Mitarbeitermotivation steigern

08.03.2021

Zusammengefasst umfasst die Motivation alle Motive eines Menschen, die ihn zu bestimmten Entscheidungen und Handlungen bewegen.

Bezogen auf den eigenen Arbeitsplatz kann dies verschiedenste Beweggründe haben, wie beruflich voranzukommen, sich einen Ruf zu erarbeiten, die Karriereleiter hochzuklettern, mehr Verantwortung übertragen bekommen, ein hohes Gehalt zu beziehen, einen Firmenwagen zu fahren, das große Einzelbüro nutzen zu können usw.


Die Motivation ist die Gesamtheit der Gründe, die einen Menschen tun lassen, was er tut. 

Mitarbeitermotivation steigern

Woher kommt die Motivation eines Menschen? Kommt sie von innen oder doch eher von außen? 

Es gibt zwei Arten:

Intrinsische Motivation:

  • diese Form der Motivation kommt von innen heraus

  • in diesem Verständnis haben Andere wenig bis gar keinen Einfluss auf die eigenen Motivation, deshalb wird diese Form als besonders stark angesehen

  • um diese Form der Motivation zu verspüren, muss man persönlich für sich erst einmal herausfinden, was einen antreibt und was einem Spaß macht

Ein Paradebeispiel ist, wenn man den Job ohne Bezahlung ausübt, und dabei genauso zufrieden wäre wie mit Bezahlung, so treibt einen die innere Motivation und nichts Anderes.

Extrinsische Motivation: 

  • hier dreht sich alles um die Motivation von außen

  • Anreize werden von außen gegeben, häufig auf finanzieller Basis

  • oder aber auch: man wird von dem Wunsch angetrieben, sich einen bestimmten Ruf durch seine Arbeit zu erarbeiten

  • diese Art der Motivation kann also wegbrechen, sobald der Motivator fehlt: der gewisse Status ist erreicht - was jetzt? 

Tipps, die die Arbeitsmotivation steigern:

Eine gute Beziehung zu den Teamkollegen pflegen: eine Studie hat ergeben, dass 77% der Deutschen erheblich motivierter sind, wenn Sie eine gute Beziehung zu ihrem Team pflegen, 45% legen sogar außerhalb der Arbeitszeit Wert auf eine positive Beziehung

→ Hilfsbereitschaft ist hier hilfreich, auch wenn man einen vielleicht nicht so super guten Draht zu den Kollegen hat, ist es doch schon viel wert, wenn man sich aufeinander verlassen kann und weiß, dass die Zusammenarbeit funktioniert

1. Realistische Ziele setzen und To-Do-Listen schreiben

  • ratsam ist es hier, nach Prioritäten zu kategorisieren 

  • realistische Tagesziele setzen, ggf. auch Wochen- und Monatslisten anlegen, um langfristig Motivation zu halten

  • das wegstreichen/abhaken erledigter Aufgaben motiviert

  • Listen geben mehr Struktur 

2. (Gemeinsame) Rituale einführen 
„Motivation bewegt dich zum Start. Gewohnheit sorgt dafür, dass du dran bleibst.“

  • tägliche To-Do‘s setzen -> das Aufschreiben reizt den Ehrgeiz 

  • jede Stunde einmal aufstehen 

  • gemeinsam in der Pause eine Runde spazieren gehen

  • täglich früh Tagesplanung

3.  Arbeitsplatz persönlich einrichten Wohlfühlfaktor

  •  Pflanzen, Bilder, Ordnung am Arbeitsplatz

  • ergonomische Stühle, um Rückenschmerzen vorzubeugen

  • luftreinigende Pflanzen? Regelmäßig Lüften, Sauerstoffmangel erzeugt Konzentrationsmangel

4. Pause nutzen

  • vom Arbeitsplatz weggehen, um abschalten zu können

  • Bewegung im Allgemeinen

5. Sich für Mühen belohnen

  • vor allem nach der Arbeit auch Arbeit außen vor lassen! Work-Life-Balance!

  • Kopf frei bekommen, sodass man auf Arbeit wieder volle Leistung bringen kann

  • auf Arbeit gemeinsam Obst bereitstellen, gegenseitig Freuden machen (der Eine bringt frisch gebackenen Kuchen mit, der Andere kocht für die Anderen, …)

Was tun, wenn man unmotivierte Mitarbeiter hat?  

Grundlegend kann man unterteilen in Umfeld des Mitarbeiters und Mitarbeiter selbst.

Was wollen wir eigentlich von unseren Mitarbeitern? Leistung

Leistung setzt sich zusammen aus Können x Wollen x Antrieb x (Teamklima).

Leistung = Potenzial - Störfaktoren.


Sogenannte “Low-Performer” sind im Grunde nichts Anderes als die Produkte der Führungskräfte. 

Das Verhalten eines Menschen ist stets von der Toleranz seines Umfeldes abhängig.

Was meint „Umfeld“ in diesem Zusammenhang?

  • Keine klaren Regeln

  • Mitarbeiter könnte schon, darf aber nicht

  • Keine ausreichenden Ressourcen

  • Mitarbeiter muss seinen Informationen hinterher rennen

  • Kein Feedback - keine Ahnung

  • Keine klaren Aufgaben und Ziele, sonst weiß der Mitarbeiter gar nicht was er leisten soll

  • Mitarbeiter in der falschen Position eingesetzt

  • Verfehlungen der Mitarbeiter hatte bisher keine Konsequenzen