähigkeit. Bei der teilweise Berufsunfähigkeit kann der Beruf noch vereinzelt ausgeübt werden.

Beschäftigter

Mitarbeiter sind nach Definition in einem Unternehmen, einer Behörde oder einer Organisation bei anfallenden Tätigkeiten im Unternehmensprozess mitwirkende Personen. Je nach Tätigkeit und / oder beruflicher Qualifikation erhalten sie ein Entgelt, welches sie von beispielsweise Praktikanten unterscheidet. Synonyme für den Begriff Mitarbeiter sind zum Beispiels Arbeitnehmer, Beschäftigter oder Angestellter. Der Mitarbeiter umfasst alle in einem Unternehmen tätigen Personen, außer dem Management beispielsweise oder den Inhabern.

Betriebliche Altersvorsorge

Der Arbeitgeber schließt bei der betrieblichen Altersvorsorge zugunsten des Arbeitnehmers eine Versicherung ab, und bietet somit eine zusätzliche Absicherung an. Hierbei gibt es verschiedene Varianten der Finanzierung: die Direktversicherung, die Direktzusage, die Pensionskasse, Pensionsfonds oder die Unterstützungskasse.

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Das betriebliche Gesundheitsmanagement dient Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen, da es der gesundheitlichen Förderung am Arbeitsplatz und im Unternehmen insgesamt dienen soll. Das beinhaltet beispielsweise gute Arbeitsbedingungen, um die Belastung der Arbeitnehmer zu minimieren und die Arbeitsleistung zu optimieren. So wird die Produktivität und Motivation gefördert, ebenso wird das Unternehmensimage im Sinne von Corporate Social Responsibility gefördert.

Zuerst muss natürlich die Situation analysiert werden, mithilfe beispielsweise Mitarbeiterbefragungen oder Gefährdungsbeurteilungen.

Anschließend muss die Gesundheitsförderung mittels einer Strategie umgesetzt werden, hierfür unterteilt man in 3 Kategorien:

  1. Verhaltensprävention: hierbei richtet es sich auf die Person selbst, in diesem Fall den Arbeitnehmer. Beispiele: Schutzimpfungen, Suchtberatungen, Kurse

  2. Verhältnisprävention: darunter versteht man die gegebenen Arbeitsbedingungen, wie beispielsweise die Ergonomie am Arbeitsplatz oder die Arbeitsorganisation

  3. Systemprävention: bezieht sich auf das Unternehmens als Ganzes, beispielsweise beinhaltet das den aufbau der Hierarchie, die Zusammensetzung der einzelnen abteilungen oder die Durchführung geeigneter Maßnahmen zur Teambildung.

Betriebsausschuss

Bildet sich in einem Unternehmen ein Betriebsrat, und hat dieser mehr als 9 Mitglieder, muss nach dem Betriebsverfassungsgesetz ein Betriebsausschuss gebildet werden. Von diesem Betriebsausschuss werden beispielsweise die Aufgaben übernommen, die in kleineren Betriebsräten der Vorsitzende hat. Der Betriebsrat kann dem Betriebsausschuss Aufgaben übertragen, dies bedarf der Schriftform. Zu den Aufgaben zählen hauptsächlich Aufgaben organisatorischer oder verwaltungsinterner Natur.

Betriebsbedingte Kündigung

Eine betriebsbedingte Kündigung liegt dann vor, wenn der Arbeitgeber den Arbeitnehmer betrieblicher Gegebenheiten wegen nicht weiterbeschäftigen kann. Das Kündigungsgesetz sieht vor, dass diese Art der Kündigung nur dann greifen darf, wenn der Arbeitsbereich eines oder mehrerer Arbeitnehmer entfällt und diese auch in keinem anderen Bereich einsetzbar sind. Des Weiteren müssen soziale Kriterien berücksichtigt werden, wie beispielsweise die Betriebszugehörigkeit oder ein eventueller Grad der Behinderung.

Betriebsrat

Ab einer bestimmten Mindestanzahl, welche sich auf fünf angestellte Arbeitnehmer beläuft, im Unternehmen kann ein Betriebsrat gewählt werden. Der Betriebsrat fungiert als Schnittstelle zwischen dem Arbeitgeber und der Belegschaft, er agiert dabei ehrenamtlich. Er kann sich jedoch für bestimmte Weiterbildungen, welche für sein Handeln als Betriebsrat notwendig sind, freistellen lassen. Um Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber bestmöglich beraten zu können, bedarf es das nötige Rechtswissen.

Er vertritt die Interessen des Arbeitnehmers, während er dabei die Vorschriften des Unternehmens berücksichtigen muss. Dabei achtet er auf eine Einhaltung der Gesetze und Betriebsvereinbarungen, sowie des Umweltschutzes und des Arbeitsschutzes.

Da der Betriebsrat vom Gesetz besondere Rechte zugesprochen bekommt, hat er mehr Möglichkeiten als der einzelne Arbeitnehmer. So kann er die Belegschaft bei dem Arbeitgeber vertreten und bei bestimmten Entscheidungen sogar mitwirken. Das können beispielsweise personelle oder wirtschaftliche Angelegenheiten sein, aber auch die Arbeitsplatzgestaltung oder den Arbeitsablauf betreffen.

Bewerbertypen

Wie es verschiedene Arten oder auch Typen von Menschen gibt, gibt es auch verschiedene Arten der Bewerber. Die Basis bilden hier die entsprechenden Charaktereigenschaften, und ob die Person eher intro- oder extrovertiert ist. Je nach Typ geht die jeweilige Person anders an das Bewerbungsgespräch heran.

Bewerbung mit 50+

Bewerber über 50 sehen sich während des Bewerbungsprozesses mit einigen Herausforderungen wie auch Vorurteilen konfrontiert. Die letzten Bewerbungen sind möglicherweise einige Jahre her, auch die Art sich zu bewerben hat sich über die Jahre grundlegend gewandelt und vor allem digitalisiert. Dennoch steht manch ein Arbeitgeber mit gewissen Vorurteilen behaftet Bewerbern eines gewissen Alters gegenüber. Als Unternehmen sollte man sich jedoch vor Augen halten, dass möglicherweise ein neuer Arbeitnehmer mit vielen Jahren Berufserfahrung teurer als ein Berufseinsteiger ist, jedoch kann die jahrelange Berufserfahrung durchaus gewinnbringend für ein Unternehmen sein - und das nicht nur aus finanzieller Sicht gesehen. Auch ist die Generation noch eine andere: sie sind fleißig, belastbar und mit Durchhaltevermögen ausgestattet. Es kommt nicht von ungefähr, dass viele dieser Generation noch arbeiten möchten, obwohl sie längst schon ihre Rente genießen könnten.

Bewerbung mit Behinderung

Viele Menschen mit Behinderung beschäftigen sich während des Bewerbungsprozesses mit der Frage, wie sie die Erwähnung ihrer Behinderung handhaben sollen. Führt man die Behinderung und den Grad der Behinderung explizit auf, oder lässt man die Behinderung gänzlich unerwähnt? Hat die Behinderung überhaupt Auswirkungen auf die auszuübende Tätigkeit, wird der Bewerber mit Behinderung bevorzugt behandelt oder schreckt es den vermeintlich zukünftigen Arbeitgeber sogar ab? Grundsätzlich lässt sich folgender Rat geben: je offensichtlicher eine Behinderung ist, desto eher sollte man sie bereits schriftlich in der Bewerbung erwähnen. Spätestens beim Vorstellungsgespräch sollte man in einer passenden Phase die Behinderung zur Sprache bringen - möglichst so, dass der Arbeitgeber auch etwas damit anfangen kann.

Bewerbung nach Elternzeit

Vorab zu klären gilt es, ob nach der Elternzeit wieder in den alten Beruf zurückgekehrt werden möchte, oder ob sich gänzlich neuorientiert werden möchte. Trifft dies zu, sollte man sich frühzeitig darüber klar werden, in welche Richtung es gehen soll. In der Bewerbung fällt es besonders positiv auf, wenn man sich auch während der Elternzeit bereits aktiv wird, um eventuell notwendige Kurse oder Weiterbildungen vorweisen zu können.

Bewerbungscoaching

Der Bewerbungsprozess kann durchaus sehr umfassend sein. Geeignete Stellenangebote finden, Bewerbungsschreiben, Lebenslauf und sämtliche andere Dokumente müssen erstellt werden. Ein Bewerbungscoach kann bei dem gesamten Prozess unterstützen: bei der richtigen Recherche angefangen, über die Erstellung der erforderlichen Dokumente bis hin zu der Vorbereitung und Planung der anstehenden Bewerbungsgespräche.

Bewerbungsfoto

Aufgrund der zunehmenden Digitalisierung verzichten zwar mehr und mehr Unternehmen auf ein Bewerbungsfoto, dennoch sollte eine aussagekräftige Bewerbung von einem geeigneten Bewerbungsfoto unterstützt werden. So kann sich der zukünftige Arbeitgeber wortwörtlich bereits ein Bild von dem Bewerber machen. Für ein Bewerbungsbild gilt es dennoch auch einige Punkte zu beachten. Das Format und die entsprechende Kleidung sollten im Vornherein durchdacht werden, und man sollte sich die Frage stellen, welchen Eindruck man hinterlassen möchte.

Bewerbungskosten

Der Bewerbungsprozess kann mit bestimmten Kosten verbunden sein. Das kann diverse Materialkosten, wie für beispielsweise die Erstellung der Bewerbungsunterlagen und einem Bewerbungsfotos, aber auch das Absolvieren notwendiger Bescheinigungen umfassen. Selbst die Fahrtkosten zu einem möglichen Bewerbungsgespräch fließen hier mit ein. Grundsätzlich ist das Unternehmen, bei welchem man sich vorstellt, verpflichtet, die Reisekosten zu erstatten. Es ist dem Arbeitgeber möglich, die Erstattung bei einer Einladung zu dem Gespräch bereits auszuschließen. Oftmals besteht die Option, sich diese beispielsweise von der zuständigen Agentur für Arbeit erstatten zu lassen. Hier sollte man sich im Vorfeld entsprechend informieren, ob und wann man sich Teile oder möglicherweise auch die gesamten Kosten erstatten lassen kann. Eine andere Option wäre, die angefallenen Kosten mittels der Steuererklärung abzusetzen.

Bewerbungsmuster

Eine Bewerbung anzufertigen kann mit einer gewissen Mühe verbunden sein. Wer eine Inspiration benötigt oder sich gänzlich dazu entscheidet, nach einer Vorlage zu arbeiten, kann sich mit sogenannten Bewerbungsmustern Inspiration holen.

Grundlegend sollte dennoch die Persönlichkeit eingehalten werden, um die eigene Bewerbung auch vertreten zu können.

Bewerbungsschreiben

Auch bei dem Bewerbungsschreiben hält die Digitalisierung Einzug, viele gerade größere Unternehmen erlassen den Bewerbern, ein Bewerbungsschreiben anzufertigen oder es alternativ digital übersenden zu können. Ebenfalls bieten viele Unternehmen die Möglichkeit, über ein Online-Formular eine Bewerbung zu erstellen und diese direkt abschicken zu können. Jedoch kann man das Bewerbungsschreiben nutzen, um einen Eindruck von sich zu vermitteln und beispielsweise den Lebenslauf begründen zu können.

Bewerbungsunterlagen

Die Bewerbungsunterlagen umfassen die kompletten Dokumente, welche zu einer Bewerbung gehören. Dazu gehören beispielsweise das Bewerbungsschreiben, der Lebenslauf, Zeugnisse und Zertifikate sowie eventuelle Bescheinigungen, aber auch das Bewerbungsfoto. Vor dem Bewerbungsprozess sollte man bei den jeweiligen Arbeitgebern recherchieren, welche Unterlagen für eine Bewerbung erforderlich sind.

Boreout

Vielen ist nur das sogenannte Burn-Out bekannt - beim Boreout handelt es sich tatsächlich um die gegensätzliche Erscheinung.

Wer in seinem Beruf nicht gefördert und gefordert wird, kann mit der Zeit Anzeichen der unterforderung zeigen. Die Motivation schwindet, die konzentration lässt nach und die Einstellung zum Job und zum Arbeitgeber leidet über kurz oder lang auch darunter. Man unterscheidet hier in quantitative und qualitative unterforderung.

Brainstorming

Unter dem Begriff Brainstorming versteht man das Sammeln bestimmter Fakten oder Informationen zu einem expliziten Thema. Meist wird es als Grundlage bestimmter Recherchen verwendet, beispielsweise bei Arbeiten im Team kann es sich als durchaus sinnvoll erweisen, die Ideen vorab zusammen zu tragen.

Branchentarifentgelt

Das Branchentarifentgelt ist der Tariflohn, welcher zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaft ausgehandelt wurde und im Tarifvertrag festgeschrieben steht. Dieser gilt solange, bis er von beiden Seiten neu ausgehandelt wird. Nach Tariflohn zahlen müssen nur jene Arbeitgeber, welche Mitglied in einem Arbeitgeberverband sind. Der tarifliche Mindestlohn darf auch nicht unter dem gesetzlichen Mindestlohn liegen.

Branchentarifvertrag

Unter Branchentarifvertrag versteht man einen Tarifvertrag, welcher zwischen Arbeitgeberverband und Gewerkschaft geschlossen wird. Alle Unternehmen, welche Mitglied eines Arbeitgeberverbandes sind, sind an an den jeweiligen Tarifvertrag gebunden. Beispiel hier wäre der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst ( TVöD). Inhalte sind beispielsweise der Tariflohn, sowie Recht und Pflichte beider Seiten.

Branchenverzeichnis

In einem Branchenverzeichnis finden sich die Unternehmen nach Branchen geordnet. Aufgebaut ist es meist alphabetisch nach Regionen, und innerhalb dieser Regionen nach Branchen.

Burnout-Prävention

Um psychische Erkrankungen wie das burnout Syndrom bei den Mitarbeitern zu vermeiden, sollten im Unternehmen gewisse Vorkehrungen und Regelungen getroffen werden. So um Beispiel die Einhaltung der zustehende Pause oder Ruhezeiten gewährleisten, oder ausreichende Kenntnisse im betrieblichen Gesundheitsmanagement zählen hierzu. Man sollte den Mitarbeitern eine Anlaufstelle bieten, sowie auf Wünsche entsprechend eingehen, wenn sich zeigt, dass die Mitarbeitern überfordert sind. Lassen sich Defizite frühzeitig erkennen, so kann entsprechend vorgebeugt und die Leistungsfähigkeit im Unternehmen langfristig erhalten bleiben.

Burnout-Syndrom

Als Burnout wird eine solche Erscheinung bezeichnet, welche ein Mensch auf andauernden Stress und Überlastung zeigt. H-urig wird dies auf den Arbeitsplatz bzw. den Beruf an sich projiziert, jedoch ist es oft ein Zusammenspiel auf beruflich und privatem. Dieses Syndrom geht mit verschieden Anzeichen und Begleiterscheinungen einher. Beispiele hierfür sind Erschöpfung und eine verminderte Leistungsfähigkeit. Da burnout mit anderen psychischen Erkrankungen ineinander greift oder sich die Symptome überschneiden, muss die Diagnose entsprechend von einem Experten gestellt werden.

Büro schöner gestalten

Zufriedenheit am Arbeitsplatz, speziell im Büro sorgt für produktivere und motiviertere Mitarbeiter. Dies wirkt sich nicht nur auf die Stimmung untereinander sondern auch auf die Arbeitsleistung des einzelnen Mitarbeiters aus. Das betrifft die Arbeitsbedingungen, wie beispielsweise die Arbeitszeiten, aber auch die Gestaltung des Arbeitsplatzes. In einem strukturierten und aufgeräumten Umfeld, aber ebenso personalisierten Arbeitsumfeld kann eine bessere Entfaltung der einzelnen Mitarbeiter umgesetzt werden. Beispiele wären Pflanzen, Bilder oder individuelle Dekoelemente. Gerade Pflanzen wirken sich auch der Luftqualität positiv auf das Arbeitsumfeld aus.

Business Casual

Als Business Casual wird ein Kleidungsstil bezeichnet, welcher gerade im Büro häufig vertreten ist. Wie man sich im Job kleiden sollte, hängt von Branche und Unternehmen ab. Im Gegensatz zum reinen Business-Outfit kann beim Business-Casual klassisch mit einem lässigen Look kombiniert werden. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass das gesamte Outfit am Ende dennoch stimmig wirkt.

Business-Knigge

Knigge beschreibt das Verhalten oder die Verhaltensformen im Bezug auf bestimmte, gegebene Situationen.

So zählen hier zum Beispiel ein gutes Auftreten und Benehmen, gute Manieren und Umgangsformen dazu. Gerade auch im Job spielt Knigge keine unwesentliche Rolle: es beginnt bereit beim Bewerbungsgespräch und geht bis hin zum Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten.

Wer im täglichen Umgang mit Kunden und Geschäftspartner steht, sollte sich entsprechend verhalten, da es zum Image des eigenen Unternehmens und schlussendlich zum Betriebsklima beiträgt.

Außerdem sollte beachtet werden, dass gewisse Verhaltensformen von Land zu Land, und von Kultur zu Kultur unterschiedlich sind. Das sollte entsprechend respektiert werden.

Es gibt auch entsprechende Literatur, in welcher die “Regeln” zu Knigge nachlesbar sind, es handelt sich hier aber tatsächlich vielmehr um eine Orientierung und Hilfestellung, statt starrer Regeln.

Business-Plan

Im Business- oder auch Geschäftsplan sind alle Ziele und Strategien eines Unternehmens festgehalten. Darüber hinaus beinhaltet er die grundsätzlichen Vorhaben und Maßnahmen für einen bestimmten festgelegten Zeitraum.

Er ist also die Zusammenfassung des Unternehmenskonzepts, welcher darlegt ob sich die Geschäftsidee finanziell überhaupt lohnt. Dafür wird aufgeführt, um welche Zielgruppe es sich handelt und wie die Geschäftsidee funktionieren und umgesetzt werden soll. Dafür müssen mittels einer SWOT-Analyse die Risiken und Chancen gegenüber gestellt werden.

Zusammenfassend wird also ein Businessplan von Unternehmensgründern erstellt, um diesen beispielsweise Bank oder Investoren vorlegen zu können, aber hauptsächlich für sich selbst, um als wichtiges Entscheidungsdokument fungieren zu können.

BWL-Studium

Dieser Studiengang wird in Deutschland zu x% studiert. Grundlegend befasst sich die Betriebswirtschaftslehre im speziellen mit der Wirtschaft in Betrieben bzw. Unternehmen. So umfasst sie erst einmal die allgemeine Betriebswirtschaftslehre, das Management, Marketing, Rechnungs- und Personalwesen, Finanzierung, Statistik, Produktion, die Volkswirtschaftslehre, die wirtschaftsmathematik, das Lieferkettenmanagement und die Rechtswissenschaften. Insgesamt ist dieses Studienfach relativ beliebt, da es solide jobaussichten bietet. Durch eben die breitgefächerten Studieninhalte kann man in vielen Bereichen in einem Unternehmen Anstellung finden. Außerdem bietet es gute Möglichkeiten, sich im Anschluss auf einen bestimmten Bereich nochmals zu spezialisieren.

C wie …

Charisma lernen

Menschen, welche eine charismatische Ausstrahlung haben, haben eine ganze besondere Wirkung auf Andere.

Lange Zeit hieß es, man kann dies nicht erlernen. Da es jedoch eine Fremdwahrnehmung ist, entscheiden insofern Andere, ob man Charisma hat oder nicht. Eine charismatische Einstellung geht mit bestimmten Eigenschaften einher, wie beispielsweise Selbstsicherheit, eine gewisse Präsenz und Fokussierung, sowie Individualismus. Gerade im Job können sich genau diese Eigenschaften positiv auswirken.

Coaching

Coaching kann auf beruflicher wie privater Ebene erfolgen. Nimmt man die berufliche Ebene her, so versteht man unter dem Begriff Coaching ein interaktives begleiten des Klienten. Hierbei richtet sich das Coaching individuell nach den Bedürfnissen und dem Klienten selbst. Es erfolgt hierbei eher eine Anregung, eigene Lösungsansätze zu entwickeln statt explizite Vorschläge zu liefern. Der Klient soll neue Aspekte betrachten und eigene Lösungen entwickeln können. Gerade aus beruflicher Sicht gesehen kann man so beispielsweise einer gewissen betriebsblindheit entgegenwirken und neue Wege ergründen. Der Coach erarbeitet ein Konzept, welches Transparent und auf einen zeitlichen Rahmen beschränkt ist. Er benötigt betriebswirtschaftliche, aber auch psychologische Kenntnisse um eine qualifizierte Einschätzung und Beratung vornehmen zu können Besonders an Fach- und Führungskräfte richtet sich das Coaching.

Consistent Identity

Unter Consistent Identity versteht man eine gleichbleibende Identität, was soviel bedeutet wie bei einer Meinung zu bleiben. Betrachtet man dies aus unternehmerischer Sicht: ein Kunde entscheidet sich für eine Marke, ein Produkt oder eine Dienstleistung, und kann sich im besten Fall damit identifizieren, so steigt die Wahrscheinlichkeit enorm, dass er dieses Produkt oder diese Dienstleistung wieder in Anspruch nehmen wird. Ziel ist es also, diese consistent identity beim Kunden zu erzeugen.

CoWorking

Teilt man sich eine Büro, und steht im unmittelbaren Austausch zueinander, so handelt es sich dabei um das sogenannte CoWorking. Hauptziel ist es hierbei gemeinsam zu arbeiten, dementsprechend offen und zugänglich werden die Arbeitsplätze gestaltet. Natürlich besteht grundsätzlich die Möglichkeit, sich zurückzuziehen, hauptsächlich findet die Arbeit jedoch gemeinsam statt. Ideal ist dies für Projekte, welche kreativ ausgearbeitet werden müssen.

Crowdsourcing

Unter Crowdsourcing versteht man grundsätzlich erstmal ein Auslagern, in diesem Fall bestimmter Aufgaben, welcher normalerweise intern gelöst werden. Durch den Begriff Crowdsourcing lässt sich herleiten, dass sich die Auslagerung an eine Gruppe bestimmter Menschen, oder auch an eine Community richtet. Es bildet sich hier also ein Kollektiv an Menschen, welche über verschiedene Kompetenzen verfügt und so eine ideale Aufgabenverteilung stattfinden kann. Gerade bei einer Ideenfindung oder kreativen Prozessen ist Crowdsourcing sinnvoll. Vor allem aus finanzieller Sicht ist es ein entscheidender Vorteil zu einer Auslagerung beispielsweise an Drittunternehmen. Ein klassisches Beispiel für Crowdsourcing ist Wikipedia.

CSR (Corporate Social Responsibility)

Corporate Social Responsibility oder kurz CSR beschreibt die Verantwortung eines Unternehmens hinsichtlich eine nachhaltigen Unternehmensführung bezüglich der ökologisches, sozialen und ökonomischen Aspekte. Es soll eine Win-Win-Situation geschaffen werden, indem man soziale und ökologische Ziele mit Hinblick auf den wirtschaftlichen Erfolg im Interesse der Gesellschaft und der Umwelt verbinden kann. Es geht also darum, dass jegliche Unternehmensprozesse, welchen einen Gewinn erzielen sollen, bereits sozial und ökologisch sinnvoll erfolgen.

Curriculum Vitae (CV)

Der CV oder auch Lebenslauf ist wesentlicher Bestandteil der Bewerbung. Er gibt dem Personaler oder dem Arbeitgeber allgemein Auskunft über den Bewerber ansich, über dessen schulischen Bildungsgrad sowie bisherige berufliche Laufbahn.

Es gibt verschiedene Ausführungen, wie sich ein Lebenslauf aufbauen lässt. Je nach Stelle sollte man diesen also auch umfangreich gestalten. Auch sollte wirklich nur das aufgelistet werden, was generell und für die Stelle auch Relevanz hat.

Die Daten müssen chronologisch und somit zeitlich rückwärts aufgelistet werden.

Neben den persönlichen Angaben, werden im Lebenslauf grundsätzlich der akademische Werdegang, die Berufserfahrung, eventuelle sprachliche oder technische Kenntnisse sowie Informationen über Freizeitaktivitäten aufgeführt.

Cybermobbing

Cybermobbing beschreibt das vorsätzliche beleidigen, bedrohen oder belästigen auf virtueller Ebene. Das findet häufig im Internet statt, kann aber beispielsweise auch per Smartphone betrieben werden. Gerade weil es in den sozialen Netzwerken oder über das Smartphone stattfindet, unterscheidet es sich wesentlich zu mobbing „offline“: es kann prinzipiell rund um die Uhr stattfinden, und kann so ein nochmals viel größeres Ausmaß annehmen. Inhalte verbreiten sich unfassbar schnell, und es gibt keinen wirklich Rückzug vor den Angriffen. Auch gestaltet es sich schwierig, betreffendes Material später wieder zu entfernen. Ebenfalls kann virtuell mühelos anonym gehandelt werden, sodass es oft schwierig ist, den Täter nachzuvollziehen. An dieser Stelle wird die Schnelllebigkeit dieser neuen Kommunikationsmöglichkeit zum Nachteil.

D wie …

Datenschutz

Unter Datenschutz versteht man in Deutschland ein Grundrecht, welches jedem Bürger den Schutz der persönlichen Daten gewährleistet, was soviel bedeutet wie dass er über den Gebrauch derer verfügt.

Jeder Mensch hat also das Recht, darüber zu entscheiden, wer wann und wo seine Daten speichern, verwenden oder gar weitergeben darf.

In einer fortschreitenden Digitalisierung gestaltet sich dies als immer schwieriger, da die sich die Zahl der Angriffsflächen enorm vervielfältigt und ein genaues Nachvollziehen fast schon unmöglich macht.

Deckblatt

Das Deckblatt bildet in den meisten Fällen die erste Seite bei einer Bewerbung oder einer spezielle Arbeit wie beispielsweise einer Abschlussarbeit. Hier müssen vorgegebene Richtlinien beachtet werden, um das Deckblatt entsprechend gestalten zu können.

Desk Sharing

Desk Sharing versteht sich als Prinzip, bei welchem es keine festen Arbeitsplätze (in diesem Fall Schreibtisch) mehr gibt. Soll heißen, es arbeitet jeder dort, wo gerade Platz ist. Grundgedanke ist hier sogar, dass es zahlentechnisch weniger Schreibtische als Mitarbeiter gibt. Der Hintergrund soll sein, dass sobald die Arbeiten eines Mitarbeiters erledigt sind, räumt er den Platz und ein anderer Mitarbeiter lässt sich dort nieder. Er nimmt hierbei auch jegliche Arbeitsunterlagen mit, sodass grundsätzlich keine Unterlagen, Schreibtischutensilien oder persönlichen Gegenstände auf dem Arbeitsplatz zu finden sind. Dies gilt für egal welche Position, auch die Führungskräfte zählen hier dazu. Das flacht natürlich die Hierarchien ab, ebenso wie Kosten eingespart werden. Es herrschen keine festgefahren Strukturen vor, und kann man kann sich durch die regelmäßig ändernden Gegebenheiten am Arbeitsplatz stets neu inspirieren lassen.

Dialekt

Dialekte bezeichnen Ausprägungen einer Sprache, welche sich von Region zu Region in dem jeweiligen Land unterscheiden. Es gibt eine Landessprache, und davon meist unzählige Redeweisen. Es werden die Grammatik und die Aussprache verändert und häufig ist das Vokabular erweitert.

Digitale Nomaden

Digitale Nomaden sind zumeist Unternehmer, selten Arbeitnehmer, welche ortsungebunden ihrer Arbeit nachgehen. Diese findet ausschließlich online oder eben digital statt. Die Arbeit muss also nach Möglichkeit online verrichtest sein, ist dies nicht der Fall, so sollte sie so ausgelagert werden, dass keine dauerhafte Anwesenheit erforderlich ist.

Digitales Arbeiten im Internet

Was versteht man überhaupt unter digitalem arbeiten? Die Digitalisierung schreitet stetig voran, sodass ein Großteil der Unternehmen und Firmen mit diversen Technologien arbeiten.

Wer hauptsächlich in seinem Beruf digital arbeitet, bekommt durch das Internet die Möglichkeit, stationär ungebunden zu sein.

Es handelt sich hierbei um eine Weiterentwicklung der klassischen Arbeitsmodelle, die es ermöglicht, feste Strukturen zu lösen. Es findet eine Selbstbestimmung im Arbeitsalltag statt, und der Arbeitnehmer kann selbst entscheiden, wo, wann und wie er arbeitet.

Direkteinstieg

Der Direkteinstieg wird als der klassische Weg in der beruflichen Laufbahn bezeichnet: es wird nach der oder den passenden Stellen gesucht, es folgt eine Bewerbung auf diese Stellen, anschließend eine persönliche Vorstellung, gegebenenfalls eine Probearbeit und im Anschluss folgt ein Anstellungsverhältnis.

Downshifting

Downshifting bedeutet soviel wie „herunterschalten“, oder auch beruflich kürzer treten. Downshifter verzichten auf eine mögliche Gehaltserhöhung, den nächsten Karriereschritt und entscheiden sich stattdessen für ein ausgeglichenes Leben mit einer funktionierenden Work-Life-Balance.

Beispiele hierfür sind wenn eine Führungskraft oder ein Vorgesetzter zurück zum Mitarbeiter wechselt. Manchmal zieht es aber auch einen Arbeitgeberwechsel mit sich, oder eine Arbeit in Vollzeit auf Teilzeit. Die häufigsten Ursachen für das Downshifting sind weniger Stress, Rücksicht auf die Gesundheit oder veränderte Werte.

Dresscodes im Bewerbungsgespräch

Ein Großteil der Unternehmen laden die Bewerber zu einem Bewerbungsgespräch ein, um sich vorab ein persönliches Bild schaffen zu können.

Für ein solches Bewerbungsgespräch bedarf es eine gewisse Vorbereitung. Je nach Branche oder vermeintlich zukünftigen Arbeitsplatz sollte man sich vorab damit auseinandersetzen, welche Kleidung hier wohl angemessen und entsprechend wäre. Hierbei kann man sich meist daran orientieren, wie der Dresscode an dem jeweiligen Arbeitsplatz aussehen würde.

Duales Ausbildungssystem

Vorrangig wird in Deutschland dual ausgebildet. Dies bedeutet, dass in einen theoretischen und einen praktischen Teil der Ausbildung unterschieden wird. Die theoretischen Inhalte werden hauptsächlich in Berufsschulen vermittelt, während der praktische Teil durch den sogenannte Ausbildungsbetrieb vermittelt wird. Dort werden die theoretischen Aspekte praktisch angewandt, sowie die Fähig- und Fertigkeiten entsprechend des Ausbildungsplanes erlernt. Festgehalten wird alles in einem Berufsausbildungsvertrag, welcher mit dem jeweiligen Ausbildungsbetrieb geschlossen wird. Dieser übernimmt in der Regel auch die Kosten für das Absolvieren des theoretischen Teils in der entsprechenden Einrichtung. Inwiefern eine Aufteilung vonstatten geht, hängt von dem Ausbildungsberuf und den Rahmenbedingungen in dem Bundesland ab. Ebenso verhält es sich mit den Zugangsvoraussetzungen, um die duale Ausbildung beginnen zu dürfen.

Duales Studium

Bei einem dualen Studium finden ergänzend zu dem Studium in der Hochschule oder Universität Praxiseinheiten in einem entsprechenden Unternehmen statt. Hier lernt der Student also zusätzlich zu den theoretischen Inhalten an der Hochschule, den Arbeitsalltag in seinem Ausbildungsberuf kennen. Unterteilt werden die Praxis- und theoriephasen meistens Wochen- bzw. Blockweise. Man hier hier nochmals in das ausbildungsintegrierte, das praxisintegrierte, das berufsbegleitende und das berufsintegrierte Studium unterscheiden. Ausschlagenden ist hier die Verfahrensweise oder besser gesagt, die Aufteilung der jeweiligen Phasen sowie der schlussendliche Abschluss.

E wie …

E-Learning

Da die Abkürzung E-Learning von Electronic Learning kommt, befasst sich diese Form des Lernens mit jeglichen elektronischen bzw. Technischen sowie digitalen Medien. Beispielsweise zählt hier auch bereits eine Präsentation dazu, welche digital zur Verfügung gestellt wird. Aber auch per Video oder online-Vorlesungen können Inhalte vermittelt werden.

Es gilt auch hier eine Orts- und Zeitunabhängigkeit, es kann selbstständig bestimmt werden, wann und wie die Inhalte bearbeitet werden, und die Qualität ist nicht von einer Lehrkraft abhängig. Es kann hier stets das Material bereitgestellt und abgerufen werden. Auch der Globalisierung spielt es in die Karten: die Inhalte können in mehreren Sprachen zur Verfügung gestellt werden, es ist kein Dozent von Nöten, welcher die Sprache entsprechend spricht.

E-Mail-Bewerbung

In der heutigen Zeit wird die klassische schriftliche Bewerbung immer mehr von digitalen Bewerbungsverfahren abgelöst. Die der schriftlichen Bewerbung noch am nächsten kommt, ist die Bewerbung per E-Mail. Hier wird ein kurzes Anschreiben verfasst und an im Anhang finden sich dann alle erforderlichen Dokumente, wie das Bewerbungsschreiben, den Lebenslauf und ggf. Geforderte Zertifikate oder Zeugnisse. Inhaltlich sollte das Anschreiben in der E-Mail dem einer schriftlichen Bewerbung gleichkommen, das bedeutet mit entsprechender Anrede und Signatur.

E-Mail-Signatur

Eine E-Mail-Signatur setzt sich meistens aus Name und Position der jeweiligen Person, welche die E-Mail versendet, zusammen. Meistens kommt hier auch noch eine entsprechende Grußformel hinzu.

E-Recruiting

Unter E-Recruiting, abgekürzt für Elektronisches Recruiting, kann man sich alle Maßnahmen der Personalbeschaffung mittels spezieller Recruiting-Software vorstellen. Dabei wird der Prozess im Gesamten abgedeckt: von der Suche nach möglichen Kandidaten, der Auswahl sowie der Durchführung des Bewerbungsvorgangs.

Man kann hier definitiv von einem Zeitersparnis sowie einer Vereinfachung des gesamten Prozesses sprechen, ebenso funktioniert das E-Recruiting auf verschiedenen Kanälen, wie der eigenen Homepage, Social Media, Online-Jobbörsen. Es vergrößern sich hier also Möglichkeiten der Gestaltung als auch die Reichweite, geeignete Bewerber zu finden. Die Anzeigen können auch nachträglich geändert, angepasst oder aktualisiert werden, sowie eine Datenbank der Bewerber angelegt werden kann.

Ehrenamt

Wer einer ehrenamtlichen Tätigkeit nachgeht, tut dies im Sinne des Gemeinwohles, zu einem guten Zweck und unentgeltlich. Ehrenamtlich engagieren kann man sich in vielen verschiedenen Bereichen, wie beispielsweise in sozialen / medizinischen Bereichen, kulturellen Bereichen oder hinsichtlich Umwelt-, Natur- und Tierschutz.

Ehrenamt in der Bewerbung

Natürlich lässt sich eine ehrenamtliche Tätigkeit auch in der Bewerbung verarbeiten. Im Lebenslauf als auch im Bewerbungsschreiben kann dies entsprechend mehr oder weniger ausführlich aufführen. Je nachdem, wie relevant das Ehrenamt für den zukünftigen Job ist, kann man es entsprechend hervorheben. Grundlegend ist es aber so oder so ein positiver Aspekt, den man in einer Bewerbung nicht unerwähnt lassen sollte. Schließlich zeugt es von einem gewissen Engagement, welches man in seiner Freizeit für eine bestimmte Sache aufbringt.

Eigenschaften für eine steile Karriere

Wer es weit bringen will in seinem Job, benötigt die ein oder andere persönliche Eigenschaft, welche dies überhaupt erst ermöglicht. So sollte man zum Beispiel mit einem gewissen Fleiß und einem hohen Maß an Zielstrebigkeit sowie Ehrgeiz ausgestattet sein. Grundstein hierfür jedoch bildet die Lernfähigkeit, und vor allem die Bereitschaft, sich stets Neues aneignen zu können und zu wollen. Neben all diesen Eigenschaften sollte man allerdings auch den Mut und den Optimismus mitbringen, die es oftmals bei gerade neuen Wegen erfordert. Nicht jeder Weg ist von Beginn an geebnet, und nicht alles läuft im Job stets nach Vorstellung. Wer hier noch aufgeschlossen vorgeht, und wenn notwendig, mit der hands-on-Mentalität die Dinge angeht, hat gute Voraussetzungen einer steilen Karriere.

Eingliederungsmanagement

Das betriebliche Gesundheitsmanagement sieht vor, Langzeiterkrankte oder häufig kurzzeitig Erkrankte systematisch wieder einzugliedern. Ziel ist es hier, die Arbeitsfähigkeit der Arbeitnehmer zu garantieren sowie einer erneuten Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen. Allgemein ist eine gesundheitliche Prävention vonseiten des Arbeitgebers sinnvoll, zumal es das Sozialgesetzbuch vorsieht - der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, wenn ein Arbeitnehmer 6 Wochen oder mehr in einem Beschäftigungsjahr erkrankt, zu ermitteln wo die Ursachen hierfür liegen und welche Leistungen oder Hilfe der Arbeitnehmer benötigt, um eine Arbeitsunfähigkeit zukünftig zu minimieren.

Einkommen

Als Einkommen werden sachliche oder monetäre Einnahmen von natürlichen oder juristischen Personen bezeichnet, welche hauptsächlich in Form von Geld oder, seltener, in Form von Sachgütern, verzeichnet werden. Dies erfolgt regelmäßig oder in bestimmten Zeiträumen. Das Einkommen wird versteuert, und erfolgt gegen eine bestimmte Gegenleistung wie Arbeitsleistung oder Vermögensbesitz.

Einkommenssteuererklärung

Unter der Einkommensteuer versteht man eine Steuer, die in Deutschland auf das Einkommen erhoben wird und an den Staat von jeder natürlichen Person gezahlt werden muss. Angestellten Arbeitnehmern begegnet die Einkommensteuer meist als Lohnsteuer. Hier wird in die Steuerklassen 1 bis 6 unterschieden, welche sich nach den persönlichen Verhältnissen des Arbeitnehmers richten und entsprechend berechnet werden. Wie hoch die Steuer ausfällt, richtet sich grundsätzlich erst einmal nach der Höhe des Einkommen. Das dies vorgenommen werden kann, muss jede natürliche oder juristische Person, welche ein Einkommen bezieht, eine Steuererklärung verfassen, anhand derer das Finanzamt die Höhe der Steuer festlegen kann.

Einmalig gezahlte Arbeitsentgelte

Andere Begriffe wären Einmal- oder Sonderzahlungen. Gängige Beispiele sind Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, Prämien oder Entschädigungszahlungen.

Einstiegsgehalt

Als Einstiegsgehalt wird das Gehalt bezeichnet, mit welchem nach dem absolvierten Berufsabschluss oder im neue Job begonnen wird. Wie dieses Gehalt ausfällt, hängt von der Region, der Branche bzw. Dem Beruf ansich und der beruflichen Qualifikation ab. Die Höhe wird dann meist während des Vorstellungsgespräches ausgehandelt.

Elektronische Gesundheitskarte

Jede krankenversicherte Person erhält in Deutschland eine elektronische Gesundheitskarte von der jeweiligen Krankenversicherung. Sie steht entsprechend als Nachweis dafür, dass der Patient die ärztliche Behandlung in Anspruch nehmen kann. Die Gesundheitskarte muss daher entsprechend bei jedem Arztbesuch, mindestens das erste Mal pro Quartal, vorgelegt werden.

Auf der Karte werden die persönlichen Daten sowie der Krankenversicherungsstatus des Betreffenden gespeichert.

Elterngeld

Das Elterngeld oder Basiselterngeld dient dazu, einen Ausgleich für das fehlende Einkommen der Eltern nach Geburt des Kindes zu schaffen, sofern die Eltern in dieser Zeit nicht oder nur teilweise erwerbstätig sind.

Berechtigt dieses Elterngeld zu beziehen sind Bürger der EU-Staaten sowie den Ländern Norwegen, Island, der Schweiz und Liechtenstein.

Beantragt werden kann das Elterngeld nur in den ersten 14 Lebensmonaten des Kindes.

Beiden Elternteilen stehen maximal 12 Monatsbeiträge des Basiselterngeldes zur Verfügung, für zwei Lebensmonate muss das Elterngeld mindestens beantragt werden. Verzichtet ein Elternteil auf einen gewissen Teil seines bisherigen Einkommens, können zwei Bezugsmonate des Elterngeldes hinzukommen.

Elterngeld Plus

Das Elterngeld Plus verstärkt und unterstützt diejenigen, welche noch während der Elternzeit beginnen, zumindest in Teilzeit zu arbeiten. So besteht die Möglichkeit, länger als normalerweise Elterngeld zu beziehen. So wird Eltern eine zusätzliche Wahlmöglichkeit eingeräumt, wie sie ihre Kinder betreuen möchten. Wer sich also für einen frühzeitigen Berufseinstieg entscheidet, wird finanziell gefördert. Die Elternteile können sich entscheiden, ob sie einen bezugsmonst des Basiselterngeldes in zwei Bezugsmonate des Elterngeldes plus umwandeln wollen. So können sie maximal 14 Bezugsmonaten in 28 umwandeln.

Elternzeit

Als Elternzeit wird der Zeitraum bezeichnet, für welche sich Eltern eines neugeborenen Kindes freistellen lassen können. Berechtigt dazu sind alle Eltern, welche als Arbeitnehmer angestellt sind sowie Beamte, Richter und Soldaten. Das wird entsprechend nach dem Bundeselterngeld- und elternzeitgesetz sowie nach Rechtsverordnungen geregelt. Den Beginn und die Dauer kann zwar von den Eltern selbst festgelegt werden, jedoch muss dies entsprechend beim Arbeitgeber beantragt werden. Während der Elternzeit hat man Anspruch auf das sogenannte Elterngeld [Link]. Der Antrag muss spätestens vor geplanter Elternzeit gestellt werden.

Emotionale Intelligenz

Wie Name selbst schon beschreibt, handelt es sich hierbei um die Fähigkeit, Gefühle Anderer zu verstehen, richtig einzuschätzen und angemessen damit umzugehen. Die Selbstwahrnehmung, persönliche Kompetenzen im Allgemeinen ( z.B. die Kontrolle und Lenkung von Impulsen), Empathie, sowie soziale Kompetenzen und soziales Management spielen hierbei eine wesentliche Rolle. Grundlegend kann man sagen, dass die emotionale Intelligenz ein Sammelbegriff für eine Vielzahl an Kompetenzen (Menschenkenntnis, Neugier, Intuition, Kommunikationsfähigkeit, usw.)

Empathie

Empathie beschreibt die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinversetzen zu können.

Aber nicht nur das Erkennen und Verstehen spielt hierbei eine Rolle, sondern auch die angemessene Reaktion darauf. Es bedarf an Feingefühl und Einfühlungsvermögen, um Empathie zeigen zu können. Zugute kommt einem diese Fähigkeit in so gut wie eigentlich jedem Bereich. Besonders im Beruf kann sich diese Eigenschaft als nützlich erweisen.

Empfehlungsschreiben

Empfehlungsschreiben oder auch Letter of Recommendation werden in der Regel ausgestellt, um den Charakter und die Eigenschaften einer Person zu beschreiben, und zu begründen, weshalb sie für eine bestimmte Position geeignet ist. In Deutschland ist diese Form noch relativ wenig verbreitet, in Amerika beispielsweise wird dagegen deutlich mehr damit gearbeitet. Dort wird wiederum nicht mit einem Arbeitszeugnis gearbeitet, weshalb das Empfehlungsschreiben dort die Rolle des Arbeitszeugnis einnimmt, und für den zukünftigen Arbeitgeber von Bedeutung ist.

Employer Branding

Übersetzt bedeutet Employer Branding soviel wie Arbeitgebermarkenbildung. Durch das Employer Branding umfasst alle Maßnahmen und Strategien, um sich als Arbeitgeber ein positives Image zu erzeugen. Im Vordergrund steht dabei eine Positionierung am Arbeitgebermarkt. Employer Brand heißt nichts anderes als Arbeitgebermarke, hier ist es von Bedeutung, wie Außenwirkung des Unternehmens als Arbeitgeber ist. So unterscheidet man sich vom Mitbewerber und hebt sich bestenfalls positiv ab. Dazu gehören einige Maßnahmen, wie beispielsweise das Schaffen einer Work-Life-Balance, Schulungen der Fach- und Führungskräfte hinsichtlich des Themas Employer Branding, Stragtegientwicklungen unter Einbezug der Mitarbeiter, Optimierung der Candidate Journey usw.

Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

Wie die Entgeltfortzahlung geregelt ist, ist entsprechend im Entgeltfortzahlungsgesetz festgehalten. Das betrifft Feiertage sowie den Krankheitsfall. Als Arbeitgeber ist man dazu verpflichtet, bis zu 6 Wochen das Gehalt bzw. den Lohn weiter zu zahlen, danach greift die Sozialversicherung in der vollen Höhe. Der Arbeitnehmer ist dagegen verpflichtet, den Arbeitgeber über die Arbeitsunfähigkeit zu informieren. Beläuft sich die Arbeitsunfähigkeit auf mehr als 3 Tage, so bedarf es einer ärztlichen Bescheinigung, welche dem Arbeitgeber bis zum nächsten Arbeitstag vorgelegt werden muss. Dies kann natürlich entsprechend unternehmensintern geregelt werden.

Enthusiasmus

Kann man sich leidenschaftlich für eine bestimmte Sache begeistern, so ist man enthusiastisch. Befasst man sich also mit einer intensiven Begeisterung mit gewissen Dingen, ist sozusagen enthusiastisch, ist dies durchaus ein positiver Aspekt. Denn wer die Dinge mit Freude tut, macht sie im Großteil aller Fälle auch besonders gut. Im Gegensatz zur Motivation, welche oftmals zum Erreichen bestimmter Ziele angetrieben wird, beschreibt der Enthusiasmus eher den Spaß an der Tätigkeit selbst.

Erfolg

Laut Duden definiert sich Erfolg wie folgt: Erfolg ist das positive Ergebnis einer Bemühung oder auch das Eintreten einer beabsichtigten, erstrebten Wirkung. (Quelle Duden: https://www.duden.de/rechtschreibung/Erfolg)

Einfacher ausgedrückt kann man sagen, dass Erfolg das Erreichen bestimmter Ziele beschreibt, meistens geht dies mit einem positiven Gefühl einher. Diese Ziele können sich auf verschiedenste Bereiche beziehen, und werden auch von Jedem anders definiert. Somit definiert sich auch der Begriff “Erfolg” für jeden Menschen anders. Erfolg ist also ein ganz individueller Wert, da er generell von den persönli Komponenten abhängt.

Ergonomie am Arbeitsplatz

Ein ergonomischer Arbeitsplatz ist eine wichtige Grundlage, um uneingeschränkt und beschwerdefrei arbeiten zu können.

Tisch und Bürostuhl müssen in der richtigen Höhe zueinander eingestellt sein:

Liegen die Unterarme flach auf und bilden mit den Oberarmen einen rechten Winkel, hat der Schreibtisch die optimale Höhe. Ein geeigneter, ergonomischer Bürostuhl sollte sich dem Rücken anpassen und nicht umgekehrt. Wichtig ist hier die Höhen- als auch die Lehnen-Verstellbarkeit.

Neben ergonomischen Stühlen sollte auch Wert auf ausreichend Licht am Arbeitsplatz gelegt werden. Am besten ist natürlich Tageslicht um die Augen zu schonen und die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit zu gewährleisten.

Erwerbsminderungsrente

Von der Erwerbsminderungsrente ist die Rede, wenn der Arbeitnehmer physisch oder psychisch erkrankt ist und aufgrund dieser Erkrankung seiner beruflichen Tätigkeit nicht mehr nachgehen kann, die gesetzlich festgelegte Regelaltersgrenze noch nicht erreicht hat. Es wird ein Gutachten hinsichtlich der Erwerbsfähigkeit vom medizinischen Dienst ausgestellt. Zeigen sämtliche medizinische Rehabilitationsmaßnahmen keine Ergebnisse, so greift die Erwerbsminderungsrente. Generell allerdings: Rehabilitation gilt vor Rente. Voraussetzung ist ebenfalls das Einzahlen in die gesetzliche Rentenversicherung, da die Erwerbsminderungsrente auch von dieser ausgezahlt wird.

Es wird nochmals in volle oder teilweise Erwerbsminderung unterscheiden, dies richtet sich danach, wieviel Stunden für den Arbeitnehmer noch möglich sind.

F wie …

Fachhochschule

Eine Fachhochschule oder auch Hochschule für angewandte Wissenschaften ist im Gegensatz zur Universität praxisorientierter. So lassen sich die Anwendungsinhalte hier leichter auf die Arbeitswelt übertragen und anwenden. An einer Fachhochschule wird eine höhere Anzahl an Lehrveranstaltungen durchgeführt, ebenso ist die Teilnehmerzahl meist geringer während einer Vorlesung oder Einheit.

Fahrtkostenzuschuss

Der Arbeitgeber kann seinen Mitarbeiter einen Zuschuss für die Fahrtkosten gewähren. Das betrifft den Arbeitsweg, jedoch kann der Arbeitnehmer seine Fahrtkosten anderweitig nicht steuerlich geltend, mittels der Pendlerpauschale, machen. Für den Arbeitgeber ist die Zahlung dieses Zuschusses jedoch nicht verpflichtend, und ist daher Verhandlungssache zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Feedbackgespräch

Das Feedbackgespräch dient der Rückmeldung des Arbeitgebers für den Arbeitnehmer sowie des Austauschs für beide Seiten. Es ist als Instrument der Personalführung und auch der -entwicklung essentiell für die Erfolgskontrolle, eine Optimierung sowie effektivere Gestaltung der Prozesse, und schlussendlich eine Sicherstellung des Unternehmenserfolges und der Weiterentwicklung eines Jeden. Hierfür werden die Abläufe und Zielsetzungen während eines Gesprächs reflektiert.

Feierabend

Feierabend wird umgangssprachlich als Synonym für das Ende eines Arbeitstages bezeichnet. Mit dem Feierabend endet die tägliche Arbeitszeit, und es beginnt die Freizeit des Arbeitnehmers. Dieser Begriff ist fest im deutschen Sprachgebrauch eines Arbeitnehmers integriert, sodass dieser Begriff auch so im Duden zu finden ist.

Fernstudium

Ein Fernstudium findet nicht in räumlichen Einrichtungen statt, sondern wird meist mittels technischer Vermittlung der Inhalte umgesetzt. Das Lehrmaterial wird häufig online zur Verfügung gestellt, generell wird mittlerweile häufig das Fernstudium digital abgebildet und nennt sich dann entsprechend Online-Studium.

Firma

Nach dem Handelsgesetzbuch ist die Firma der Name, unter welchem ein Kaufmann seine Geschäfte tätigt. Der Name der Firma wird im Handelsregister eingetragen und ist somit geschützt. Ausschließlich im Handelsregister eingetragene Kaufleute oder Gesellschaften dürfen eine Firma führen. Man unterscheidet in Personen- und Sachfirmen, dies richtet sich entsprechend nach Namen des Inhabers sowie der Rechtsform oder dem Unternehmensgegenstand.

Firmenhandy

Da die Digitalisierung immer weiter voranschreitet, müssen sich auch Unternehmen hier entsprechend anpassen. Manche Berufsfelder machen es erforderlich, über die reguläre Arbeitszeit hinaus erreichbar zu sein oder bei bei Geschäfts- bzw. Dienstreisen eine Erreichbarkeit gewährleisten zu können. Um hierbei Berufliches und Privates voneinander abgrenzen zu können, wird entsprechend ein Firmenhandy zur Verfügung gestellt.

Firmenwagen

Berufe, welche eine gewisse Reisebereitschaft wie zum Beispiel Dienstreisen erfordern, machen einen Firmenwagen notwendig. Der Arbeitnehmer hat häufig die Möglichkeit, ein Fahrzeug über das Unternehmen zu leasen und somit auch privat nutzen zu können, oder es wird ein Dienstwagen für die Arbeit zur Verfügung gestellt. Das bedeutet, der Arbeitnehmer nutzt sei Privatfahrzeug regulär, und für dienstliche Zwecke steht ein Firmenfahrzeug zur Verfügung.

Firmenweihnachtsfeier

Um den Zusammenhalt im Unternehmen zu fördern, haben es Firmen oftmals eingebürgert, bestimmte Anlässe betriebsintern zu zelebrieren. Weihnachten ist hier ein beliebter Anlass, um innerhalb der Belegschaft in einem beliebige Rahmen zu feiern. Meistens wird hierfür vom Unternehmen ein gewisses Budget zur Verfügung gestellt. In welchem Rahmen das stattfindet, wird meistens von den Arbeitnehmern gemeinsam geplant. Klassisch sind Restaurant- oder Weihnachtsmarktbesuche oder diverse Freizeitaktivitäten.

Flache Hierarchien

Gerade Unternehmen, welchen der heutigen Zeit entstehen oder gegründet werden, wird viel Wert auf sogenannte flache Hierarchien gelegt. Auch liest man immer öfter in diversen Stellenausschreibungen davon. Gemeint sind hierbei kurze Kommunikationswege zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber und den Arbeitnehmer untereinander. Besonders in den verschiedenen Abteilungsebenen soll dies zügige Entscheidungen durch kurze Kommunikationswege und ein Arbeiten auf Augenhöhe gewährleisten.

Fluide Intelligenz

Fluide Intelligenz wird beschrieben als die genetisch bedingte Fähigkeit, wie das Vermögen eines Menschen beschaffen ist. Beispielsweise wie das Erkennen von logischen Zusammenhängen. Die fluide Intelligenz beschreibt somit das Fassungsvermögen einzelner Fähigkeiten eines Menschen, sie bildet damit also auch die Grundlage für die kristalline Intelligenz. Je höher also die fluide Intelligenz von vornherein, desto stärker prägt sich die kristalline Intelligenz aus. Denn: die fluide Intelligenz ist von Geburt an vorhanden, während die kristalline Intelligenz erlernt werden muss. Generell kann man sagen, dass die fluide Intelligenz für die Qualität, und die kristalline Intelligenz für die Quantität “zuständig” ist.

Mit fortschreitendem Alter nimmt auch die fluide Intelligenz ab - sicherlich lässt sich dem aber in einem gewissen Maß entgegenwirken, zum Beispiel indem man sich stetig versucht weiterzubilden und zu -entwickeln. Dazu auch schon das lesen von Büchern, das Belegen von diversen Kursen in egal welchem Bereich. Abwechslung und Individualität sollten hierbei eine wesentliche Rolle spielen.

Fluktuationsrate senken

Um das Abwandern der Mitarbeiter zu vermeiden, gibt es einige Maßnahmen welche seitens des Arbeitgebers ergriffen werden können. Vorab ist es wichtig, die Gründe für die vorherrschende Fluktuation zu definieren und zu analysieren. Anschließend können die Maßnahmen festgelegt und umgesetzt werden. Beispiele wären hierfür eine Optimierungs des Rekrutierungsprozesses um vorab eine Übereinstimmung der Erwartungen des Arbeitnehmers und des Arbeitgebers gewährleisten zu können, regelmäßige Mitarbeiter- bzw. Feedbackgespräche, einen Überblick über die Geschehnisse im Unternehmen behalten durch regelmäßige Konsultation der Teamleiter, ein gewisses Kontingent an Zusatzleistungen für den Mitarbeiter bieten und generell für den Mitarbeiter erreichbar sein.

Flynn-Effekt

Der sogenannte Flynn-Effekt, welcher nach James R. Flynn benannt wurde, beschreibt das Phänomen, dass die Menschen der jüngeren Generationen einen prozentual höheren Intelligenzquotienten haben, als die Menschen früherer Generationen. Man geht hauptsächlich davon aus, dass dies an der sich wandelnden Weltanschauung und veränderten Ansichten über die Jahre hinweg liegt. Auch die Wissensvermittlung entwicklung sich weiter - so bekommt man Input heute ganz anders vermittelt, als dies früher der Fall war, allein hinsichtlich der Menge - überall bekommt man Informationen über alle möglichen Sinneseindrücke vermittelt. Generell ist es wahrscheinlich eine Kombination aus allen verschiedenen Faktoren, die dazu beträgt, dass die Generationen der heutigen Zeit besser bei einem iq-Test abschneiden, als es ältere Generationen getan haben.

Förderprogramme

Diverse Fort- und Weiterbildungen wirken sich durchaus positiv auf die Karriere eines Arbeitnehmers aus. Diese haben natürlich ihren Preis - nun hat man die Möglichkeit, über den Arbeitgeber zu gehen, inwieweit eine solche Weiterbildung für ihn von Nutzen oder Mehrwert ist, entscheidet wahrscheinlich darüber, ob er die Kosten übernimmt.

Wer die Kosten für Fortbildungen nicht tragen kann oder will, sollte sich mit dem Thema staatliche Förderprogramme auseinandersetzen und sich entsprechend informieren, da es hierbei auch eine beachtliche Menge an Möglichkeiten gibt.

Freelancer

Ein Freelancer oder auch Freier Mitarbeiter, befindet sich in einer beruflichen Selbstständigkeit. Freelancer sind nicht bei einem Unternehmen direkt als Arbeitnehmer angestellt, sondern arbeiten nach Auftrag für verschiedene Firmen. Hierbei gibt es auch keine festen Arbeitszeiten und kein reguläres Gehalt, sondern je nach Auftrag einen Stundenlohn.

Er ist im Gegensatz zum Freiberufler gewerbesteuerpflichtig, und arbeitet nach Auftrag für verschiedene Unternehmen. Es geht hierbei darum, Kundenbeziehungen aufzubauen und sich so Aufträge sichern zu können. Die Vergütung erfolgt entweder pauschal, nach eigen aufgestellter Rechnung des Freelancers, oder nach einem entsprechenden Werkvertrag.

Freiberufler

Im Gegensatz zum Freelancer unterliegt der Freiberufler keiner Gewerbesteuer, es genügt eine Anmeldung beim Finanzamt. Freiberufler ist man, im Gegensatz zur Selbstständigkeit, wenn man sogenannte „Katalogberufe“ ausübt. Diese sind im Einkommensteuergesetz, genauer im Verzeichnis der Freien Berufe, definiert. Allerdings ist dort auch vermerkt, dass es ähnliche Berufe sein können. Freiberufler können sowohl als Freelancer als auch als Gewerbetreibender tätig sein. Ein Freiberufler kann jedoch ausschließlich seine Tätigkeit in Berufen ausüben, welche entsprechend im Verzeichnis der Freien Berufe aufgeführt sind.

Freibeträge

Der Freibetrag beschreibt einen Betrag, welcher frei von Besteuerung ist. Dieser wird vom Bruttoeinkommen abgezogen und wird nicht besteuert. Es gibt festgelegt Freibeträge, die einen werden vom Staat automatisch abgezogen, andere wiederum müssen beantragt werden.

Gesetzlich geregelt wird das imm Einkommens-, Körperschafts-, Gewerbe- und Erbschaftsteuerrecht.

Der Freibetrag wird entsprechend auf der Lohnsteuerkarte vermerkt, was dazu führt, dass eine Orientierung an der wahrscheinlichen Höhe der Lohnsteuerbelastung des steuerpflichtigen Nettoeinkommens statt am Bruttoeinkommen stattfindet.

Freizeitausgleich

Das Arbeitszeitgesetz regelt in Deutschland die Arbeitszeit und damit auch die maximale Anzahl sowie die Ruhezeiten.

Mittels eines Freitezietsuasgleiches können beispielsweise Überstunden abgesetzt werden. Je nachdem wie es vertraglich geregelt ist, kann der Arbeitgeber entscheiden, wann die Überstunden abgefeiert werden. Dies kann daher auch kurzfristig angeordnet werden. Der Arbeitnehmer hat einen Anspruch auf Freizeitausgleich, die Frist wird entsprechend im Arbeitsvertrag geregelt. Auch wenn für Überstunden kein Freizeitausgleich gewährt wird, muss dies entsprechend im Vertrag so festgelegt sein.

Fremdsprachen

Beruflich wie auch privat spielen Fremdsprachenkenntnisse eine immer größer werdende Rolle. Dabei wird Englisch bei vielen Arbeitgebern schon beinahe grundlegend vorausgesetzt, dies ist aber auch der ansteigenden Internationalisierung geschuldetet. Englisch ist dabei nach wie vor führende Sprache weltweit, deshalb machen sich Kenntnisse in dieser Sprache im privaten Gebrauch als im Lebenslauf gut. Hat sich das Erlernen dieser Sprache in der schulischen Laufbahn nicht angeboten, so gibt es durchaus Möglichkeiten, dies entsprechend nachzuholen. So bieten beispielsweise Universitäten, Fachhochschulen oder spezielle Sprachschulen Sprachkurse an. Im Anschluss erfolgt ein Test und ein entsprechendes Zertifikat.

Fristlose Kündigung

Die fristlose, oder auch außerordentliche Kündigung, beinhaltet keine Einhaltung einer Kündigungsfrist. Mit einem Vorliegen der entsprechenden Gründe kann jeder Vertrag gekündigt werden. Jedoch müssen vorab jegliche Maßnahmen ergriffen worden sein, beispielsweise das Ausstellen einer Abmahnung. Rechtlich zulässig ist eine fristlose Kündigung erst dann, wenn keine dieser Optionen greift.

Fristlose Kündigung durch Arbeitnehmer

Eine fristlose Kündigung muss nicht zwangsläufig arbeitgeberseitig ausgesprochen bzw. ausgestellt werden. Auch der Arbeitnehmer kann eine fristlose Kündigung ausstellen. Gründe hierfür können sein: wiederholte unpünktliche oder gar ausbleibende Zahlung des Gehaltes, eine grobe Verletzung der Verpflichtungen vonseiten des Arbeitgebers oder unzumutbare Arbeitsverhältnisse wie Diskriminierung, sexuelle Belästigung oder Mobbing. Häufig ist jedoch eine gerichtliche Einzelfallprüfung erforderlich, welche einen ausreichenden Grund belegt, welcher einen Fortbestand des Arbeitsvertrages unzumutbar macht. Ggf. sollte man sich also rechtlichen Beistand suchen.

Frührente

Von der Frührente ist die Rede, wenn der Arbeitnehmer die gesetzlich festgelegte Regelaltersgrenze noch nicht erreicht hat. Generell wird dabei eine bestimmte Anzahl an Jahre der Rentenversicherung vorausgesetzt. Dies muss nicht zwangsläufig die Jahre bedeuten, die der Arbeitnehmer in Arbeit war - es gibt weitere Phasen, die der Rentenversicherung angerechnet werden, wie beispielsweise der Bezug von Arbeitslosengeld I. Krankengeld oder Kurzarbeitergeld, Ausbildungen oder berufliche Weiterbildungen, eine selbstständige Tätigkeit mit Pflichtbeiträgen, usw.

Wiederum gibt es auch Phasen, welche nicht als Rentenbeiträge angerechnet werden, wie der Bezug von Arbeitslosengeld I.

Führungskraft

Eine Führungskraft agiert als leitende Person, welche für die Koordination und Planung, sowie der Anleitung der anderen Arbeitnehmer zuständig ist. Ihnen obliegt dabei die Kontrolle und Delegation einer bestimmten Gruppe. Es bedarf verschiedener Eigenschaften, um die Mitarbeiter entsprechend anzuleiten und zu motivieren. Dabei unterscheidet man nochmals in verschiedenen Führungsstile, welche sich nach der Firmenphilosophie und der Struktur im Unternehmen im Allgemeinen richtet.

Führungsstil

Der Führungsstil beschreibt das Verhalten des Vorgesetzten hinsichtlich der Anleitung der Mitarbeiter. Grundlegend unterscheidet man in 3 verschiedene Führungsstile, in den autoritären, den kooperativen und den Laissez-faire Führungsstil.

Jeder Führungsstil unterscheidet sich in seinem Umgang mit den Mitarbeitern, wodurch er maßgebliche Auswirkungen auf den Erfolg eines Unternehmens hat.

Wie der Führungsstil ausfällt, hängt grundsätzlich vom Unternehmen als Ganzes ab, aber auch von dem Vorgesetzten als Person hinsichtlich seiner Charaktereigenschaften. Grundlegend besteht der Führungsstil meist nicht aus einer Form, sondern setzt sich aus verschiedenen Führungsstilen zusammen.

G wie …

Gap Year

Das Gap Year ist eine Auszeit, welche man sich üblicherweise zwischen zwei Lebensabschnitten nimmt, zum Beispiel nach dem Schulabschluss und vor dem Studium oder der Ausbildung. Viele nutzen dies in Form von einem Work and Travel, um sich in dieser Zeit finanziell tragen zu können. Man kann sich aber auch für gemeinnützige, ehrenamtliche oder soziale / kulturelle Dinge in Form eines Freiwilligen Sozialen Jahres oder beim Bundesfreiwilligendienst engagieren. Wiederum gibt es diese Möglichkeit auch in Form eines Freiwilligen Ökologischen Jahres, wenn man sich lieber für die Umwelt und das Tierwohl einsetzen möchte.

Manche Universitäten bieten in diesem Rahmen auch ein Orientierungsjahr an, sodass die Studenten vorab herausfinden können, welche Studiengänge für sie geeignet sich. Dabei können zwei Semester absolviert werden, um sich zu orientieren.

Egal für was, grundsätzlich kann man dieses Jahr für viele sinnvolle Dinge nutzen - was sich im Übrigen nicht nur gut im Lebenslauf aussieht, sondern sich auch durchaus positiv auf die Persönlichkeit und deren Entwicklung auswirkt.

Gegenseitigkeitsprinzip

Dieses Prinzip beschreibt das Streben eines jeden Menschen nach einem Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen, zwischen Kosten und Nutzen. Dieses Verhalten ist bei jedem Menschen jedoch unterschiedlich ausgeprägt: während es dem Einen an Anliegen ist, dass sich das Geben und Nehmen die Waage hält, nutzen Andere wiederum dieses Verhalten aus. Das Prinzip spiegelt sich in sämtlichen Situationen und Lagen wider - beruflich, privat.

Gehalt

Das Gehalt beschreibt das regelmäßige monatliche Einkommen von Beamten oder Angestellten für die im Gegenzug erbrachte Arbeitsleistung.

Gehaltsgrenze

Die Gehaltsgrenze oder explizit Gehaltsobergrenze beschreibt das höchste Limit auf der Gehaltsskala, welches ein Arbeitnehmer erreichen kann. Das kann zum Beispiel aufgrund tarifvertraglicher oder gesetzlicher Regelungen zustande kommen.

Gehaltsvergleich

Für einen Gehaltsvergleich gibt es verschiedene Seiten oder Portale, um sich einen Vergleich verschiedener Berufsgruppen und deren Gehalt aufzeigen zu lassen. Meistens erfolgt hier eine Unterteilung in Monats- und Jahresgehälter. Da es bundesweit zu Abweichungen aufgrund gesetzlicher oder tarifvertraglicher Regelungen hinsichtlich der Lohnzahlung kommt, handelt es sich hierbei um durchschnittliche Gehaltsangaben.

Gehaltsverhandlung

Das Ziel der Gehaltsverhandlung ist ja, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Höhe des Einkommens festlegen und möglichst dabei auf einen Nenner kommen. Die Gelegenheit dafür bietet sich generell bei Einstellung, oder bei regelmäßigen Mitarbeitergesprächen. Hierzu zählt natürlich vorrangig das Gehalt, aber auch zusätzliche Leistungen wie Zuschläge oder das Bereitstellen eines Firmenfahrzeuges.

Grundlegend wichtig ist eine solide Vorbereitung: wieviel wird in der Branche allgemein oder beim Mitbewerber gezahlt, was steht in eventuellen Tarifverträgen? Was rechtfertigt eine Gehaltserhöhung zu diesem Zeitpunkt, und was wären mögliche Alternativen, wie zum Beispiel das zur Verfügung stellen eines Dienstwagens.

Gehirndoping

Eine eindeutig festgelegte Definition dieses Begriffs gibt es nicht - aus dem Namen selbst geht jedoch hervor, dass es sich hierbei um eine Unterstützung der Leistungsfähigkeit des Gehirns mittels bestimmter Substanzen handelt.

“Doping” ansich ist meistens ein negativ behafteter Begriff. Jedoch kann es sich hierbei durchaus um einen positiven Hintergrund handeln, beispielsweise wenn man durch eine gesunde Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel das Gehirn zu einer maximalen geistigen Leistungsfähigkeit steuern möchte.

Ziel ist es, das Gehirn in seiner Leistungsfähigkeit zu unterstützen. Handelt es sich hier um natürliche Mittel statt künstlich erschaffener Präparate, so ist dies für die Gesundheit natürlich wesentlich förderlicher. Gemeint sind zum Beispiels Vitamine wie Vitamin B12, Fettsäuren, wie Omega 3 oder Mikronährstoffe / Pflanzenstoffe wie Zink oder Ginkgo.

Geringfügig entlohnte Beschäftigung

Wer geringfügig beschäftigt ist, dessen Arbeitsverhältnis ist an gewisse zeitliche oder finanzielle Grenzen gekoppelt. Heraus können sich diverse Vorteile bei den Sozialversicherungen und der Lohnsteuer ergeben. Diese Art der Beschäftigung bietet sich zum Beispiel für Studenten oder Rentner an, oder neben einer hauptberuflichen Tätigkeit. Wer die geringfügige Beschäftigung ausübt, dem stehen dieselben Arbeitsrechte (Lohnfortzahlung während Krankheit oder Urlaub) zu wie einem Vollzeitbeschäftigten.

Der Arbeitnehmer muss in der Regel keine Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung zahlen, jedoch besteht eine Pflicht zur Rentenversicherung. Von dieser kann man sich per Antrag befreien lassen.

Um dennoch die Leistungen der Sozialversicherungen bei Bedarf in Anspruch nehmen zu können, gibt es mehrere Möglichkeiten. Geht man beispielsweise noch einer hauptberuflichen Tätigkeit nach, so zahlt man hierzu bereits in die Sozialversicherungen ein.

Sozialabgaben und Steuern zahlt der Arbeitgeber zu folgenden Teilen:

  • 13 Prozent zur Krankenversicherung

  • 15 Prozent zur Rentenversicherung

  • 2 Prozent für Lohnsteuer, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag

Geringverdiener

Zu den Geringverdiener werden, wenn man es korrekt betrachtet, diejenigen Arbeitnehmer gezählt, welche unter speziellen Umständen angestellt sind. Das sind zum Beispiel die Arbeitnehmer, welche im Bundesfreiwilligendienst angestellt sind oder ein freiwillig, soziales, kulturelles oder ökologisches Jahr absolvieren. Geringfügig Beschäftigte wiederum werden lediglich umgangssprachlich als Geringverdiener bezeichnet.

Gesund und fit im Job

Auch die tägliche Arbeit am Schreibtisch oder im Büro generell, kann die Gesundheit belasten. Man verbringt die Zeit größtenteils im Sitzen und die Versuchung, nebenbei unregelmäßig Mahlzeiten zu sich zu nehmen, steigt ebenfalls.

Vor allem mit ausreichend Bewegung kann man körperlichen Strapazen im Büro entgegen wirken. Auch die richtige Haltung ist wichtig, denn sie kann Ursache für Beschwerden unterschiedlicher Herkunft sein.

Es ist ein Zusammenspiel aus ausgleichender und regelmäßiger Bewegung und einer gesunden Ernährung, welche es ermöglicht, gesund und fit im Job zu bleiben. Generell hängt es von der Tätigkeit, welche man ausübt, ab, inwiefern man ausgleichende Bewegung benötigt. Ist man täglich auf den Beinen, benötigt man nach der Arbeit möglicherweise nicht noch mehr “sportliche Aktivität”, sitzt man jedoch einen Großteil während seines Jobs, ist dies wohl eine nötige Abwechslung. Es gibt auch tatsächliche einige Möglichkeiten, während der Arbeit zu gehen, zu stehen, sich zu strecken und mittels einiger, kleiner Übungen zu lockern. Regelmäßiges Lüften und ausreichend Trinken ist sowieso wichtig und sollte nicht vergessen werden.

Gesundheitskarte

Jede krankenversicherte Person erhält in Deutschland eine elektronische Gesundheitskarte von der jeweiligen Krankenversicherung. Sie steht entsprechend als Nachweis dafür, dass der Patient die ärztliche Behandlung in Anspruch nehmen kann. Die Gesundheitskarte muss daher entsprechend bei jedem Arztbesuch, mindestens das erste Mal pro Quartal, vorgelegt werden.

Auf der Karte werden die persönlichen Daten sowie der Krankenversicherungsstatus des Betreffenden gespeichert.

Gesundheitssystem

Das Gesundheitssystem umfasst in Deutschland sämtliche Einrichtungen ( z.B. Krankenkassen, medizinische Versorgungszentren, Pflegedienste, Ärzte, usw.), welche für die Krankenversorgung sowie deren Finanzierung und Organisation zuständig sind. Hauptziel des Gesundheitssystems ist der Erhalt, die Förderung und die Wiederherstellung, aber auch die Prävention der Gesundheit.

Gleitzonenregelung

Als Gleitzone wird jener Bereich bezeichnet, welcher sich zwischen einer geringfügigen und einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung befindet. Man bezeichnet die Gleitzone auch als Midi-Job, der Verdienst liegt hierbei zwischen 450,01€ und 850€. Einfach ausgedrückt, liegt das Gehalt bei 450,01€, ist der Arbeitnehmer sozialversicherungsabgabepflichtig, das allerdings reduziert. Erst wenn der Verdient über 850€ liegt, muss der Arbeitgeber voll Abgaben leisten. Die Gleitzone bietet quasi ein Kompromiss zwischen beiden Arbeitsverhältnissen.

Grenzübergreifende Mitarbeitergewinnung

Möglichkeiten der Personalgewinnung gibt es mittlerweile Einige. Doch gerade im Zuge des Fachkräftemangels in Deutschland, werden Fachkräfte aus den verschiedenen Branchen immer mehr durch Personal aus dem Ausland abgedeckt. Um beispielsweise möglichen Sprachbarrieren entgegenzuwirken und den gesamten Prozess zu beschleunigen und zu erleichtern, etabliert sich mehr und mehr das Ausland-Recruiting. Diese Recruiter machen im Grund nicht anderes, als ein Recruiter, welcher innerhalb Deutschlands Personal beschafft: er rekrutiert die Mitarbeiter aus dem Ausland und betreut sie anschließend während der Arbeit in Deutschland bei zum Beispiel Behördengängen.

H wie …

Haftung am Arbeitsplatz

Generell ist die private Haftung eines Arbeitnehmers im Arbeitsverhältnis eingeschränkt. Grundlegend sind die Rechte und Pflichten im Arbeitsvertrag festgehalten. Hält der Arbeitnehmer dieser nicht ein, muss er entsprechend dafür aufkommen. Passiert jedoch ein Schaden im Umfang seiner Tätigkeit, muss ggf. der Arbeitgeber haften. Um das Ganze übersichtlicher zu gestalten, unterscheidet man hier in 3 Arten der Fahrlässigkeit: leichte, mittlere und grobe Fahrlässigkeit.

Unter der leichten Fahrlässigkeit sind geringfügige Verletzungen seiner Pflichten zu verstehen, also solche Schäden welche generell jedem Arbeitnehmer passieren können und im Rahmen seiner Tätigkeiten bleiben.

Bei der mittleren Fahrlässigkeit teilt sich die Haftung anteilig zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf - meist zugunsten des Arbeitnehmers.

Die grobe Fahrlässigkeit umfasst Schäden, welche normalerweise verhindert hätten werden können. Ganz einfaches Beispiel: der Arbeitnehmer steigt betrunken in den Dienstwagen und verursacht so einen Unfall → das war absehbar und hätte definitiv verhindert werden können.

Und abschließend gibt es noch den Vorsatz, wobei hier ganz klar ist: wer vorsätzlich handelt, haftet auch vollumfänglich.

Halo-Effekt

Der Halo-Effekt kann mit “Heiligenschein-Effekt” übersetzt werden. Dieser Effekt ist ein Phänomen unseres Bewusstseins, eine Wirklichkeitsverzerrung. Eigenschaften des Menschen werden dabei verzerrt wahrgenommen, hervorgerufen wird er durch jede beliebige positive Eigenschaft eines Menschen. Besonders in Verbindung mit dem äußerlichen Erscheinungsbild kann der Halo-Effekt gefährlich werden - er führt zu Oberflächlichkeit und Konflikten. Auch im Berufsleben kann er natürlich zum Vorschein kommen, durch zum Beispiel Vorurteilen, Falschbesetzungen oder Beförderungen nach oberflächlich gewählten Kriterien, generell unfaire oder oberflächliche Leistungsbeurteilungen. Bei Kindern ist der Halo-Effekt besonders ausgeprägt, und nimmt dann in der Regel im Laufe der Zeit langsam wieder ab. Man kann hier gewisse Stereotypen beobachten: Kinder machen ziemlich deutlich, mit wem sie beispielsweise spielen wollen. Oder das Kinder eher Angst haben vor großen Männern mit Bart und tiefer Stimme, statt vor beispielsweise einem Mann mit hellem Haar und einer helleren Stimme. Grund hierfür ist unser Gehirn: es versucht die Komplexität jeder unbewusst und bewusst aufgenommenen Informationen zu reduzieren, da die Informationsflut, welche täglich auf uns trifft, enorm ist - denn wenn diese Komplexität Überhand nimmt, hat dies einen Blackout zur Folge. So entstehen Klischees und Schubladen, ganz einfach deshalb, weil unser Gehirn uns den Alltag geordneter und weniger anstrengend gestalten will.

Handwerk

Tatsächlich stammt der Begriff Handwerk daher, dass die Arbeitsleistung vorrangig “per Hand” erfolgt, sprich: kaum mittels Mechanisierung. Es gibt viele verschiedene Bereiche des Handwerks, welche größtenteils gewerbliche Tätigkeiten umfassen. Meistens werden die Produkte auf Bestellung gefertigt und die Dienstleistungen gemäß eines Auftrages erbracht. Beispiel: der Tischler fertigt sämtliche Produkte.

Handwerkskammer

Eine Handwerkskammer stellt eine Selbstverwaltungseinrichtung des deutschen Handwerks dar, und vertritt die Interessen der zugehörigen Handwerksbetriebe einer bestimmten Region. Sie hat dabei die Aufgaben der Aus- und Weiterbildungen sowie die Vertretung und Überwachung der Handwerker inne.Sie steht der Industrie- und Handelskammer gegenüber.

Hard Skills

Unter den Hard Skills werden die fachlichen Kompetenzen bezeichnet. Im gegensatz zu den Soft Skills [Link], können diese im Rahmen einer beruflichen Ausbildung oder eines Studiums erlangt werden.

Die Basis hierbei bildet die jeweilige Ausbildung sowie mögliche mögliche Zusatzqualifikationen ( Fort- und Weiterbildungen). Dazu kommen Berufserfahrung und Kenntnisse im jeweiligen Einsatzberuf. Generell werden die Hard Skills eher weniger ausführlich im Bewerbungsschreiben aufgeführt, dafür eignet sich der Lebenslauf.

Hard Skills gewährleisten, dass man einer beruflichen Herausforderung oder AUfgabe gewachsen ist, die Soft Skills hingegen beschreiben die persönlíche Qualifikation.

Headhunter

Ein Headhunter sucht, rekrutiert und vermittelt im Auftrag eines Unternehmens geeignetes Personal. Meistens handelt es sich hierbei um Fach- und Führungskräfte, da dieser Prozess von den Unternehmen entsprechend ausgelagert wird und sich dadurch kostenintensiver gestaltet. Es handelt sich hierbei um keinen offiziellen Begriff, weswegen generell Jeder sich als Headhunter bezeichnen könnte. Man muss hier also differenzieren können.

Handelt es sich um einen seriösen Headhunter, so hat er folgende Aufgaben inne: die Personalsuche, welche das Kerngeschäft des Headhunters bildet. Es wird nach geeigneten Kandidaten, welche auf das gesuchte Profil passen, gezielt gesucht. Hierbei nutzt der Headhunter sämtliche Netzwerke und Kanäle.

Als spezielle Form der personalsuche gilt die Direct Search, bei der der Headhunter gezielt Arbeitnehmer eines Unternehmens anspricht und diese ggf. abwirbt.

Anschließend beurteilt und wählt er anhand festgelegter Kriterien die Bewerber aus, außerdem kann er bei Bedarf entsprechend hinsichtlich arbeitsrechtlicher Fragen beraten und coachen.

Heimarbeit

Bei der Heimarbeit handelt es sich, wie der Name schon sagt, um die Arbeit von zuhause aus.

Die Arbeitsmittel werden vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt, und der Arbeitnehmer führt seine Tätigkeiten entweder von zuhause oder einem selbst gewählten Arbeitsplatz aus. Der Arbeitnehmer arbeitet somit autark vom restlichen Firmengeschehen, die Sozialversicherungen zählen jedoch gleich. Man unterscheidet hier nochmals, ob eine Selbstständigkeit vorliegt. Hier müssen die Arbeitsmittel selbst beschafft und finanziert werden, genauso müssen die Sozialversicherungen selbst abgeschlossen werden.

Hirndoping

Eine eindeutig festgelegte Definition dieses Begriffs gibt es nicht - aus dem Namen selbst geht jedoch hervor, dass es sich hierbei um eine Unterstützung der Leistungsfähigkeit des Gehirns mittels bestimmter Substanzen handelt.

“Doping” ansich ist meistens ein negativ behafteter Begriff. Jedoch kann es sich hierbei durchaus um einen positiven Hintergrund handeln, beispielsweise wenn man durch eine gesunde Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel das Gehirn zu einer maximalen geistigen Leistungsfähigkeit steuern möchte.

Ziel ist es, das Gehirn in seiner Leistungsfähigkeit zu unterstützen. Handelt es sich hier um natürliche Mittel statt künstlich erschaffener Präparate, so ist dies für die Gesundheit natürlich wesentlich förderlicher. Gemeint sind zum Beispiels Vitamine wie Vitamin B12, Fettsäuren, wie Omega 3 oder Mikronährstoffe / Pflanzenstoffe wie Zink oder Ginkgo.

Hochschulzugangsberechtigung

Diese Genehmigung erlaubt die Zulassung zu einem Studium. Das wären in Deutschland zum Beispiel die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife sowie die allgemeine Hochschulreife an deutschen Auslandsschulen. Mit der allgemeinen Hochschulreife können alle Studiengänge studiert werden und mit der fachgebundenen Hochschulreife können nur bestimmte Studiengänge in den Fachrichtungen studiert werden. Vereinzelt sind Kombinationen aus dem entsprechenden Schulabschluss und einer Hochschulaufnahmeprüfung erforderlich.

Hochsensibilität

Jeder Mensch unterscheidet sich in seiner Empfindlichkeit des Nervensystems. Wer eine erhöhte Empfänglichkeit für äußere und innere Reize hat und diese mit allen Sinnen intensiver wahrnehmen, wird als hoch sensibel eingestuft.

Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass störende Einflüsse (Lärm, helles Licht, schlechte Luft, Druck, Reibung usw.) weniger gut ausgeblendet werden können. Wiederum haben sie dadurch besondere Fähigkeiten wie Detailwahrnehmung, Gewissenhaftigkeit, Zuverlässigkeit, Feinfühligkeit, Intuition, Kreativität usw.

All diese Eigenschaften können und sollten durchaus sinnvoll in dieser Gesellschaft integriert werden.

Höflichkeits-Knigge

Knigge beschreibt das Verhalten oder die Verhaltensformen im Bezug auf bestimmte, gegebene Situationen.

So zählen hier zum Beispiel ein gutes Auftreten und Benehmen, gute Manieren und Umgangsformen dazu. Gerade auch im Job spielt Knigge keine unwesentliche Rolle: es beginnt bereit beim Bewerbungsgespräch und geht bis hin zum Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten.

Wer im täglichen Umgang mit Kunden und Geschäftspartner steht, sollte sich entsprechend verhalten, da es zum Image des eigenen Unternehmens und schlussendlich zum Betriebsklima beiträgt.

Außerdem sollte beachtet werden, dass gewisse Verhaltensformen von Land zu Land, und von Kultur zu Kultur unterschiedlich sind. Das sollte entsprechend respektiert werden.

Es gibt auch entsprechende Literatur, in welcher die “Regeln” zu Knigge nachlesbar sind, es handelt sich hier aber tatsächlich vielmehr um eine Orientierung und Hilfestellung, statt starrer Regeln.

Holokratie

Der Begriff Holokratie oder auch Holakratie, hat seinen Ursprung aus dem Englischen von dem Begriff “Holacracy”, was für eine bestimmte Form der Organisationsstruktur steht.

Inhaltlich handelt es sich hierbei um flache Hierarchien, schnelle und kurze Kommunikationswege, Förderung von Selbstverantwortung und Innovationen - so zumindest in der Theorie.

Holokratie gilt damit als Gegenstück zur derzeit klassischen Hierarchie, wie sie auch heute oftmals noch in vielen Unternehmen in Deutschland praktiziert wird.

Funktionieren kann die Holokratie, wenn diese Grundregeln beachtet werden:

  • Double-Linking: Die Holokratie zeichnet sich dadurch aus, dass jede Ebene miteinander kommuniziert. Je klarer die Zuständigkeiten verteilt sind, desto gezielter kann eine Kommunikation stattfinden.

  • Unterscheidung zwischen operativen und Steuerungstreffen: Auch in der Holokratie wird das Tagesgeschäft organisiert. Jede Einheit ist jedoch für ihre Steuerung, Organisation und Entscheidungsprozesse eigens zuständig.

  • Funktionen statt Personen: Es gibt keine klar verteilten Positionen mehr, sondern lediglich die Bezeichnung “Mitarbeiter” mit der Funktion “Vertrieb” oder “Einkauf”. Es werden also zuerst Funktionen festgelegt, und anschließend Zuständigkeiten verteilt.

  • Integrative Entscheidungsfindung: Alle Personen in einer Zuständigkeit haben gleiches Stimmrecht.

Home Office

Der Begriff Home Office ist im Grunde inhaltlich nicht von dem der Heimarbeit [Link] zu unterscheiden. Generell lässt sich sagen, dass die Arbeit im Home Office sich immer im Zuge der Digitalisierung weiter etabliert, da sie den Arbeitnehmern mehr Flexibilität und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben gewährleistet.

Honorarvertrag

Dieses Vertragsverhältnis ist eine Form der freien Mitarbeit. Der Honorarvertrag bietet die Basis für regelmäßige Einsätze, ohne das ein Anstellungsverhältnis zustande kommt. Das kann beispielsweise Grundlage für eine spätere Festanstellung oder Selbstständigkeit sein. Geregelt werden in dem Honorarvertrag die Leistung und die daran geknüpfte Vergütung.

Man spricht hier von Auftraggeber und Auftragnehmer.

Der Auftraggeber kann weder Arbeitsort noch Arbeitszeit bestimmen, der Auftragnehmer ist von ihm nicht weisungsgebunden.

Verbreitet sind Honorarverträge bei beispielsweise: Anwälten, Steuerberatern, Unternehmensberatern, Architekten, Immobilienmakler, Autoren, usw.

Horn-Effekt

Der Horn-Effekt bildet das Gegenstück zum Holo-Effekt [Link]. Auch hier handelt es sich um eine Verzerrung der Wirklichkeit, einen psychologischen Wahrnehmungsfehler.

Es handelt sich hierbei um die unbewussten Verallgemeinerung vom ersten Eindruck einer Person. Es genügt beispielsweise bereits ein “falsches Wort” vom Gegenüber, und man spricht ihm sofort generell negative Eigenschaften zu.

I wie …

Illegale Arbeitsverträge

Ein Großteil der Menschen in Deutschland arbeitet als Arbeitnehmer angestellt in einem Unternehmen. Grundlage hierfür ist ein rechtmäßig gültiger Arbeitsvertrag.

Dabei kann es zu Verstößen vom geltenden Recht kommen, zu typischen Rechtsverstößen zählen dabei Arbeitsverhältnisse im Billiglohnbereich, welche an eine Art Akkordsystem gekoppelt sind. Beispiel: es wird erst dann der Lohn gezahlt, wenn ein bestimmter täglicher Umsatz erzielt wurde.

Industrie 4.0

Mit der Industrie 4.0 hat die vierte industrielle Revolution begonnen. Das bedeutet, dass mittels von Informations- und Kommunikationstechnologie eine intelligente Vernetzung von Maschinen und Abläufen erfolgt. Es ist also nicht mehr der Computer die zentrale Technologie, sondern das Internet. Durch diese weltweite Vernetzung über Unternehmens- und Landesgrenzen hinweg gewinnt die Digitalisierung der Produktion eine neue Qualität. Hiefür ist essentiell, dass der gesetzliche Rahmen und die notwendige Forschung gegeben sind, aber auch einheitliche Normen und Standards für die unterschiedlichen industriellen Sektoren sowie IT-Sicherheit und Datenschutz bestehen.

Es bieten sich mit der neuen industriellen Revolution viele neue Möglichkeiten:

Optimierte Logistik: durch Algorithmen können die Lieferwege ideal berechnet werden, Maschinen melden wenn sie neues Material benötigen.

Flexible Produktion: durch die digitale Vernetzung sind viele Unternehmen bei der Produktion involviert, was eine bessere Abstimmung und eine eine sinnvollere Auslastung der Maschinen gewährleistet.

Ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft: bereits während des Entwurfs eines Produktes wird festgelegt, in welche Form die Materialien wiederverwertet werden können.

Industrie- und Handelskammer (IHK)

Die Industrie- und Handelskammer ist eine Körperschaft und Interessenvertreter der Gewerbetreibenden der Industrie, des Handels, des Verkehrs und anderen Dienstleistungen. Es besteht eine Zwangsmitgliedschaft, wobei die Industrie- und Handelskammer die Aufgaben der Interessenvertretung der Mitglieder, die Förderung der gewerblichen Wirtschaft und der Berufsausbildung, die Erstellung von Gutachten usw. inne hat.

Initiativbewerbung

Eine Initiativbewerbung ist im Grunde ein unaufgeforderte Bewerbung vonseiten des Bewerbers. Sie bezieht sich auf kein explizites Stellenangebot, sondern bekundet allgemeines Interesse an einer Position im betreffenden Unternehmen.

Denn grundsätzlich werden nicht alle gesuchten Positionen auch ausgeschrieben, tatsächlich werden ca. 70 Prozent aller Stellen auf dem sogenannten verdeckten Stellenmarkt vergeben.

Eben weil sich diese Art von Bewerbung auf kein bestimmtes Stellenangebot bezieht, sollte man sich als Personal, als auch von seinen Kenntnissen und Fähigkeiten überzeugen können. Generell sollte man sich vorab ausreichend über das Unternehmen informieren. Der Mehrwert für das Unternehmen sollte ganz klar aus der Bewerbung hervorgehen.

Integrationskurs

Um aktiv an einer Gesellschaft teilhaben zu können, ist die Sprache essentiell. Hierfür gibt es in Deutschland unter anderem den Integrationskurs. Ein Integrationskurs setzt sich aus einem Sprach- und einem Orientierungskurs zusammen, welcher Aufschluss darüber geben soll, wie sich der Zugewanderte mit der Rechtsordnung, der Geschichte und der Kultur in Deutschland auskennt. Die Finanzierung und Aufsicht erfolgt durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, auf deren Website sowie über die Bundesagentur für Arbeit man auch Informationen über die wohnortnahen Kursträger findet.

Teilnehmen an einem Integrationskurs können: Asylsuchende, Asylbewerber mit Bleibeperspektive, Personen mit einer Duldung oder einer Aufenthaltserlaubnis.

Internationale Personalgewinnung

Möglichkeiten der Personalgewinnung gibt es mittlerweile Einige. Doch gerade im Zuge des Fachkräftemangels in Deutschland, werden Fachkräfte aus den verschiedenen Branchen immer mehr durch Personal aus dem Ausland abgedeckt. Um beispielsweise möglichen Sprachbarrieren entgegenzuwirken und den gesamten Prozess zu beschleunigen und zu erleichtern, etabliert sich mehr und mehr das Ausland-Recruiting. Diese Recruiter machen im Grund nicht anderes, als ein Recruiter, welcher innerhalb Deutschlands Personal beschafft: er rekrutiert die Mitarbeiter aus dem Ausland und betreut sie anschließend während der Arbeit in Deutschland bei zum Beispiel Behördengängen.

Ivy-Lee-Methode

Benannt ist diese Methode nach em Unternehmensberater Irving „Ivy“ Lee, welcher den Präsident des Sozialunternehmens Bethlehem Steel hinsichtlich seines Zeitmanagement beriet.

Grundlegend beginnt diese Methode erstmal damit, sich alle anstehenden Aufgaben zu notieren und gemäß ihrer Prioritäten zu sortieren. Ist die erste Aufgabe erledigt, sollte man, bevor man mit der nächsten Aufgabe weitermacht, jedoch prüfen, ob sich an den Prioritäten möglicherweise etwas geändert haben könnte. Möglicherweise müssen die Prioritäten nochmals angepasst werden. Wichtig dabei: keine Ablenkung!

Eine mögliche Liste, nach der vorangegangene werden kann (Quelle arbeits-abc.de):

  1. Erstellen Sie am Ende eines jeden Arbeitstages eine Liste mit den sechs wichtigsten Aufgaben für den nächsten Tag.

  2. Ordnen Sie diese Aufgaben nun nach ihrer Priorität.

  3. Beginnen Sie am nächsten Arbeitstag direkt mit der ersten Aufgabe, ohne zuvor Ihre E-Mails zu checken, ohne Multitasking oder sonstige Ablenkungen.

  4. Haben Sie diese erste Aufgabe abgeschlossen, prüfen Sie noch einmal die Prioritäten der verbleibenden fünf Punkte auf Ihrer Liste. Ergänzen oder streichen Sie notfalls auch Aufgaben.

  5. Machen Sie nun mit der (neuen) Aufgabe mit der höchsten Priorität weiter.

  6. Wiederholen Sie diesen Vorgang bis zum Feierabend.

  7. Erstellen Sie dann eine neue Liste für den nächsten Arbeitstag und übertragen Sie eventuell verbliebene unerledigte Aufgaben von der alten auf die aktuelle Liste.

J wie …

Jahresmitarbeitergespräch

Diese Form der Mitarbeitergespräche wird vorrangig dafür genutzt, um sich jährlich (meist zu Jahresbeginn) mit den Mitarbeitern zusammenzusetzen und gesetzte Ziele zu besprechen und diese für den vorangehenden Zeitraum neu zu definieren. Möglich ist aber auch, diese Gespräche situationsbedingt zu terminieren, beispielsweise bei einer Vertragsverlängerung oder dem Beenden der Probezeit.

Jede Führungskraft sollte mit jedem Mitarbeiter einmal im Jahr ein solches Mitarbeitergespräch führen. Es soll nicht nur der Leistungsbeurteilung, sondern auch der Motivation dienen. Es werden die vereinbarten Ziele ausgewertet, und anschließend neue Ziele gesetzt.

Für beide Seiten bedarf es hierfür einer gewissen Vorbereitung. Arbeitnehmer als auch Führungskraft sollten das Gespräch nutzen, um bestimmte Punkte anzusprechen. So zum Beispiels für den Arbeitnehmer eine gute Möglichkeit, Weiterbildungsmaßnahmen oder Gehaltserhöhungen zu erwirken.

Je nach Anlass des Gespräches sollte man sich als Arbeitnehmer eine Checkliste anfertigen, was bei dem Gespräch zur Sprache kommen soll.

Job

Der Begriff Job steht umgangssprachlich für Arbeitsplatz oder eine berufliche Tätigkeit, welche vom Arbeitnehmer zum Zweck des Gelderwerbs ausgeübt wird. Mittlerweile wandelt es sich immer mehr als eine fast schon offizielle alternative Bezeichnung für Beruf.

Jobeinstieg

Generell unterscheidet man in die Gruppe der Absolventen, welche eben das Studium oder die Ausbildung beendet haben und nun mit dem Arbeitsvertrag ins Berufsleben starten. Zudem gibt es die Gruppe der sogenannten Umsteiger, zu welchen die Quereinsteiger gezählt werden. Diese absolvieren eine Um- oder Weiterbildung und starten in einem neuen Berufsfeld - sind hier also ebenfalls Berufseinsteiger. Generell bringt diese Gruppe jedoch bereits mehr Berufserfahrung insgesamt mit.

Für den Berufseinstieg gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie den Direkteinstieg [Link], eine Traineestelle [Link], eine befristete Beschäftigung [Link zu Befristeter Arbeitsvertrag], Werk- bzw. Honorarverträge [Link], die Zeitarbeit [Link] oder Praktika [Link].

Jobsharing

Beim Jobsharing handelt es sich um ein Arbeitszeitmodell, bei welchem sich zwei oder mehr Arbeitnehmer einen Arbeitsplatz teilen. Die Arbeitnehmer teilen sich die Aufgaben und Verantwortungen für eine gemeinsame Arbeitsstelle. So können sie sich beispielsweise darauf einigen, wer zu welchen Zeiten am Arbeitsplatz ist.

Es gibt allerdings nochmals Unterteilungen, was den Begriff Jobsharing betrifft:

Die am häufigsten verbreitete Form des Job Sharings ist das Job Splitting. Dabei wird ein Vollzeitarbeitsplatz wortwörtlich gesplittet: er wird an mehrere Arbeitnehmer verteilt. Die Mitarbeiter agieren jedoch völlig unabhängig voneinander, und haben auch einzelne Arbeitsverträge.

Wird sich eine Vollzeitstelle aufgeteilt, und erfolgt das Arbeiten miteinander (gemeinsame Aufgaben, Projekte, Verantwortung), so bezeichnet man dies als Job Pairing.

Auch in der Führungsebene kann es Jobsharing geben, das bezeichnet man dann als Top Sharing. In diesem Fall gibt es für eine Position mehrere Vorgesetzte. Hier bedarf es einer guten Koordination und Einteilung, dass ein reibungsloser Ablauf gewährleistet werden kann. Welcher Vorgesetzte ist für welchen Bereich Ansprechpartner? Die Verantwortung und wichtige Entscheidungen werden jedoch gemeinsam getragen.

Jobtitel

Ein Jobtitel hat die Funktion, über die Position, oder die berufliche oder akademische Qualifikation einer Person zu informieren. Aufgrund einer fortschreitenden Internationalisierung und auch einer Spezialisierung, sind im Laufe der Zeit immer mehr Berufe dazu gekommen. Es gibt daher für viele deutsche Begriff auch mittlerweile (mindestens) eine englische Bezeichung. Oftmals klingen diese Berufsbezeichnungen auch deutlich spektakulärer als im Deutschen. So ist der Verkäufer (m/w/d) im Deutschen der Sales Manager (m/w/d) im Englischen.

Im Englischen geben viele Jobtitel auch Aufschluss über die Position des Jeweiligen. (z.B. Manager, Senior, Junior, usw.)

Jobwechsel

Der Jobwechsel kann viele Gründe haben. Die Weiterbildungs- und Aufstiegschancen sind ausgeschöpft, der Kollegenzusammenhalt oder die Arbeitsplatzbedingungen lassen zu wünschen übrig. Manchmal kann aber auch beispielsweise ein Umzug Ursache für einen neuen Arbeitsplatz sein.

Natürlich kann auch ein Arbeitsplatzwechsel innerhalb der Firma stattfinden, beispielsweise bei einem Wechsel der Abteilung oder bei einem Positionsaufstieg.

Jobzyklus

Gerade in Deutschland und bei den “älteren” Generationen ist es häufig verbreitet, über einen langen Zeitraum bei einem Arbeitgeber zu bleiben. Dennoch werden Patchwork-Lebensläufe immer mehr zur Normalität. So lautet die Empfehlung der Experten, nach 5 - 7 Jahren den Arbeitsplatz, bestenfalls sogar den Arbeitgeber zu wechseln.

Laut Statistik verbleibt der deutsche Arbeitnehmer im Schnitt 10 Jahre bei einem Arbeitgeber.

Nach drei bis fünf, spätestens aber sieben Jahren empfehlen diese stattdessen einen Jobwechsel. Die möglichen Gründe für den Wunsch nach einer neuen beruflichen Herausforderung sind vielfältig: Perspektivwechsel, Umstrukturierung, schlechtes Betriebsklima, usw.

Möglicherweise wandelt sich aber auch das Unternehmen ansich, und der Arbeitnehmer ist so gezwungen, sich ebenfalls dieses Veränderungen zu unterziehen. Je schnelllebiger eine Branche, desto empfehlenswerter sind häufige Berufswechsel. Man kann den Jobzyklus in 7 verschiedene Phasen unterteilen, weshalb auch die grobe Empfehlung von 7 Jahren zustande kommt.

Man sollte einen Jobwechsel als Chance sehen, nicht als Risiko. Man kann neue Perspektiven erlangen, sein Know How festigen und stetig erweitern, trainiert dabei auch bestenfalls seine Soft Skills.

K wie …

Kaizen-Methode

“Kaizen” stammt aus dem Japanischen und bedeutet soviel wie “Veränderung zum Besseren”. Die Kaizen-Methode umschreibt daher einfache Prinzipien zur Verbesserung der Arbeit. Man kann es aber ebenso auch als eine Art Management-Philosophie einordnen. Hierbei soll jeder Mitarbeiter seine Arbeitsweise und seine Tätigkeiten stetig hinterfragen, sowie kontinuierlich zu verbessern.

Kaizen ist demnach vielmehr eine Denkweise statt einer Methode. Der Mitarbeiter soll diese verinnerlichen und bei seiner täglichen Arbeit anwenden.

Prinzipien dieser Denkweise sind beispielsweise stetige und schrittweise Veränderungen in jeglichen Bereichen erzielen (es gibt hierbei auch kein Limit an Veränderungen), Vermeidung von Verschwendung von Material, Geld und Zeit, bei der Umsetzung zählt nicht die Vorgehensweise, sondern die Wirkung.

Karriere

Karriere ist ein gängiger Begriff, genauso wie “Karriere machen” gerne hinsichtlich der beruflichen Laufbahn umgangssprachlich verwendet wird.

Offiziell definieren lässt sich der Begriff Karriere mit “erfolgreicher Aufstieg nach oben”. Ob das unbedingt der Weg in eine Führungsposition ist, ist nicht gesagt. Es ist vielmehr das Erreichen der eigenen beruflichen Vorstellungen.

Karriere-Netzwerke

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung wird der klassische Lebenslauf abgelöst durch ein Profil bei Xing [Link] und LinkedIn [Link].

Beides sind sogenannte Karriere-Portale, welche eine Plattform für Angestellte, Selbstständige und Unternehmer bietet. Man kann sich zum einen vernetzen, um beispielsweise mit dem Personaler eines Kundenunternehmens in Kontakt zu bleiben, aber man kann dort auch aktiv auf Bewerber- oder Jobsuche gehen.

Ein Profil ist innerhalb kurzer Zeit eingerichtet, und man kann es aktiv nebenbei bedienen. Da ist der klassische Bewerbungsprozess oder Personal-Findungsprozess schon wesentlich aufwändiger.

Xing ist dabei eher in Deutschland vertreten, während LinkedIn international genutzt wird.

Kassenpatient

Als Kassenpatient werden umgangssprachlich alle Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung bezeichnet. In Deutschland sind das ca. 87 % der Bevölkerung. Im Gegensatz dazu stehen die Privatpatienten, welche bei der privaten Krankenversicherung krankenversichert sind.

Keywords

Keywords sind Schlüsselwörter, oder auch Kombinationen von Begriffen,welche der Anwender in der Suchmaschine eingibt, um an eine gewisse Information zu gelangen.

Es muss also herausgefunden werden, welche Keywords der Nutzer verwenden wird, um eine bestimmte Information zu erhalten. Durch das Platzieren bestimmter Keywords kann der Betreiber einer Webseite erreichen, dass die Webseite bei möglichst vielen Suchanfragen der Nutzer gerankt wird.

Kleidung am Arbeitsplatz

Wie man sich im Job kleiden sollte, hängt von Branche und Unternehmen ab. Gerade als Quereinsteiger oder vor Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums sollte man sich vorab also intensiv informieren, wie sich in dem jeweiligen Beruf gekleidet werden sollte und ob dies für einen selbst umsetzbar ist.

Es gibt hier natürlich auch unzählige Klischees, welche möglicherweise auch nicht mehr alle ganz zeitgemäß sind. Auch hier hat sich ein Wandel der Zeit vollzogen, und viele Berufsfelder sind hinsichtlich des “Dresscodes” am Arbeitsplatz lockerer geworden - zwangsläufig. Jedoch gibt es auch noch genügend Branchen, welche durchaus eine bestimmte Kleiderordnung für die Mitarbeiter vorschreiben. Klassisches Beispiel: in der Bank tragen alle Mitarbeiter, welche direkten Kundenkontakt haben Hemd und Anzug oder Bluse, Blazer mit Rock oder Hose. Das sollte einem also bewusst sein, wenn man sich für diesen Bereich entscheidet.

Zumindest sollte man sich vorab des Bewerbungsgesprächs über das Unternehmen informieren, und zum Gespräch angemessen entscheiden. Der Personaler oder Vorgesetzte wird dann die Kleidungsvorschriften schon entsprechend mitteilen.

Kommunikation

Die Kommunikation meint die Verständigung miteinander, also der Austausch, am Beispiel des Menschen, mittels Sprachen oder Zeichen. Es gibt dabei einen Sender und einen oder mehrere Empfänger.

Wir unterscheiden in verbale und nonverbale Kommunikation. Die verbale Kommunikation umfasst dabei den Informationsaustausch über die Sprache. Die nonverbale Kommunikation betrifft die Kommunikation ohne Sprache, also mithilfe von Mimik und Gestik. Diese Form der Kommunikation üben wir möglicherweise nicht immer bewusst aus.

Es bedarf immer mindestens zwei Person, dass eine Kommunikation stattfinden kann. Hierbei gibt es verschiedene Kanäle, über die die Kommunikation laufen kann: akustisch (hören), optisch (sehen) und taktil (fühlen, tasten).

Konfliktbewältigung

Gerade in Gruppen können häufiger Konflikte entstehen. Sie passieren dann, wenn eine Abhängigkeit der betreffenden Parteien vorherrscht und Meinungsverschiedenheiten entstehen können. Ein Konflikt hindert die Gruppe daran, gemeinsame Ziele umzusetzen und zu erreichen, und den Ablauf koordiniert abzuwickeln. Es gibt daher diverse Strategien, mittels denen man Konflikten entgegenwirken kann:

  • Anpassung

  • Konfrontation

  • Vermeidung

  • Kompromiss

  • Kooperation

Nicht nur die Konfliktparteien selbst, sondern auch der Arbeitgeber sollten ein Interesse daran haben, eine Lösung der Konflikte anzustreben.

Es gibt verschiedene Modelle der Konfliktbewältigung: die Konflikteskalation nach Friedrich Glasl, das Harvard-Modell, das KULT-Modell und das Eisberg-Modell.

Alle haben zum Ziel, Konflikte zu lösen und an einer besseren Herangehensweise zu arbeiten. Generell können Konflikte vermieden werden durch: offene Kommunikation, Fairness, angemessener Kritikstil, Humor usw.

Konfliktmanagement

Gerade in Gruppen können häufiger Konflikte entstehen. Sie passieren dann, wenn eine Abhängigkeit der betreffenden Parteien vorherrscht und Meinungsverschiedenheiten entstehen können. Ein Konflikt hindert die Gruppe daran, gemeinsame Ziele umzusetzen und zu erreichen, und den Ablauf koordiniert abzuwickeln. Es gibt daher diverse Strategien, mittels denen man Konflikten entgegenwirken kann:

  • Anpassung

  • Konfrontation

  • Vermeidung

  • Kompromiss

  • Kooperation

Nicht nur die Konfliktparteien selbst, sondern auch der Arbeitgeber sollten ein Interesse daran haben, eine Lösung der Konflikte anzustreben.

Es gibt verschiedene Modelle der Konfliktbewältigung: die Konflikteskalation nach Friedrich Glasl, das Harvard-Modell, das KULT-Modell und das Eisberg-Modell.

Alle haben zum Ziel, Konflikte zu lösen und an einer besseren Herangehensweise zu arbeiten. Generell können Konflikte vermieden werden durch: offene Kommunikation, Fairness, angemessener Kritikstil, Humor usw.

Konjunktur

Der Begriff Konjunktur beschreibt eine meist grafische Darstellung der wirtschaftlichen Lage eines Landes. Hierbei werden die Schwankungen der Wirtschaft aufgezeigt, wobei verschiedene Daten die Kurve verändern können.

Sprechen kann man von einer Konjunktur, wenn sich gewisse Regelmäßigkeiten abzeichen. Beispielsweise in Form einer Sinus-Kurve, welche darstellt, dass eine Wirtschaft immer Tiefen und Höhen aufweist. Man unterteilt in verschiedene Phasen, um darlegen zu können, in welchen Trend sich die Wirtschaft gerade befindet.

Folgende Phasen gibt es:

  • Depression (Konjunkturtief): die Wirtschaftsleistungen gehen zurück, es gibt einen Produktionsüberhang, was zur Folge hat dass Unternehmen schließen müssen. Das wiederum hat zur Folge, dass die Arbeitslosenquote ansteigt.

  • Rezession (Abschwung): der Hochpunkt wurde überschritten und es kommt zu einem Abfall der Kurve. Infolgedessen sinken Gewinne und die Produktionsauslastung. Das hat wiederum zur Folge dass Nachfrage und Löhne sinken.Bleibt diese Phase bestehen, kommt es zur Depression.

  • Expansion (Aufschwung): die Wirtschaft erholt sich hier nach der Depression wieder, Beschäftigung und Produktion steigen wieder an. Es werden mehr Investitionen getätigt und die Arbeitslosenquote sinkt.

  • Hochkonjunktur (Boom): die Beschäftigung steigt auf ein Maximum an, ebenso steigen die Preise, die Löhne und die Zinsen. Es gibt insgesamt ein hohes Wirtschaftswachstum, da jedoch der Höhepunkt der Wirtschaft erreicht ist, kann es zum Nachfrageüberhang kommen, welcher eine Inflation herbeiführen kann. Kleine Unternehmen werden vom Markt gedrängt.

Konstruktive Kritik

Die konstruktive Kritik verfolgt das Ziel, die formulierte Kritik respektvoll auszuformulieren. Die Person, von welcher die Kritik ausgesprochen wird, ist zugleich um eine Lösung bemüht. Im Kern bedeutet das, dass konstruktive Kritik respektvoll, förderlich und nützlich sein sollte. Es werden Alternativen und Vorschläge zur Verbesserung aufgezeigt.

Kosten-Nutzen-Analyse

Die Kosten-Nutzen-Analyse wird angewandt, um Projekte auf ihre Wirtschaftlichkeit zu prüfen. Es soll eine objektive Anschauung ermöglicht werden.

Hauptsächlich werden, wie der Name schon sagt, die Kosten mit dem Nutzen verglichen. Welche Anwendungen werden für den finanziellen Nutzen gebraucht?

Zuerst müssen alle anfallenden Kosten jeglicher Art ( sichtbare wie nicht sichtbare Kosten, direkte und indirekte, Kosten potenzieller Risiken usw.) zusammengerechnet werden. Parallel dazu wird ebenfalls der Nutzen errechnet. Stellt man beides anschließend gegenüber, kann nun eine Entscheidung zur Wirtschaftlichkeit eines Produktes getroffen werden. Natürlich kann dies beispielsweise auch für ein Projekt auf diesem Weg durchgeführt werden.

Diese Art der Analyse muss jedoch nicht zwangsläufig auf monetärer Basis erfolgen, möglich wäre auch die Berechnung der Maßnahmen wie man die Kundenzufriedenheit steigern kann.

Es handelt sich jedoch bei allen Werten um Schätzungen, weshalb die tatsächlichen Endkosten nicht mit den berechneten Werten komplett übereinstimmen müssen.

Krankenkassen

Krankenkassen sind Träger der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie unterstehen der Aufsicht von Bund oder Ländern, sind jedoch finanziell und organisatorisch unabhängig. Gliedern lässt sich die gesetzliche Krankenversicherung in einzelne Krankenkassen. Beispielsweise in verschiedene Kassenarten wie Allgemeine Ortskrankenkassen (AOK), Betriebskrankenkassen (BKK), Innungskrankenkassen (IKK) usw.

Durch die Krankenkassen werden den Versicherten gewisse Leistungen zur Verfügung gestellt. Diese Leistungen müssen aktuellen medizinischen Erkenntnissen entsprechen und den medizinischen Fortschritt berücksichtigen. Die Leistungen werden in Form von Sach- oder Dienstleistungen zur Verfügung gestellt. Nach Vorlage der elektronischen Gesundheitskarte [Link] können diese Leistungen entsprechend in Anspruch genommen werden.

Krankenschein

Kann der Arbeitnehmer aufgrund einer Krankheit seiner Arbeit nicht nachgehen und muss der Arbeit fernbleiben, so erfordert dies einen Krankenschein. Dieser wird von dem behandelten Arzt ausgestellt. Im Arbeitsvertrag ist festgehalten, wie der Arbeitgeber wünscht, über die Arbeitsunfähigkeit informiert zu werden und bis wann der Nachweis zu erbringen ist.

Eine Ausfertigung gibt es jeweils für den Arbeitgeber, für die Krankenkasse und für den Versicherten selbst.

Krankenversicherung

Im Falle einer medizinischen Versorgung oder eines gesundheitlichen Ausfalls übernimmt die Krankenversicherung die Behandlungskosten des bei ihr versicherten Kassenpatienten.

Teilweise kann dies auch Maßnahmen zur gesundheitlichen Prophylaxe betreffen. Sie sind also in unserem Gesundheitswesen der Kostenträger.

Man unterscheidet in:

  • gesetzliche Krankenversicherung (GKV): sie ist neben anderen Versicherungen wie der Renten-, Unfall-, Arbeitslosen- oder Pflegeversicherung Bestandteil des Sozialversicherungssystems.
    Sie unterliegt drei Grundprinzipien, dem Solidaritätsprinzip (jeder gesetzlich Versicherte leistet seinen Beitrag zur GKV abhängig von seinem Einkommen), dem Sachleistungsprinzip (im Krankheitsfall erhält der Versicherte Sachleistungen, welche keine direkte Zahlungen von ihm erfordert. Die möglichen Leistungen finden sich im Leistungskatalog der GKV wieder, welcher umfangreiche Therapie- und Diagnoseverfahren darlegt) und das Bedarfsdeckungsprinzip (jeder Versicherte der GKV hat Anspruch auf alle in seinem Fall erforderlichen, medizinischen Maßnahmen).

  • private Krankenversicherung (PKV): sie übernimmt oder erstattet für den Versicherten die Kosten der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Erkrankungen oder anderen medizinischen Erforderlichkeiten.
    Man unterteilt sie nochmals in die Voll-, Teil- und Zusatzversicherung.

Kristalline Intelligenz

Ergänzend zur fluiden Intelligenz gibt es die kristalline Intelligenz.

Die kristalline INtelligenz beschreibt alle Fähigkeiten und Informationen, welche ein Mensch im Laufe seines Lebens erlernt.

Unterschieden wird hierbei in explizites Wissen (Faktenwissen, zeitliche Daten, Erinnerungen usw.) und in implizites Wissen (erlernte Fähigkeiten wie die Fähigkeit zu Sprechen bzw. der Wortschatz, die Fähigkeit Schreiben zu können, zu Schwimmen usw.). Zu der kristallinen Intelligenz trägt ebenfalls das Schulwissen bzw. die Allgemeinbildung sowie Lebenserfahrungen bei. Bei jedem Menschen ist die kristalline Intelligenz unterschiedlicher Beschaffenheit, da sie entsprechend von der Herkunft abhängt. Einfaches Beispiel: in Deutschland wird andere Werbung ausgestrahlt als in anderen Ländern, somit fasst ein Mensch in Deutschland andere Informationen zu bestimmten Themen auf als ein Mensch in Brasilien. Genauso verhält es sich mit Kultur und Traditionen, bei denen unterschiedliche Werte in unterschiedlichen Teilen der Welt vermittelt werden.

L wie …

Lebenshaltungskosten

Die Lebenshaltungskosten sind der fiktive Aufwand eines Haushaltes, um ein bestimmtes Lebensniveau zu erreichen hinsichtlich Ernährung, Wohnung, Heizung, Verkehrsmittel und mögliche Bedürfnisse der Freizeit. Abhängig sind diese Kosten von der Größe des betreffenden Haushaltes (Anzahl der Personen), deren Einkommen, die berufliche und soziale Struktur sowie den regionalen Gegebenheiten. Da die Lebensunterhaltungskosten daher nicht direkt messbar sind, wurde ein sogenannter Lebenshaltungskostenindex [Link] für eine “Normfamilie”, einen Vier-Personen-Haushalt, entworfen. Anhand dieser Norm wird dann von Fall zu Fall, je nach Mitgliederzahl des Haushaltes und Einkommen, die Lebenshaltungskosten berechnet.

Lebenshaltungskostenindex

Dieser Index ist, wie bereits bei den Lebenshaltungskosten [Link] beschrieben, eine Kennzahl zu Veränderungen der Kaufkraft der Haushalte. Ausgegangen wird dabei von einer Normfamilie von 4 Personen, je nach Haushalt wird dies dann entsprechend angepasst.

Lebenslauf

Der Lebenslauf ist wesentlicher Bestandteil der Bewerbung. Er gibt dem Personaler oder dem Arbeitgeber allgemein Auskunft über den Bewerber ansich, über dessen schulischen Bildungsgrad sowie bisherige berufliche Laufbahn.

Es gibt verschiedene Ausführungen, wie sich ein Lebenslauf aufbauen lässt. Je nach Stelle sollte man diesen also auch umfangreich gestalten. Auch sollte wirklich nur das aufgelistet werden, was generell und für die Stelle auch Relevanz hat.

Die Daten müssen chronologisch und somit zeitlich rückwärts aufgelistet werden.

Neben den persönlichen Angaben, werden im Lebenslauf grundsätzlich der akademische Werdegang, die Berufserfahrung, eventuelle sprachliche oder technische Kenntnisse sowie Informationen über Freizeitaktivitäten aufgeführt.

Leiharbeit

Unter Leiharbeit versteht man ein Arbeitsmodell, welches aus drei Komponenten besteht: dem Arbeitnehmer oder Zeitarbeitnehmer, dem Arbeitgeber oder Entleiher, und dem Entleiher oder Kundenbetrieb.

Ein Unternehmen, welches kurzfristig wie auch langfristigen Personalbedarf hat, wendet sich entsprechend an den Personaldienstleister, und dieser entleiht ihm Mitarbeiter. Zwischen dem Personaldienstleister und dem Arbeitnehmer besteht ein Arbeitsvertrag.

Dem Arbeitnehmer selbst bietet das die Vorteile, dass er einen leichteren Einstieg in das Berufsleben ermöglicht bekommt, und in verschiedenen Bereichen flexibel Berufserfahrung sammeln kann.

Ein anderer Begriff für die Leiharbeit ist auch die Arbeitnehmerüberlassung, Zeitarbeit oder Personalleasing.

  • Lebenslauf unterschreiben

  • Lebenslust vs. Jobfrust: Macht weniger Arbeit glücklich?

  • Lebensqualität

  • Less Work, more Money

  • Leisure Sickne

  • Lohnpfändung

  • Lohnsteuerpauschalierung

  • Low-Performer

LinkedIn

Hinter LinkedIn verbirgt sich das größte Berufsnetzwerk, welches seinen Schwerpunkt der Karriere widmet. Aktuell nutzen weltweit mehr als 610 Millionen Nutzern LinkedIn. War es vor einigen Jahren eher ein HR-Tool, so ist es heute eine vollwertige Plattform, welche für den Nutzer vielseitig einsetzbar ist. Wer also einen regen Austausch mit seinem Netzwerk sucht, sich eine Reichweite aufbauen möchte, und sich vor allem auch international vernetzen möchte, ist mit LinkedIn generell besser bedient. Dort halten sich vor allem Experten sowie Fach- und Führungskräfte der unterschiedlichen Branchen auf.

Die Nutzung von LinkedIn ist kostenfrei, möchte man spezielle Funktionen nutzen, so kann man diese kostenpflichtig dazu ordern.

Lohn

Der Lohn ist das Arbeitsentgelt, welches dem Arbeitnehmer nach Stunden berechnet für die geleistete Arbeit gezahlt wird.

Lohnsteuerklasse

Allgemein ausgedrückt, definiert die Lohnsteuerklasse die Höhe der Abzüge in Form des Solidaritätszuschlags sowie der Kirchensteuer vom Bruttolohn. Es gibt in Deutschland 6 verschiedene Steuerklassen, der Familienstand des Arbeitnehmers entscheidet, welcher Steuerklasse er zugeordnet wird. Es können hierbei wesentliche finanzielle Vorteile erzielt werden.

Wie die Steuerklassen eingeteilt werden, werden durch das Einkommensteuergesetz festgelegt. Verheiratete Personen verfügen hierbei allerdings über eine gewisse Flexibilität, welche Steuerklassen sie wählen. Meistens fällt die Entscheidung anhand des jeweiligen Einkommens.

Lohnverhandlung

Das Ziel der Lohnverhandlung ist ja, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Höhe des Einkommens festlegen und möglichst dabei auf einen Nenner kommen. Die Gelegenheit dafür bietet sich generell bei Einstellung, oder bei regelmäßigen Mitarbeitergesprächen. Hierzu zählt natürlich vorrangig das Gehalt, aber auch zusätzliche Leistungen wie Zuschläge oder das Bereitstellen eines Firmenfahrzeuges.

Grundlegend wichtig ist eine solide Vorbereitung: wieviel wird in der Branche allgemein oder beim Mitbewerber gezahlt, was steht in eventuellen Tarifverträgen? Was rechtfertigt eine Gehaltserhöhung zu diesem Zeitpunkt, und was wären mögliche Alternativen, wie zum Beispiel das zur Verfügung stellen eines Dienstwagens.

M wie …

Master

Der Master ist der akademische Grad, welcher zwischen dem Bachelor und dem Doktor liegt. Anerkannt wird er wie der Magister, das Diplom oder dem ersten Staatsexamen im Lehramt. Um einen Master-Abschluss absolvieren zu können, muss vorher ein Bachelor oder ein vergleichbarer Abschluss vorangegangen sein.

Mitarbeiter

Mitarbeiter sind nach Definition in einem Unternehmen, einer Behörde oder einer Organisation bei anfallenden Tätigkeiten im Unternehmensprozess mitwirkende Personen. Je nach Tätigkeit und / oder beruflicher Qualifikation erhalten sie ein Entgelt, welches sie von beispielsweise Praktikanten unterscheidet. Synonyme für den Begriff Mitarbeiter sind zum Beispiels Arbeitnehmer, Beschäftigter oder Angestellter. Der Mitarbeiter umfasst alle in einem Unternehmen tätigen Personen, außer dem Management beispielsweise oder den Inhabern.

Mitarbeitervergünstigungen

Mitarbeitern eines Unternehmens werden, meistens von namhaften Marken oder Anbietern, Produkte und Dienstleistungen zu Sonderkonditionen zur Verfügung gestellt. Der Mitarbeiter kann dabei deutliche Nachlässe und exklusive Leistungen in Anspruch nehmen.

Die Nutzung der Plattform ist entsprechend für den Arbeitnehmer kostenfrei. Hierbei ist meistens ein privater Zugang zur Verifizierung für den Mitarbeiter erforderlich.

Mittelstand

Für den in Deutschland häufigen verwendeteten Begriff “Mittelstand” gibt es keine gesetzliche Definition. Generell werden Unternehmen anhand ihrer Größe in 3 Gruppen untergliedert. Der Mittelstand besteht aus kleineren und mittleren Unternehmen. Eingeschätzt wird das unter anderem anhand des Umsatzes und der Zahl der Mitarbeiter.

Das Institut für Mittelstandsforschung hat folgende Zahl für mittelständische Unternehmen festgelegt:

  • max. 500 Mitarbeiter

  • max. Umsatz von 50 Mio. €

In Deutschland umfasst mehr als 99% aller umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen der Mittelstand. Knapp 60% aller Beschäftigten und 82,2% aller Auszubildenden in Deutschland sind in einem mittelständischen Unternehmen angestellt.

35,5% aller Umsätze in Deutschland werden durch Mitarbeiter eines Mittelstands-Unternehmens erwirtschaftet.

N wie …

Nachhaltigkeit in der Berufswelt

Laut einer Umfrage tragen Unternehmen 56,1% der Verantwortung für nachhaltiges Handeln. Lediglich zwei weitere Instanzen haben einen noch höheren Anteil: der Staat mit 64,3% und internationale Organisationen wie die EU mit 58,2%. Daher sollte jedes Unternehmen in ihrer Firmenphilosophie den Punkt Nachhaltigkeit oder Umwelt fest verankert haben und diese Philosophie an die Mitarbeiter als auch nach außen an Kunden und Konsumenten herantragen. Das spielt eine immense Rolle für das Image eines Unternehmensn, und das wiederum trägt entscheidend zum wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens bei. Wichtig zu beachten ist dabei: Umweltschutz ist nicht gleich Nachhaltigkeit! Er spielt in die Nachhaltigkeit mit hinein, jedoch gibt es noch weitere wichtige Aspekte wie die soziale Nachhaltigkeit, also die Gesellschaft, und die ökonomische Nachhaltigkeit, also die Wirtschaft.

Profit ist natürlich für jedes Unternehmens essentiell, um überhaupt weiterhin Bestand haben zu können. Der wirtschaftliche Erfolg bildet die Grundlage, um ökologische und soziale Ziele verwirklichen und umsetzen zu können. Es ist also das große Ziel, die Wirtschaft, das Soziale und das Ökologische in Einklang zu bringen. Beispiele hierfür: Verwendung von nachhaltigen Produkten (bei der Bestellung von Papier oder auch Glühbirnen auf die Nachhaltigkeit der Produktion achten), Minimieren des CO2-Austsoßes (energieeffizienmteree Maßnahmen ergreifen) und CSR (Corporate Social Responsibility) ins Unternehmenskonzept mit einzubringen.

Nachwuchskräfte

Als Nachwuchskräfte werden diejenigen Mitarbeiter bezeichnet, welche im eigenen Unternehmen sozusagen “nachrücken” für beispielsweise Fach- und Führungspositionen. Deren systematische Unterstützung und Weiterbildung bei On- und Off-the-Job-Maßnahmen steht dabei im Vordergrund.

Strategieorientierte Personalplanung des Unternehmens sowie die individuelle Karriereplanung von den Nachwuchskräften soll dabei verbunden werden.

Nebenjob

Wer einen Nebenjob hat, arbeitet neben Studium, Schule, Kindererziehung oder der beruflichen Haupttätigkeit “nebenbei”. Dabei darf diese Nebentätigkeit eine gewisse Stundenanzahl in der Woche nicht überschreiten.

Man unterteilt in den Schüler- oder Studentenjob und den Teilzeitjob.

Die Höhe des Nebenverdienstes definiert die steuerlichen Verpflichtungen. Die Grenze für eine steuerliche und sozialversicherungspflichtige Befreiung liegt bei 450€.

O wie …

On-Site-Management

Beim On-Site-Management handelt es sich um ein vor-Ort-Agieren oder anwesend-Sein. Kombiniert werden dabei Zeitarbeit und andere Dienstleistungsbereiche. Kundenunternehmen, welche einen ständigen Bedarf an zusätzlichem externem Personal hat, nehmen diese Dienstleistung gerne in Anspruch. Da dies jedoch einen hohen Verwaltungs- und Koordinationsbedarf bedeutet, wird dieser Prozess an einen oder sogar mehrere Personaldienstleister ausgelagert. Diese übernehmen dann die Koordination der Zeitarbeitnehmer vor Ort im Kundenunternehmen.

Online-Bewerbung

Die Online-Bewerbung löst immer mehr die klassische Bewerbung per Post oder auch per E-Mail ab. Dabei wird meistens von dem jeweiligen Stellenportal oder auch dem eigene Bewerbungsportal des Unternehmens selbst ein Online-Formular zur Verfügung gestellt, welches dem Bewerber mittels weniger Eingaben in kurzer Zeit das Abschicken seiner Bewerbung ermöglicht.

Je nach Portal unterscheidet sich der Umfang des Formulars, meistens besteht die Möglichkeit, Angaben zur Person zu machen sowie die erforderlichen Bewerbungsunterlagen wie Lebenslauf oder Bewerbungsschreiben sowie mögliche Zertifikate anzuhängen.

Die Bewerbung landet dann bei dem entsprechenden Unternehmen in der Datenbank. Meistens wird diese Form der Bewerbung von den Unternehmen sogar gewünscht, da der AUfwand für beide Seiten so am geringstens ist. Außerdem fallen keine Kosten für den Bewerber an, denn es wird keine Bewerbungsmappe und auch kein Versand mehr benötigt.

Online-Marketing

Online-Marketing ist die digital-basierte Version des Marketings. Es ist somit ein Teilgebiet dessen und umfasst alle Maßnahmen, welche mittels des Internets und generell digital ergriffen und umgesetzt werden.

Es umfasst dabei Maßnahmen wie beispielsweise Online-Werbung, E-Mail- oder Suchmaschinenmarketing.

Es wird Werbung im Rahmen von Bannern, PoP-ups und Layer-Ads auf all den Plattformen, welche für die Zielgruppe relevant sind, geschalten.

Es können aber beispielsweise auch Newsletter per E-Mail an eine bestimmte Zielgruppe versandt werden. So können Neukunden gewonnen, Bestandskunden reaktiviert und gebunden werden. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind absolut individuell und von einem geringere Aufwand als beispielsweise Print-Medien.

Suchmaschinenmarketing ermöglicht es, möglichst viele Besucher über eine bestimmte Suchmaschine, Beispiel Google, auf die bestimmte Webpräsenz zu lenken.

Outplacement

Outplacement beschreibt die Idee, einen vor der Entlassung stehenden Arbeitnehmer mittels des ehemaligen arbeitgebers eine neue Stelle zu vermitteln. Der ehemalige Arbeitgeber verpflichtet sich damit dazu, eine entsprechende Beratung, die sogenannte Outplacement-Beratung zu finanzieren. Denn, das Ziel des Outplacements ist es, die Folgen, welche eine Kündigung für arbeitgeber als auch Arbeitnehmer mit sich bringt, so gering wie möglich zu halten. Gründe für eine Kündigung vonseiten des Arbeitgebers gibt es verschiedene: Insolvenz des Unternehmens, Zusammenführung oder Einstellung verschiedener Geschäftsfelder, Rationalisierung von Arbeitsplätzen, usw.)

Um den Prozess der Kündigung so sozial wie nur möglich zu gestalten, gibt es eben das Outplacement.

Beispielsweise durch einen Aufhebungsvertrag [Link] kann das Vertragsverhältnis terminiert und einvernehmlich beendet werden.

Outsourcing

Übersetzt bedeutet der Begriff Outsourcing die Nutzung externer Ressourcen oer Quellen. Es handelt sich dabei um eine Unternehmensstrategie oder auch ein Dienstleistungsangebot vonseiten eines Unternehmens, bei welchem einzelne Aufgaben, Teilbereiche oder auch ganze Geschäftsprozesse an Drittunternehmen (beispielsweise an Kundenunternehmen) ausgelagert werden.

Wichtig dabei ist jedoch, die Schlüsselkompetenzen im Unternehmen beizubehalten, um sich dennoch von anderen Unternehmen abheben zu können.

Ein Beispiels für Outsourcing:

Die Buchhaltung eines Unternehmens wird an ein externes, drittes Unternehmen ausgelagert. Das reduziert die Arbeit für das Unternehmen und stellt somit einen Outsourcing-Prozess dar.

P wie …

Pareto-Prinzip

Das Pareto-Prinzip oder auch 80/20-Regel, erklärt, dass es oftmals lediglich 20% an Aufwand bedarf, um 80% des Ergebnisses zu erlangen. Anwendung findet das vor allem im persönlichen Zeitmanagement, oder in der Effizienzsteigerung von Unternehmen sämtlicher Bereiche wie Handel, Produktion, usw.

Es wird also mit wenig Aufwand ein Großteil des Zieles erreicht. Das Prinzip wird genutzt, um private Aufgaben als auch Aufgaben in Unternehmen richtig zu priorisieren und entsprechend zu koordinieren.

Patchwork-Karriere

Längst bleibt ein Arbeitnehmer nicht mehr seine komplette berufliche Laufbahn über bei einem Arbeitgeber. Es setzt sich mehr und mehr durch, dass der Mensch öfter den Arbeitsplatz wechselt, sich eine Auszeit nimmt und sich wieder neu orientiert. Spricht ja generell auch nichts dagegen, denn der Patchwork-Lebenslauf gewinnt zunehmend an Relevanz. Gerade die Digitalisierung treiben Branchen- oder Stellenwechsel immer weiter voran. Es gibt einige Gründe für eine Patchwork-Karriere: Ausbildungs- oder Studienabbruch, Quereinstieg, Branchenwechsel, befristete Arbeitsverträge, Phasen der Arbeitslosigkeit, Elternzeit, usw.

Personal

Das Personal umfasst die Gesamtheit der angestellten Mitarbeiter eines Unternehmens oder einer Organisation. Die Art der Beschäftigung spielt dabei keine Rolle. Personal ist weisungsgebunden gegenüber dem Arbeitgeber und ist Teil des Unternehmens. Personal übernimmt anfallende Aufgaben, welche für den Geschäftsprozess erforderlich sind.

Personal Branding

Das Personal Branding ist ein wichtiger Bestandteil des Marketings. Vermarktet werden dabei die eigene Person und die eigenen Qualitäten. Es wird darunter also der Aufbau und die Etablierung einer Person als Marke verstanden. Hier wird also nicht ein Produkt oder eine DSienstleistung fokussiert, sonder der Mnesch. Das ist natürlich mit einem bestimmten Zeit- und Kostenaufwand verbunden. Gerade aber für Selbstständige ist das Personal Branding von essentieller Bedeutung. Man benötigt eine gewisse Aufmerksamkeit und Reichweite, sowie Markenbekanntheit. Man garantiert so eine Wettbewerbsfähigkeit und hebt sich von der Konkurrenz ab.

Wichtig ist jedoch vorab zu klären: Was ist das Ziel des Personal Brandings? Welche Außenwirkung wird angestrebt? Mit welchem Alleinstellungsmerkmal soll sich von der Konkurrenz unterschieden werden?

Sind diese Fragen geklärt, kann entsprechend mit den Maßnahmen dazu begonnen werden.

Personalleasing

Unter Personalleasing versteht man ein Arbeitsmodell, welches aus drei Komponenten besteht: dem Arbeitnehmer oder Zeitarbeitnehmer, dem Arbeitgeber oder Entleiher, und dem Entleiher oder Kundenbetrieb.

Ein Unternehmen, welches kurzfristig wie auch langfristigen Personalbedarf hat, wendet sich entsprechend an den Personaldienstleister, und dieser entleiht ihm Mitarbeiter. Zwischen dem Personaldienstleister und dem Arbeitnehmer besteht ein Arbeitsvertrag.

Dem Arbeitnehmer selbst bietet das die Vorteile, dass er einen leichteren Einstieg in das Berufsleben ermöglicht bekommt, und in verschiedenen Bereichen flexibel Berufserfahrung sammeln kann.

Ein anderer Begriff für die Personalleasing ist auch die Arbeitnehmerüberlassung, Leiharbeit oder Zeitarbeit.

Personalrabatt

Werden durch den Arbeitgeber Produkte oder Dienstleistungen verkauft, kann er diese seinen Arbeitnehmern vergünstigt oder unentgeltlich zur Verfügung stellen. Dieser Preisvorteil kann vom Arbeitgeber nicht versteuert werden. Der Arbeitgeber muss seinen Mitarbeitern selbst einen Rabatt auf Produkte oder Dienstleistungen einräumen, und muss seine Produkte oder Dienstleistungen zu über 50% für seine Kunden herstellen oder anbieten.

Praktika

Praktika sind eine gute Möglichkeit, sich temporär in diversen Bereichen beruflich auszuprobieren. Meistens erfolgt diese Art der Beschäftigung unentgeltlich. Möglich ist dies beispielsweise vor einem Beschäftigungsverhältnis, sodass beide Seiten, Arbeitgeber wie auch Arbeitnehmer, die Eignung dieser Beschäftigung prüfen können. Hauptsächlich dient ein Praktikum also der Berufserfahrung in einem bestimmten Bereich. Häufig sind Praktika Teil der schulischen Ausbildung oder des Studiums, um den Praxisanteil zu gewährleisten.

Prämien

Unter einer Prämie versteht man eine regelmäßige Bonuszahlung an den Arbeitnehmer. Diese wird zusätzlich zum geulären Gehalt ausgezahlt, in der Regel für besondere Leistungen oder zu besonderen Anlässen. Es handelt sich hierbei um eine freiwillige Leistung vonseiten des Arbeitgebers.

Es kann hierfür aber auch eine rechtliche Verpflichtung für den Arbeitgeber geben. Meistens wird eine Bonuszahlung einmal jährlich an den Arbeitnehmer ausgezahlt.

Meistens ist die Prämie auch arbeitsvertraglich geregelt, dort wird auch meistens die Höhe der Prämie angegeben oder anhand welcher Kriterien diese festgelegt wird.

Probearbeit

Eine Probearbeit dient dazu, um dem Bewerber einen Einblick in das Unternehmen oder die Organisation zu geben, für welche er sich beworben hat. Meistens läuft es so ab, dass ein Mitarbeiter im Unternehmen mit ihm alle relevanten Bereiche durchläuft, um einen Einblick zu bieten. Das kann einen oder mehrere TGa umfassen, meistens unentgeltlich.

Probezeit

Die Probezeit wird vertraglich festgelegt, und darf höchstens 6 Monate betragen. Sie dient vor allem dazu, dass beide Seiten, Arbeitgeber wie Arbeitnehmer, herausfinden können, ob ein Arbeitsverhältnis Bestand hat. Dem Arbeitgeber ist freigestellt, ob er eine Probezeit im Arbeitsvertrag festlegt oder nicht. In der Probezeit besteht eine Kündigungsfrist von 2 Wochen für beide Seiten.

Produktivität

Die Produktivität ist eine Kennzahl zum Messen von Input und Output. Es wird das Verhältnis zwischen den produzierten Gütern und den dafür benötigten Faktoren gemessen. Man unterscheidet den Begriff nochmals in volkswirtschaftlich und betriebswirtschaftlich. In der Volkswirtschaftslehre wird das Verhältnis von Ergebnis und dem dafür eingesetzten Aufwand analysiert. Es wird also beispielsweise das Verhältnis aus dem Bruttoinlandsprodukt und den hierfür eingesetzten Faktoren berechnet.

In der Betriebswirtschaftslehre wird das Verhältnis aus unternehmensspezifischen Output und Input ermittelt. Beispielsweise wie viele Einheiten eines Produktes pro Arbeitsstunde benötigt werden.

Projektarbeit

Eine Projektarbeit ist im Rahmen eines Studiums, einer Ausbildung aber auch in der Schule oder im Job eine wissenschaftliche Arbeit mit hohem Praxisanteil. Ausgangspunkt der Projektarbeit ist meistens eine Fragestellung, welche praktisch widerlegt oder bewiesen werden muss.

Nach der praktischen Durchführung wird die Projektarbeit anschließend erstellt und dokumentiert.

Der Prozess setzt sich zusammen aus: Themenfindung, Informationsanalyse, Praxisphase und Präsentation, sowie einer abschließenden Kontrolle.

Es geht bei einer Projektarbeit um das Lösen einer Aufgabenstellung als Einzelner oder im Team. Die Projektarbeit wird in den meisten Fällen schriftlich festgehalten, sie gliedert sich dort in: Titelblatt, Inhaltsverzeichnis, Vorwort, Einleitung, Hauptteil, Schlusswort und Literaturverzeichnis sowie Anhang.

Promotion

Promotion, oder auch übersetzt “Bewerbung”, oder auch “Verkaufsförderung” bezeichnet jegliche Art der gezielten Bewerbung eines Unternehmens oder einer einzelnen Person. Die Bewerbung findet zeitlich begrenzt statt, mit dem Ziel, durch zusätzliche Anreize eine Absatzsteigerung zu erwirken, sofern es auf ein Unternehmen oder eine Organisation bezogen ist. Betrifft es eine Person, dann umfasst die Promotion das Bewerben der Persönlichkeit ansich, um eine erhöhte Aufmerksamkeit auf die Person und / oder ihre Arbeit zu lenken. Umgangssprachlich bezeichnet man dies auch oft als “PR. Es wird sozusagen Werbung für Jemanden zu einem bestimmten Zweck gemacht.

Q wie …

Quereinsteiger

Als Quereinsteiger gelten im Berufsleben die Personen, welche in ein neues Tätigkeitsfeld wechseln. Meistens besteht keine berufliche Qualifikation für diesen Bereich oder keine Berufserfahrung.

Unternehmen ist es durchaus möglich, in gewissen Bereichen Quereinsteiger einzustellen - meistens kann man sich so ergänzendes Know-How ins Unternehmen holen. Grundlegend kann jeder Quereinsteiger ungeschützte Berufsbezeichnungen verwenden (z.B. Politik, Moderator, Schauspieler usw.), geschützte Berufsbezeichnungen hingegen wie Arzt, Rechtsanwalt, Steuerberater usw. benötigen einen entsprechenden Prüfungs- oder Ausbildungsnachweis.

R wie …

Referenz

Bei einer Referenz handelt es sich um einen Bezugswert hinsichtlich Qualifikationen, persönlichen Qualitäten oder Einstellungen einer Person oder eines Unternehmens.

Unternehmen nutzen Referenzen, um für ein Produkt oder eine Dienstleistungen zu werben. Man gibt beispielsweise einen Überblick über bereits abgeschlossene Projekte oder erfolgreich abgesetzte Produkte.

Beispiel: ein Architekturbüro legt Referenzen über bereits abgeschlossene Projekte dar, und überzeugt durch die Optik und eine erfolgreiche Umsetzung den Kunden.

Rente

Personen, welche in Rente sind, sind nicht mehr erwerbstätige Menschen, welche ihren Lebensunterhalt mithilfe der Rente, einer gesetzlichen oder privaten Versicherungsleistung, finanzieren. Es sind also die Bezüge im Ruhestand.

Generell wird das Rentenalter gesetzlich festgelegt, geht ein Mensch vorab diesen Alters in Rente, zählt es als Frührente oder Erwerbsminderungsrente.

S wie …

Sabbatical

Möchte man eine Pause vom Job machen, sich eine Auszeit nehmen - dann nennt man das Sabbatical.

Hintergrund ist eine berufliche Orientierung, eine Auszeit, Reisen - von dem unbezahlten Sonderurlaub. Modelle gibt es davon Viele, zunehmend flexible Arbeitszeitmodelle ermöglichen das.

Nach dem Sabbatical kehren die Arbeitnehmer wieder an ihren Arbeitsplatz zurück. Die Dauer muss individuell mit dem Arbeitgeber vereinbart werden - je nachdem wie er bereit ist, dem Arbeitnehmer eine Rückkehr an den Arbeitsplatz zu garantieren.

Selbstständigkeit

Wer selbstständig ist, ist demnach nicht in einem Unternehmen als Mitarbeiter angestellt. Man kann als Selbstständiger eine freie Zeiteinteilung vornehmen, sowie den Arbeitsort und die Arbeitsdauer frei bestimmen. Der Selbstständige ist nicht weisungsgebunden, trägt dafür aber auch selbst das Unternehmensrisiko.

Ebenso ist man für die sozialversicherungspflichtigen Abgaben selbst verantwortlich, genau wie für die Zahlung von Umsatz-, Gewerbe- und Einkommensteuer, die Gewerbeanmeldung sowie die Handelsregistereintragung.

Social Media

Social Media ist der Überbegriff jegliche Art der Plattformen, Netzwerke, Webseiten und Apps, welche als zentrales Merkmal die Interaktivität aufweisen. Social Media ermöglicht dem Nutzer eine soziale Interaktion und Vernetzung mit anderen Nutzern, und das weltweit. Denn benötigt wird hierfür lediglich das Internet - was sonst. Die wohl bgekanntesten Social Media-Kanäle sind Facebook, Instagram, Twitter.

Auf diesen Plattformen werden Informationen ausgetauscht. Oftmals erfordert es eine Registrierung, um das jeweilige Netzwerk uneingeschränkt nutzen zu können. Ziel ist schließlich, nicht anonym miteinander zu interagieren, sondern ein Bild voneinander zu haben. Gerade wegen der großen Beliebtheit ist Social Media oftmals ein wesentlicher Bestandteil von Online-Marketing. Es kann meistens Werbung geschalten werden und deren Ergebnisse gemessen werden.

Soft Skills

Bei den Soft Skills handelt es sich um persönliche, soziale und methodische Kompetenzen. Sie sind daher eher weniger erlernbar und hängen vom Charakter und Wesen eines Menschen ab.

Zu persönlichen Kompetenzen zählen zum Beispiel Zuverlässigkeit, Sorgfalt und Selbstständigkeit - die Grundhaltung einer Person also.

Soziale Kompetenzen beschreiben das Verhalten eines Menschen, zum Beispiel Toleranz,

Teamfähigkeit und Empathie.

Zu den methodischen Kompetenzen zählt man die Fähigkeit, Methoden so anzuwenden, dass die gestellten Anforderungen erfüllt werden. Das sind zum Beispiel das analytische Denken, Präsentationstechniken und Medienkompetenz.

Sonderkündigungsschutz

Besonderen Personengruppen steht ein besonderer Kündigungsschutz zu. Sie können also nicht oder nur unter sehr speziellen Umständen gekündigt werden. Das trifft zu für:

  • Auszubildende

  • schwerbehinderte Menschen

  • Betriebsratsmitglieder

  • Schwangere

  • Mütter und Väter während der Elternzeit

Startup

Ein Startup ist ein kürzlich gegründetes Unternehmen, mit einer neuen und innovativen Geschäftsidee sowie einem hohen Wachstumspotenzial.

Es bedarf hierfür die Ausarbeitung eines Businessplans sowie eines Geschäftsmodells. Das nötige Kapital muss ebenfalls vorhanden sein. Startups lassen sich in 4 Entwicklungsphasen einteilen:

Seed-Phase (Frühfinanzierungsphase), Startuphase (Fertigstellung des marktreifen Produkts), Emerging growth (Wachstumsphase) und Expansion (Weiterentwicklung der Produkte oder Dienstleistungen).

Stellenanzeige

Eine Stellenanzeige kann in vielen Formen existieren. Häufig findet man sie heute online vor, nachdem sie überwiegen die Stellenanzeigen in schriftlicher Form abgelöst hat. Unternehmen schreiben diese entweder selbst aus oder über ein Stellenportal, beispielsweise die Bundesagentur für Arbeit.

Hinsichtlich des Aufbaus muss sie Aufschluss über Art des Berufes geben, den Tätigkeiten, den erforderlichen Qualifikationen oder persönlichen Eigenschaften sowie ggf. Arbeitszeit und Entgelt.

Steuerklasse

Allgemein ausgedrückt, definiert die Lohnsteuerklasse die Höhe der Abzüge in Form des Solidaritätszuschlags sowie der Kirchensteuer vom Bruttolohn. Es gibt in Deutschland 6 verschiedene Steuerklassen, der Familienstand des Arbeitnehmers entscheidet, welcher Steuerklasse er zugeordnet wird. Es können hierbei wesentliche finanzielle Vorteile erzielt werden.

Wie die Steuerklassen eingeteilt werden, werden durch das Einkommensteuergesetz festgelegt. Verheiratete Personen verfügen hierbei allerdings über eine gewisse Flexibilität, welche Steuerklassen sie wählen. Meistens fällt die Entscheidung anhand des jeweiligen Einkommens.

Studium

Ein Studium kann an einer Universität oder an einer Fachhochschule, je nach schulischer Qualifikation, absolviert werden. Es gibt die verschiedensten Studiengänge, welche von unterschiedlichster Dauer sind. Ein Studium wird in Semester unterteilt, was eine halbjährliche Aufteilung bedeutet.

Dabei wird das Lernen an eben der jeweiligen Einrichtung verstanden. Größtenteils findet dies theoretisch statt, wobei es auch variierende Praxisanteile gibt.

Es gibt auch Studiengänge mit Auslandssemestern.

Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung oder auch kurz SEO befasst sich mit allen Maßnahmen, um eine Webseite in den organischen Suchergebnissen einer Suchmaschine (Beispiel: Google) höher erscheinen zu lassen.

Rankt eine Webseite in einer Suchmaschine höher, bedeutet das mehr Nutzer. Die Suchmaschine muss die Webseite optimal lesen und analysieren können, sodass die Webseite so weit oben wie möglich in den Suchergebnissen landet.

Zuerst erfolgt eine Keyword-Analyse, um herauszufinden welche Keywords gut ranken. Diese müssen dann optimal eingesetzt werden. Man kann diese Keywords auf der Webseite beispielsweise in Titel, Beschreibungen integrieren. Das wird als Onpage-Optimierung bezeichnet. Offpage-Optimierung wiederum bedeutet, dass man Maßnahmen außerhalb der Webseite stattfinden lässt, beispielsweise indem man Backlinks auf anderen Webseites platziert.

T wie …

Tarifentgelt

Das Tarifentgelt ist das nach Tarifvertrag zu zahlende Arbeitsentgelt. Ausgehandelt wird der Tariflohn zwischen Gewerkschaften und den Arbeitgeberverbänden.

Es wird entsprechend der Mindestlohn für eine komplette Branche ausgehandelt. Dieser MIndestlohn muss an alle Mitarbeiter gezahlt werden. Die Gewerkschaften vertreten die Arbeitnehmer bei den Verhandlungen zum Mindestlohn.

Tarifvertrag

Der Tarifvertrag wird zwischen den Arbeitgeberverbänden und den Gewerkschaften geschlossen. Nach dem Tarifvertragsgesetz regelt der Vertrag Rechte und Pflichten dieser beiden Vertragsparteien. Er regelt vor allem, dass die Mindestlöhne nicht unterschritten, dass den Arbeitnehmern Mitspracherecht und angemessene Arbeitsbedingungen gewährleistet werden. Dem Arbeitgeber ermöglicht der Tarifvertrag einen fairen Wettbewerb, da für alle die gleichen Bedingungen gelten. Zudem können die Arbeitnehmer in dem betreffenden Unternehmen nicht streiken sofern der Tarifvertrag dort gilt.

Teilzeit

Teilzeit ist ein Arbeitszeitmodell, welches von dem regulären Vollzeitmodell abweicht.

Ob eine Teilzeitarbeit vorliegt, hängt also zunächst einmal gar nicht von den geleisteten Wochenstunden ab, sondern vom durchschnittlichen Vergleichswert anderer Beschäftigter. Auf die Spitze getrieben bedeutet das: Beschäftigt Ihr Arbeitgeber Vollzeitbeschäftigte auf einer Basis von 38,5 Stunden pro Woche, könnte bereits eine Abweichung von nur einer Stunde weniger als Teilzeitarbeit ausgelegt werden.

Auch geringfügige Beschäftigungen werden der Teilzeitarbeit zugerechnet. Ein Halbtagsjob ist somit nur eine von vielen verschiedenen Möglichkeiten der Teilzeitarbeit. Die Formen können dabei sehr vielseitig sein und hängen von den individuellen Regelungen mit dem Arbeitgeber ab.

Telefoninterview

Ein Telefoninterview ist ein Bewerbungsgespräch, welches telefonisch durchgeführt wird. Dabei ist der Ablauf generell derselbe wie bei einem persönlichen Vorstellungsgespräch.

Trainee

In der Regel ist ein Trainee ein Hochschulabsolvent, welcher in einem Unternehmen durch das sogenannte Trainee-Programm, oder auch Einstiegs-Programm zu einer Fach- oder Führungskraft angelernt oder “antrainiert” wird. Es handelt sich hierbei also um eine firmeninterne und -spezifische Aus- bzw. Weiterbildung. Der Trainee durchläuft dabei verschiedene, wenn möglich sogar alle Abteilungen des Unternehmens. Meistens wird der Trainee, bei Eignung, von dem Unternehmen anschließend übernommen.

U wie …

Überstunden

Überstunden beschreibt die Zeit, welche über die arbeitsvertraglich oder tarifvertraglich geregelte Arbeitszeit hinausgehen. Diese können entweder vom Arbeitgeber angeordnet oder geduldet werden. Überstunden können also nur dann geleistet werden, wenn sie vorab vereinbart wurden.

Umschulung

Die Umschulung ist eine Weiterbildungsmaßnahme, sodass der Arbeitnehmer eine Durchführung seines Jobs gewährleisten kann.

Meistens werden sie von den Arbeitgebern angeboten, beispielsweise auch jenen Personen, welche aktuell ohne arbeit sind. Ihnen wird so die Möglichkeit geboten, eine Stelle zu finden.

Urlaubsanspruch

Jeder Arbeitnehmer hat in jedem Kalenderjahr Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Der Urlaubsanspruch liegt gesetzlich bei 24 Werktagen jährlich. Generell wird er aber arbeitsvertraglich von jedem arbeitgeber festgelegt. Meistens ist er in Abhängigkeit von der Betriebszugehörigkeit, sprich er kann im Laufe der Zeit ansteigen.

V wie …

Verdienst

Als Verdienst werden sachliche oder monetäre Einnahmen von natürlichen Personen bezeichnet, welche hauptsächlich in Form von Geld oder, seltener, in Form von Sachgütern, verzeichnet werden. Dies erfolgt regelmäßig oder in bestimmten Zeiträumen. Das Einkommen wird versteuert, und erfolgt gegen eine bestimmte Gegenleistung wie Arbeitsleistung oder Vermögensbesitz.

Vertrieb

Der Vertrieb soll dafür sorgen dass der Kunde sein Produkt erhält. Er ist Teil des Marketing-Mix für Unternehmen. Wie der Vertrieb im jeweiligen Unternehmen aufgebaut ist, hängt vom jeweiligen Unternehmen ab. AM meisten vertreten sind der Direktvertrieb, der indirekte Vertrieb und der Online-Vertrieb.

Es geht im Vertrieb darum, Umsätze zu erzielen, Kunden zu halten und Kunden neu zu gewinnen.

W wie …

Werkvertrag

Dieses Vertragsverhältnis ist eine Form der freien Mitarbeit. Es gibt einen Auftraggeber, den Besteller, und einen Auftragnehmer, den Unternehmer. Der Auftragnehmer verpflichtet sich zu Herstellung des Werkes, und der Auftraggeber ist zur Zahlung dieses bestellten Werkes verpflichtet. Das kann die Herstellung oder Veränderung (z.B Reparatur) an einer Sache sein, oder eine Arbeit bzw. Dienstleistung (z.B. das Erstellen eines Gutachtens).

Bei dem Werkvertrag wird ein Unternehmen oder ein Selbstständiger mit der Herstellung beauftragt. Hierbei entscheidet der AUftragnehmer selbst, wo, wann und wie (mit welchen Arbeitsmitteln und Mitarbeitern) er diesen Auftrag ausführt. Er übernimmt damit auch die vollständige Haftung für das Ergebnis. Der Auftraggeber zahlt für das Ergebnis, nicht für die benötigte Zeit oder Mitarbeiter.

Typische Beispiele sind: jegliche handwerkliche Tätigkeiten, Bauarbeiten, Transportleistungen (z.B. Taxi) oder die Ausstellung von Gutachten.

X wie …

Xing

Xing zählt zu den Karriereportalen der sozialen Plattformen. Es wird hauptsächlich für das Knüpfen von beruflichen Kontakten genutzt. Es sind Angestellte, Selbstständige, Unternehmer, Akademiker und Wissenschaftlicher aus allen Bereichen auf Xing unterwegs. Gerade wenn man offen für eine neue berufliche Tätigkeit ist, bietet sich Xing an: man kann ein Portfolio von sich erstellen, um Unternehmen auf sich aufmerksam zu machen. Andersrum wiederum kann man als Unternehmen so auch nach geeigneten Kandidaten für offene Positionen suchen.

Natürlich steht Xing auch einfach nur für einen regen Austausch in Gruppen oder Foren zur Verfügung, oder um mit Business-Kontakten zu kommunizieren.

Y wie …

Young Professionals

Young Professionals bezeichnet jene Gruppe, welche vor allem die jungen Arbeitnehmer oder speziell junge Fachkräfte umfasst. Sie zeichnen sich durch hohe Qualifikationen, Motivation und Ehrgeiz aus. Meistens handelt es sich dabei um Hochschulabsolventen. Eine genaue Altersgruppe lässt sich jedoch nicht klar definieren, da die verschiedenen Studiengänge in ihrer Dauer variieren.

Aufgrund ihrer Eigenschaften, sind gerade die Young Professionals von den Arbeitgebern viel gesucht. Nicht nur wegen der jeweiligen Qualifikationen, sondern auch wegen der Motivation und dem Tatendrang, den sie mitbringen. Außerdem sind junge Menschen noch formbarer, was den meisten Unternehmen gut passen dürfte. Allerdings wissen auch die Meisten von ihnen um ihre Stellung auf dem Arbeitsmarkt und haben demnach entsprechende Ansprüche an ihren Arbeitgeber. Um das passende Unternehmen herauszufinden, eignet sich für diese Gruppe das Trainee-Programm [Link].

YouTube

YouTube ist eine Video-Plattform im Internet. Die Nutzung, speziell das Ansehen oder Hochladen von Videos ist kostenlos. Youtube finanziert sich über Werbung. Man findet auf dieser Plattform Videos aller Art und Kategorie.

Z wie …

Zeitarbeit

Unter Zeitarbeit versteht man ein Arbeitsmodell, welches aus drei Komponenten besteht: dem Arbeitnehmer oder Zeitarbeitnehmer, dem Arbeitgeber oder Entleiher, und dem Entleiher oder Kundenbetrieb.

Ein Unternehmen, welches kurzfristig wie auch langfristigen Personalbedarf hat, wendet sich entsprechend an den Personaldienstleister, und dieser entleiht ihm Mitarbeiter. Zwischen dem Personaldienstleister und dem Arbeitnehmer besteht ein Arbeitsvertrag.

Dem Arbeitnehmer selbst bietet das die Vorteile, dass er einen leichteren Einstieg in das Berufsleben ermöglicht bekommt, und in verschiedenen Bereichen flexibel Berufserfahrung sammeln kann.

Ein anderer Begriff für die Zeitarbeit ist auch die Arbeitnehmerüberlassung, Leiharbeit oder Personalleasing.