Mit Strategie zum Unternehmenserfolg

02.07.2021

Unternehmensentwicklung Definition 

Die Unternehmensentwicklung bezeichnet die positive Veränderung eines Unternehmens über die Zeit. Das Ziel ist es, den Unternehmenswert zu steigern. Die Entwicklung unterteilt sich in vier Geschäftsfelder, die voneinander abhängig sind:

  • Strategie

  • Führung

  • Organisation

  • Verhalten der Mitarbeiter

Strategisches Management - Wie wird eine Strategie entwickelt?

Um als Unternehmen erfolgreich zu bleiben und sich weiterzuentwickeln, müssen Strategien, Kompetenzen und Fähigkeiten entwickelt werden. Es ist der wichtigste Prozess in einem Unternehmen, da es die Basis für alle unternehmerischen Entscheidungen darstellt. Stellen Sie sich dabei immer die Frage, wo Ihr Unternehmen in Zukunft stehen soll. Analysieren Sie Ihr Unternehmen regelmäßig, dies legt die Stärken und Schwächen offen. Eine klare und durchdachte Strategie liefert eindeutige Antworten auf zukünftige Fragen. Sie sollten Ihren Mitarbeitern Klarheit über die Zukunft des Unternehmens und die Aufgaben jedes Einzelnen vermitteln.

Führung - Wie wird die Führung entwickelt?

Zur Unternehmensentwicklung gehört natürlich auch die Entwicklung der Führungskräfte dazu. Insbesondere, wenn es in schwierigen Situationen darum geht, zielführend Probleme zu lösen und angemessen zu handeln. Es werden viele Trainingsmaßnahmen, wie Schulungen und Seminare angeboten, um die wichtigsten Kompetenzen dafür zu erlangen. Wichtige Kompetenzen einer Führung sind z.B.:

  • Entscheidungskompetenz

  • Delegationskompetenz

  • Teamkompetenz

  • Durchsetzungsvermögen

Personalentwicklung ist Unternehmensentwicklung

Wenn sich das Personal im Unternehmen weiterentwickelt, entwickelt sich auch automatisch das Unternehmen weiter. Voraussetzungen dafür sind, dass Manager und Mitarbeitende in der Lage sind, richtig und rechtzeitig zu handeln, daraus die richtigen Ziele ableiten und angemessene Lösungen entwickeln und umsetzen. Um diese Voraussetzungen zu erlangen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie Weiterbildungen, Seminare oder Personalgespräche.

Motivation der Mitarbeiter als Schlüssel zum Unternehmenserfolg

Wenn Sie keine Motivation haben, sich beruflich weiterzuentwickeln, ist es fast unmöglich diese zu erreichen. Sie müssen darauf Lust haben, Ideen einbringen und sich Ihrem Unternehmen gegenüber verbunden fühlen. Doch wie schafft man es, sich selbst zu motivieren? Am besten können Sie sich selbst motivieren, indem Sie positiv denken. Setzen Sie sich Ihre Ziele vor Augen und sagen Sie zu sich selbst, dass Sie es schaffen werden! Nicht nur das Ziel ansich wird Sie motivieren, sondern auch der Grund, wieso Sie es machen und was Sie dadurch erreichen können. Auch Lob von anderen Kollegen oder Vorgesetzten gibt Ihnen die Motivation weiter zu machen.

Themengebiete der Motivation

Es gibt unterschiedliche Arten der Motivation. Zum einen zählt die Leistungsmotivation dazu. Hier geht es darum, Erfolg anzustreben. Man empfindet starke Emotionen von Freude und Stolz, wenn man etwas erreichen konnte und einen Erfolg erzielt hat. 

Die Anschlussmotivation zählt zu den Menschen, die erst dann motiviert sind, wenn Sie mit anderen Menschen im Team zusammenarbeiten. Sie sind sehr offen anderen gegenüber und haben das starke Bedürfnis von anderen gemocht und akzeptiert zu werden. Die Machtmotivation hingegen taucht auf, wenn Menschen mit dem Erreichen ihres Zieles “angeben” wollen. Sie jubeln und möchten jedem erzählen, was Sie geschafft haben.

Teambildende Maßnahmen bringen das Unternehmen voran 

In Unternehmen oder auch in Schulen kommt es sehr oft vor, dass man im Team zusammenarbeiten muss. Damit die Mitarbeiter einen Erfolg erzielen können, sollte untereinander ein gutes Verständnis herrschen. Um dies zu fördern, sollten regelmäßig teambildende Maßnahmen durchgeführt werden.Auch bei einer Neubildung eines Teams, werden zum Kennenlernen diese Maßnahmen durchgeführt. Dadurch wird die Kommunikation und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter verbessert.

Was ist ein Team?

Ein Team ist eine Gruppe von Personen, die sich zusammenschließen, um eine Aufgabe gemeinsam zu lösen. Verwechseln Sie jedoch nicht ein Team mit einer Arbeitsgruppe - denn in einem Team verfolgt jeder dasselbe Ziel, während in einer Arbeitsgruppe hingegen nicht systematisch sondern zufällig zusammengearbeitet wird.

Jedes Team durchläuft fünf Phasen:

Findungsphase (Forming)

Wenn sich ein Team neu gebildet hat, ist es wenig sinnvoll direkt mit der Aufgabe zu beginnen. Es gibt diverse “Kennenlernspiele”, die verschiedene Möglichkeiten bieten, sich im Team erst einmal kennenzulernen und sich vorzustellen. Denn im Team ist nicht nur das Erreichen eines Ziels wichtig, sondern auch das Miteinander. Am Ende sollten die Mitarbeiter ihre Stärken und Schwächen gegenseitig kennen. Die Teammitglieder sollten sich vollkommen aufeinander verlassen und sich vertrauen können. Dabei finden und verteilen die einzelnen Mitglieder unbewusst selbst Ihre Rollen im Team.

Konfliktphase (Storming)

In der Konfliktphase ist es mit der Zurückhaltung vorbei. Die Mitglieder versuchen sich gegenseitig durchzusetzen und bilden negative Gefühle, wie Frust, Ärger, Angst und Wut. Diese Phase ist die wichtigste der Teamentwicklung, denn sie entscheidet, ob das Team am Ende erfolgreich das Ziel erreichen konnte oder ob die gemeinsame Aufgabe misslingt. Deshalb muss der Teamleiter hier eingreifen und den Mitgliedern verdeutlichen, dass man in einem Team zusammenarbeitet und sich nicht gegenseitig konkurriert. 

Regelungsphase (Norming)

Im besten Fall haben die Teammitglieder hier erkannt, dass sie die unterschiedlichen Stärken und Schwächen nutzen können, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. Hier kann das Team auf der Sachebene Konflikte gut lösen und sich untereinander an die Regeln halten. Es ist auch Zeit für neue Regeln bezüglich Verhaltens- und Arbeitsweisen, sowie ist die Kommunikation und das Geben von Feedback sehr wichtig.

Leistungsphase (Performing)

Die Teammitglieder haben sich an Ihrem Platz eingelebt. Jedes Mitglied kennt seine Aufgaben und setzt seine Stärken gut ein. Konflikte werden offen angesprochen, diskutiert und in regelmäßigen Teammeetings gelöst. Die Mitglieder kennen sich nun mittlerweile sehr gut. Privatgespräche und Zeitverschwendungen können auftreten, der Teamführer sollte deshalb achtgeben, dass die Leistungen deswegen nicht nachlassen.

Abschiedsphase (Adjourning)

Diese Phase betrifft nur Teams, die nach dem erreichten Ziel getrennte Wege gehen. Feiern Sie Ihren Erfolg und nehmen Sie sich Zeit, um die Zusammenarbeit zu dokumentieren. Halten Sie erlerntes Wissen und Feedback unbedingt fest. So kann jede weitere Teamarbeit nur besser werden.

Wie sieht das ideale Team aus?

In einem idealen Team sollten neun Rollen besetzt sein. Wenn das Team kleiner als neun Personen ausfällt, hat jedes Mitglied eben mehrere Rollen. Sie sollten folgende Rollen kennen: 

  • Koordinator: Vermittelt Aufgaben und sorgt dafür, dass Ziele erreicht werden.

  • Teamarbeiter: Fördert die Zusammenarbeit und verknüpft die Mitglieder.

  • Wegbereiter: Netzwerkt und verknüpft das Team mit dem Umfeld.

  • Macher: Fordert heraus, will Hürden überwinden und das Team stets verbessern.

  • Umsetzer: Achtet darauf, dass Aufgaben und Pläne umgesetzt werden.

  • Perfektionist: Übernimmt die Qualitätskontrolle und achtet auf Termine und Fristen.

  • Erfinder: Hat neue Ideen und sorgt für Innovation.

  • Beobachter: Analysiert und ist wenig kommunikativ. Hat alle Optionen im Blick.

  • Spezialist: Verfügt über Fachwissen und stellt es den Kollegen zur Verfügung