Der Aufbau einer Stellenanzeige

05.03.2021

Der Stellentitel / Die Berufsbezeichnung

Die beste Möglichkeit, einen Bewerber auf einen verfügbaren Job aufmerksam zu machen, ist der Stellentitel.

Er ist das erste was ein potentieller Arbeitnehmer über die Stelle liest und muss ähnlich wie der Titel eines Buches das Interesse des Bewerbers wecken. Wichtig ist hierbei die Stelle möglichst passend in einem Wort zu beschreiben, dabei gibt es Berufe, welche sehr eindeutig in ihrer Bezeichnung sind, beispielsweise “Kellner”, andere Jobs sind in ihrem Titel sehr allgemein gehalten, wie zum Beispiel der Beruf “Monteur”, da es eine Vielzahl an verschiedenen Arten von Monteuren gibt. Achten Sie bei Ihren Stellenausschreibungen auf die richtigen Stellentitel.

Stellen Sie sich am besten die Frage, wie sucht sich der Bewerber?

Gehen wir vom Beispiel eines Gärtners aus, so wird sich dieser als „Gärtner (m/w/d)“ definieren und dementsprechend suchen. Viele Webseiten funktionieren basierend auf der Keyword (Schlüsselwort) optimierten Suche, so auch HeroJob.de. 

Wir raten Ihnen, keine umgangssprachlichen Ausdrücke für den Stellentitel zu verwenden.

Checkliste für den Aufbau einer Stellenanzeige

Der Aufbau einer Stellenanzeige

Damit die Bewerber alle relevanten Informationen über die ausgeschriebene Stelle erhalten und selbst einschätzen können, ob diese zu ihnen passt, sollte der Aufbau einer Jobbeschreibung wie folgt aufgebaut sein:

1. Beschreibung der Tätigkeit

Zu Beginn jeder Anzeige sollte die ausgeschriebene Stelle erst einmal ausführlich beschrieben werden. Dabei sollen alle Punkte erfassen werden, die bei der Ausübung des Jobs relevant sind, damit sich der potentielle Arbeitnehmer ein Bild davon machen kann.

Hier ein Beispiel für die Tätigkeitsbeschreibung eines Arztes:

Der Arzt beugt Erkrankungen vor und sichert die medizinische Grundversorgung der Bevölkerung. Ein Facharzt für Allgemeinmedizin ist in der Regel als Hausarzt tätig. Als niedergelassener praktischer Arzt oder innerhalb einer Praxisgemeinschaft ist er erster Ansprechpartner bei allen gesundheitlichen Problemen und Fragen der Patienten. Der Arzt sorgt bei seinen Patienten/innen für die richtige Behandlung (Therapie) und Nachsorge von Krankheiten. Bei andauernden Leiden oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen werden Patienten entsprechend an spezialisierte Ärzte zu genaueren Diagnosen überwiesen.

2. Beschreibung der Anforderungen

Auf die Beschreibung der Tätigkeit folgen die Anforderungen, die der Arbeitgeber an den Bewerber stellt. Diese sind selbstverständlich in jedem Job unterschiedlich. Sie reichen von wenig bis gar keine notwendigen Kenntnisse bis hin zu erfolgreich abgeschlossenen Ausbildungen oder Studiengängen. Diese Qualifikationen sind besonders dann gefragt, wenn die Berufsbezeichnung nur dann ausgeübt werden darf, wenn die jeweilige Person diese vorher erlangt hat. Für Bewerber ist demnach von größter Wichtigkeit, sämtliche Dokumente, welche diese Qualifikationen belegen, bei der Bewerbung vorzulegen.

3. Benefits vom Arbeitgeber für den Arbeitnehmer

Um Bewerber von sich und dem Unternehmen zu überzeugen, setzen viele Arbeitgeber auf Mitarbeitervergünstigungen und Annehmlichkeiten für ihre Arbeitnehmer.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Firmenwagen

  • unbefristeter Arbeitsvertrag

  • Sportprogramm (z.B. Vergünstigung Mitgliedschaft im Fitnessstudio) 

  • Home Office 

  • Flexible Arbeitszeiten 

  • Weiterbildungsmöglichkeiten 

  • Aufstiegsmöglichkeiten 

  • Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung im Betrieb (z.B. Aufenthaltsraum, etc.) 

Es gibt noch zahlreiche weitere Vergünstigungen, die dem Arbeitnehmer von den Arbeitgebern angeboten werden und auch individuell auf die jeweiligen Stellen zugeschnitten sind.

4. Kontaktdaten

Zum Schluss muss der Arbeitgeber natürlich einige Informationen zur Kontaktaufnahme angeben. Hier empfiehlt sich bei größeren Firmen die zuständige Personalabteilung mit einem Ansprechpartner. Bei kleineren Betrieben sollten die Bewerbungen an die allgemeine Verwaltung gesendet werden, die diese nach der ersten Selektion dem Geschäftsführer vorlegen kann.