Ihre Bewer­bung

Sie haben Ihre Aus­bil­dung been­det, wur­den gekün­digt oder möch­ten eine neue Her­aus­for­de­rung antre­ten? Als Arbeits­su­chen­der bewer­ben Sie sich bei einem neu­en Arbeit­ge­ber. Die Bewer­bung ist der ers­te Kon­takt zu Ihrem zukünf­ti­gen Arbeit­ge­ber.
Der ers­te Ein­druck des Bewer­bers ist daher ent­schei­dend für den wei­te­ren Bewer­bungs­pro­zess, des­halb soll­te sie voll­stän­dig und ordent­lich geschrie­ben sein. Die Bewer­bung erfolgt auf­grund einer offe­nen Stel­len­an­zei­ge. Sie kön­nen sich jedoch auch jeder­zeit initia­tiv bewer­ben.

Klasseische-Bewerbung

Die klas­si­sche Bewer­bung

Die klas­si­sche Bewer­bung erfolgt auf Papier in einer Bewer­bungs­map­pe […]

Bewerbung-Socialmedia

Bewer­bung über Social Media

Sehr vie­le Unter­neh­men nut­zen in der heu­ti­gen Zeit die sozia­len Netz­wer­ke […]

Bewerbung-stellenportale

Bewer­bung über Stel­len­por­ta­le

Stel­len­por­ta­le sind für Job­su­chen­de ide­al. Sie kön­nen sich dort kos­ten­los […]

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Bewer­bung – Kar­rie­renetz­werk

In Kar­rie­renetz­wer­ke kön­nen sich Job­su­chen­de nicht nur […]

Bewerbung-telefonisch

Bewer­bung tele­fo­nisch

Es besteht die Mög­lich­keit, sich beim Unter­neh­men […]

Kurzbewerbung

Die Kurz­be­wer­bung

Die Kurz­be­wer­bung besteht nur aus dem Lebens­lauf und […]

Initiativbewerbung

Die Initia­tiv­be­wer­bung

Wenn Sie ein bestimm­tes Unter­neh­men in Aus­sicht haben […]

email-bewerbung

E‑Mail Bewer­bung

Die Bewer­bung per E‑Mail ist heut­zu­ta­ge der am meis­ten […]

Die Klas­si­sche Bewer­bung

Die klas­si­sche Bewer­bung erfolgt auf Papier in einer Bewer­bungs­map­pe und setzt sich aus ver­schie­de­nen schrift­li­chen Bewer­bungs­un­ter­la­gen zusam­men:

1. Deck­blatt:

Es ist nicht zwin­gend not­wen­dig, jedoch hebt es Sie von den ande­ren Mit­be­wer­bern ab und wer­tet Ihre Bewer­bung auf. In der Bewer­bungs­map­pe steht das Deck­blatt an ers­ter Stel­le und besteht aus einer Über­schrift mit der dazu­ge­hö­ri­gen Berufs­be­zeich­nung, einem Bewer­ber­fo­to und aus den Kon­takt­da­ten des Bewer­bers. Das Bewer­ber­fo­to soll­te pro­fes­sio­nell und seri­ös wir­ken. Sie soll­ten das Deck­blatt über­sicht­lich und zum Unter­neh­men und zur Posi­ti­on pas­send gestal­ten.

2. Lebens­lauf:

Die über­sicht­li­che tabel­la­ri­sche Form beschreibt den indi­vi­du­el­len beruf­li­chen und schu­li­schen Wer­de­gang einer Per­son. Der Lebens­lauf ist klar und ein­deu­tig for­mu­liert. Er soll­te Fol­gen­des ent­hal­ten:

Als ers­tes müs­sen Sie Ihre per­sön­li­che Daten, wie Name, Tele­fon­num­mer, E‑Mail-Adres­se, Geburts­da­tum /- Ort, Anschrift und Staats­an­ge­hö­rig­keit auf­lis­ten. Tipp: Wäh­len Sie eine seriö­se E‑Mail Adres­se aus. Am bes­ten soll­te Ihr Vor- und Nach­na­men auf­tau­chen und kei­ne Fan­ta­sie­na­men. Geben Sie Ihren schu­li­schen Wer­de­gang mit Zeit­raum, Name und Ort der Schu­le, sowie den Abschluss an. Auch Ihre beruf­li­cher Wer­de­gang gehört in den Lebens­lauf. Nen­nen Sie hier die Art Ihrer Aus­bil­dung, den Namen des Betrie­bes und den Zeit­raum. Als Nächs­tes kön­nen Sie Ihre Spe­zi­al­kennt­nis­se auf­füh­ren. Hier­zu gehö­ren zum Bei­spiel ein LKW-Füh­rer­schein, Fremd­spra­chen-Zer­ti­fi­ka­te oder beson­de­re Zer­ti­fi­zie­run­gen, wie ein Gabel­stap­ler­schein. Zusätz­lich kön­nen Sie Ihre Hob­bys ange­ben.

Ach­ten Sie beim Lebens­lauf unbe­dingt auf die zeit­li­che Rei­hen­fol­ge!

Fan­gen Sie am bes­ten mit der aktu­ells­ten beruf­li­chen Erfah­rung an und­ge­hen Sie dann in die Ver­gan­gen­heit. Der Lebens­lauf soll­te nicht län­ger als­zwei Sei­ten sein. Des­halb kön­nen Sie auf Daten, die zu weit in der­Ver­gan­gen­heit lie­gen, wie bei­spiels­wei­se der Besuch der Grund­schu­lever­zich­ten. In Ihrem Wer­de­gang soll­ten kei­ne Lücken auf­tau­chen. Falls­Sie eine beruf­li­che Pau­se hat­ten, benen­nen Sie die Pha­se je nach Tätig­keit­mit “arbeits­su­chend”, “beruf­li­cher Neu­ori­en­tie­rung” oder “Weiterbildung”.Auch der Lebens­lauf kann mit Datum und Unter­schrift ver­se­hen wer­den.

Bewer­bungs­schrei­ben (Moti­va­ti­ons­schrei­ben):

Es stellt eine Ver­bin­dung zwi­schen Ihrer Moti­va­ti­on für die Bewer­bung, Ihrem Wer­de­gang und Ihren Anfor­de­run­gen von Ihrem zukünf­ti­gen Arbeit­ge­ber dar. Sie haben hier die Mög­lich­keit Ihren poten­zi­el­len Arbeit­ge­ber von Ihrer Per­sön­lich­keit zu über­zeu­gen. Das Bewer­bungs­an­schrei­ben glie­dert sich in fünf Berei­che: In der schrift­li­chen und klas­si­schen Bewer­bung ist die Gestal­tung des Brie­fes sehr wich­tig. Schrei­ben Sie des­halb den Absen­der und den Emp­fän­ger, sowie das Datum und den Betreff als Ers­tes in den Brief­kopf. Die Ein­lei­tung beginnt immer mit der per­sön­li­chen Anre­de, falls Sie den genau­en Ansprech­part­ner nicht ken­nen, kön­nen Sie die For­mu­lie­rung ver­all­ge­mei­nern. Über­le­gen Sie sich dann einen Ein­lei­tungs­satz, der aber nicht zu typisch und lang­wei­lig klingt. Den­ken Sie immer dar­an: Sie sind nicht der Ein­zi­ge, der sich auf die­se Stel­le bewirbt, des­halb müs­sen Sie sich von den ande­ren Bewer­bern abhe­ben. 

Im Haupt­teil beschrei­ben Sie nun Ihre per­sön­li­chen Qua­li­fi­ka­tio­nen (Kom­pe­ten­zen und Kennt­nis­se) aus­führ­li­cher. Ori­en­tie­ren Sie sich an den Bewer­ber­an­for­de­run­gen, die in der Stel­len­an­zei­ge auf­ge­führt wor­den sind und bele­gen Sie die­se anhand eines Bei­spiels, wie z.B. durch Prak­ti­ka oder ande­ren Erfah­run­gen. Geben Sie Ihrem poten­zi­el­len Arbeit­ge­ber einen Grund, wie­so er genau Sie aus­wäh­len soll­te.

Im Schluss­teil soll­ten Sie unbe­dingt auf Ihre For­mu­lie­run­gen ach­ten. Schrei­ben Sie nicht, dass Sie sich freu­en “wür­den”. Sie freu­en sich auf eine Ein­la­dung zu einem per­sön­li­chen Gespräch. For­mu­lie­ren Sie klar und deut­lich. Mitt­ler­wei­le wün­schen sich vie­le Unter­neh­men, dass Sie Ihre Gehalts­vor­stel­lun­gen im Bewer­bungs­an­schrei­ben ange­ben. Hier soll­ten Sie, falls gewünscht, immer ein Brut­to-Jah­res­ge­halt ange­ben. Falls Sie sich unsi­cher sind oder über­haupt kei­ne Vor­stel­lun­gen haben, wie viel man in dem Beruf und der Bran­che ver­die­nen kann, kön­nen Sie sich im Inter­net oder durch vor­he­ri­ge Arbeits­stel­len und Kol­le­gen infor­mie­ren. Zum Schluss endet das Bewer­bungs­an­schrei­ben mit der klas­si­schen Gruß­for­mel. Ganz wich­tig hier­bei ist, dass Sie Ihre Unter­schrift von Hand abge­ben und kei­nen Blei­stift benut­zen.

Tipp: Ach­ten Sie dar­auf, dass Ihr Anschrei­ben nicht län­ger als eine DIN A4 Sei­te lang ist.

 

Zeugnisse/Zertifikate:

Schul- und Aus­bil­dungs­zeug­nis­se, sowie Arbeits­zeug­nis­se wer­den der Bewer­bung ange­hängt. Die Aus­bil­dungs­zeug­nis­se von der Berufs­schu­le der ein­zel­nen Aus­bil­dungs­jah­re kön­nen bei­gefügt wer­den, das Abschluss­zeug­nis der Berufs­schu­le oder der Gesel­len­brief ist jedoch aus­rei­chend. Hän­gen Sie auch maxi­mal drei Arbeits­zeug­nis­se der letz­ten Jobs an. Ach­ten Sie hier­bei dar­auf, dass Sie nur Kopien und kei­ne Ori­gi­na­len bei­fü­gen.

Ken­nen Sie schon die zwei Arten eines Arbeits­zeug­nis­ses? Es gibt das ein­fa­che und das qua­li­fi­zier­te Arbeits­zeug­nis. Das ein­fa­che Arbeits­zeug­nis muss der Arbeit­ge­ber nach Been­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses dem Arbeit­neh­mer aus­stel­len. Es wird nur die Art und Dau­er der Tätig­keit auf­ge­führt. Das qua­li­fi­zier­te Arbeits­zeug­nis ist eine Erwei­te­rung des ein­fa­chen Arbeits­zeug­nis­ses und beinhal­tet zusätz­li­che Bewer­tun­gen der Leis­tun­gen und Tätig­kei­ten. Der Arbeit­ge­ber kann auf Nach­fra­ge des Arbeit­neh­mers das qua­li­fi­zier­te Zeug­nis aus­stel­len, es darf jedoch nicht unge­recht­fer­tigt sein. Falls es doch unge­recht­fer­tigt erscheint, hat der Arbeit­neh­mer das Recht auf ein neu­es Arbeits­zeug­nis mit ange­mes­se­ner Beno­tung.

Refe­ren­zen oder Emp­feh­lungs­schrei­ben:

Wenn Sie Refe­ren­zen oder Emp­feh­lungs­schrei­ben Ihrer Bewer­bung anhän­gen, gibt dies dem Arbeit­ge­ber ein posi­ti­ves Zei­chen. Es schil­dert Ihre Berufs­er­fah­rung und gege­be­nen­falls Wei­ter­bil­dun­gen.

Bewer­bung über Social Media

Sehr vie­le Unter­neh­men nut­zen in der heu­ti­gen Zeit die sozia­len Netz­wer­ke. Sie errei­chen somit eine gro­ße Reich­wei­te an Per­so­nen, die auf das Unter­neh­men auf­merk­sam wer­den. Des­halb kann der Bewer­bungs­pro­zess die sozia­len Netz­wer­ke nicht umge­hen. Die Job­su­chen­den kön­nen sich direkt auf Face­book, Insta­gram und sons­ti­ge bewer­ben. Doch wie funk­tio­niert das genau? Sie kön­nen zum Bei­spiel in Face­book direkt auf den “Jetzt bewer­ben” – But­ton kli­cken. Dann öff­net sich ein Fens­ter, indem Sie nur Ihre Kon­takt­da­ten, wie Name, Wohn­ort, E‑Mail Adres­se und Tele­fon­num­mer ein­ge­ben müs­sen. Sie haben auch die Opti­on, Berufs­er­fah­run­gen und Aus­bil­dun­gen hin­zu­zu­fü­gen. Nach­dem Sie sich bewor­ben haben, setzt sich das Unter­neh­men mit Ihnen in Ver­bin­dung und ver­langt womög­lich eine klas­si­sche Bewer­bung. Vie­le Unter­neh­men gehen mitt­ler­wei­le jedoch den Weg über Face­book direkt, das der Mes­sen­ger eine Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Bewer­bern ermög­licht.

Bewer­bung über Stel­len­por­ta­le

Was sind über­haupt Stel­len­por­ta­le?

Stel­len­por­ta­le sind für Job­su­chen­de ide­al. Sie kön­nen sich dort kos­ten­los regis­trie­ren und über eine Viel­zahl von Stel­len­an­ge­bo­ten von unter­schied­li­chen Unter­neh­men ver­fü­gen und auf die­se zugrei­fen. Aus der unter­neh­me­ri­schen Sicht kön­nen über Stel­len­por­ta­le vie­le Stel­len­an­zei­gen geschal­tet wer­den. Dies ist sehr wich­tig, da es das Unter­neh­men auf der einen Sei­te bekann­ter macht und sich dort vie­le Per­so­nen auf die Stel­len bewer­ben kön­nen. Auch Sie kön­nen sich über Stel­len­por­ta­le bei Unter­neh­men bewer­ben!

Wie kann ich mich über die Stel­len­por­ta­le bewer­ben?

Sie kön­nen sich in der Job­bör­se regis­trie­ren, ein Pro­fil und sogar einen Online-Lebens­lauf erstel­len. Ihre Daten blei­ben für Ande­re anonym sicht­bar. Mit Ihrem Pro­fil kön­nen Sie sich dann eine Viel­zahl an Stel­len­an­zei­gen anschau­en und bei Inter­es­se sich direkt dar­über bewer­ben. Es wer­den Ihnen auto­ma­tisch die Stel­len­an­zei­gen vor­ge­schla­gen, die zu Ihrem Pro­fil pas­sen könn­ten. 

Bewer­bung über Kar­rie­renetz­wer­ke

In Kar­rie­renetz­wer­ke kön­nen sich Job­su­chen­de nicht nur, wie bei den Stel­len­por­ta­len Stel­len­an­zei­gen anschau­en und sich dar­auf bewer­ben, sie kön­nen sich auch unter­ein­an­der ver­net­zen. Lin­kedin oder Xing sind sehr bekann­te Kar­rie­renetz­wer­ke. Sie haben größ­ten­teils die­sel­ben Funk­tio­nen wie die Stel­len­por­ta­le, nur dass Sie sich unter­ein­an­der mit Arbeit­ge­bern und wei­te­ren Bewer­bern aus­tau­schen kön­nen. Ziel des Kar­rie­renetz­werks ist, so vie­le Kon­tak­te wie nur mög­lich zu knüp­fen und ein sehr gro­ßes Netz­werk auf­zu­bau­en. Sie kön­nen Nach­rich­ten schrei­ben, ande­re Mit­glie­der und Bewer­ber emp­feh­len und die Unter­neh­men kön­nen sich eben­falls Pro­fi­le erstel­len. Der Unter­schied zur Job­bör­se ist auch, dass in den Kar­rie­renetz­wer­ken nicht nur Arbeits­su­chen­de aktiv sind. Talen­tier­te Mit­ar­bei­ter oder selbst­stän­di­ge Per­so­nen kön­nen sich so ein Netz­werk auf­bau­en und vie­le neue Kon­tak­te knüp­fen. Häu­fig kommt sogar vor, dass sich Unter­neh­men bei Arbeit­neh­mern mel­den, um ihnen ein bes­se­res Job­an­ge­bot zu unter­brei­ten, als da wo sie momen­tan beschäf­tigt sind. 

Bewer­bung tele­fo­nisch

Es besteht die Mög­lich­keit, sich beim Unter­neh­men tele­fo­nisch zu bewer­ben. Da dies nicht die gän­gi­ge Art und Wei­se ist sich zu bewer­ben, heben Sie von den ande­ren Kan­di­da­ten ab. Aber Ach­tung, mit der tele­fo­ni­schen Bewer­bung gehen Sie auch ein Risi­ko ein und sel­ten kom­men Sie an einer zusätz­li­chen, klas­si­schen Bewer­bung vor­bei. Wir zei­gen Ihnen Tipps, wor­auf Sie bei einer tele­fo­ni­schen Bewer­bung ach­ten müs­sen!

Meist rufen Sie im Unter­neh­men an der Zen­tra­le an, denn die­se Num­mer ist immer auf der Home­page des Unter­neh­mens ver­öf­fent­licht. Dort kön­nen Sie dann direkt ins Gespräch kom­men und Auf­merk­sam­keit erwe­cken. Erfra­gen Sie Infor­ma­tio­nen, die noch nicht in der Stel­len­an­zei­ge auf­ge­taucht sind, wie zum Bei­spiel ob die Stel­le noch aktu­ell ist oder wer der genaue Ansprech­part­ner für die Bewer­bung ist. Falls die Per­son am Tele­fon ant­wor­tet, dass die Stel­le nicht mehr aktu­ell ist, haben Sie somit viel Zeit auf eine klas­si­sche Bewer­bung gespart. Ein Anruf beim poten­zi­el­len Arbeit­ge­ber zeigt Enga­ge­ment, Moti­va­ti­on und gro­ßes Inter­es­se. 

In der Regel ersetzt es jedoch kein voll­wer­ti­ges, per­sön­li­ches Vor­stel­lungs­ge­spräch und dient meis­tens eher als vor­läu­fi­ge Aus­weich­mög­lich­keit.

War­um soll­te ich mich tele­fo­nisch bewer­ben?

Sie spa­ren den Weg zum Unter­neh­men und müs­sen sich nicht ordent­lich und ange­mes­sen klei­den. Trotz­dem soll­ten Sie sich davor unbe­dingt vor­be­rei­ten und ein Lächeln wäh­rend des Gesprächs auf­set­zen! Es kann aller­dings auch so sein, dass der poten­zi­el­le Arbeit­ge­ber gera­de in die­sem Moment nicht anwe­send ist oder aus ande­ren Grün­den das Tele­fon­ge­spräch nicht wahr­neh­men kann. Sofern nicht anders ver­ein­bart, soll­ten Sie von wei­te­ren Ver­su­chen abse­hen. 

Es kann Ihnen vor­ab natür­lich einen Vor­teil ver­schaf­fen, wenn sich der Arbeit­ge­ber vor­ab bereits einen Ein­druck am Tele­fon ver­schaf­fen konn­te, aber einen Gesamt­ein­druck erhält er durch Ihr Ver­hal­ten, Ihrer Mimik und Ihrer Per­sön­lich­keit. Dies funk­tio­niert natür­lich in einem per­sön­li­chen Vor­stel­lungs­ge­spräch am bes­ten. 

Die Kurz­be­wer­bung

Die Kurz­be­wer­bung besteht nur aus dem Lebens­lauf und dem Bewer­bungs­an­schrei­ben und ist sehr all­ge­mein for­mu­liert. Alle Anla­gen, wie Zeug­nis­se, Refe­ren­zen oder Emp­feh­lungs­schrei­ben ent­fal­len in der Kurz­be­wer­bung. Sie ist kurz, knapp, ein­fach und zeit­spa­rend. Eine Bewer­bungs­map­pe wird auch nicht benö­tigt. Das Ziel der Kurz­be­wer­bung ist es, Inter­es­se zu wecken und sich kurz vor­zu­stel­len. Dar­auf­hin kann der Arbeit­ge­ber ent­schei­den, ob er Sie näher ken­nen­ler­nen möch­ten. Wich­tig: Ver­ges­sen Sie aber nicht Ihre hand­schrift­li­che Unter­schrift auf den Unter­la­gen! 

Am häu­figs­ten fin­det man die­se Art von Bewer­bung auf Job­mes­sen. Dort kön­nen die Besu­cher ein­fach eine Kurz­be­wer­bung mit­brin­gen und falls Sie an einem Unter­neh­men inter­es­siert sind, die Bewer­bung dort über­rei­chen. 

Die Initia­tiv­be­wer­bung

Wenn Sie ein bestimm­tes Unter­neh­men in Aus­sicht haben, das Unter­neh­men jedoch kei­ne Stel­len­an­zei­ge für Ihren Berufs­wunsch geschal­tet haben, kön­nen Sie sich auch initia­tiv bewer­ben. Das heißt die Initia­tiv­be­wer­bung ist eine Bewer­bung ohne ein bestimm­tes Stel­len­an­ge­bot. Durch die­se Art und Wei­se haben Sie auch wenn das Unter­neh­men kei­nen Per­so­nal­be­darf hat, die Chan­ce auf eine neue Arbeits­stel­le. Sie könn­ten auch dort in ver­schie­de­nen Abtei­lun­gen ein­ge­setzt wer­den. Dafür müs­sen Sie in der Bewer­bung Ihre Per­sön­lich­keit und Ihre Inter­es­se am Unter­neh­men klar­stel­len. Das Gute hier­bei ist, dass Sie weni­ger Mit­be­wer­ber haben und sich die Chan­ce auf ein Vor­stel­lungs­ge­spräch dadurch erhöht. Außer­dem beweist die­se Bewer­bung Eigen­in­itia­ti­ve und legt den Wert auf Ihre Kom­pe­ten­zen und Fähig­kei­ten. Jedoch kann es auch vor­kom­men, dass Ihr Pro­fil nicht zum Unter­neh­men passt und Sie eine Absa­ge erhal­ten.

Was müs­sen Sie bei einer Initia­tiv­be­wer­bung beach­ten?

  1. Sam­meln Sie so vie­le Infor­ma­tio­nen wie mög­lich über das Unter­neh­men. Sie soll­ten zum Bei­spiel wis­sen, was die Tätigkeiten/ Geschäfts­fel­der sind und wer der Ansprech­part­ner des Unter­neh­mens ist. 
  2. Spre­chen Sie im Bewer­bungs­an­schrei­ben Ihren Ansprech­part­ner per­sön­lich an und beschrei­ben Sie Ihren Bezug zum Unter­neh­men. Nen­nen Sie Ihre Stär­ken und Kom­pe­ten­zen mög­lichst inter­es­sant und genau.
  3. Legen Sie einen beson­de­ren Wert auf Ihren eige­nen Cha­rak­ter und heben Sie ihn her­vor.

Über wel­che Wege kann ich mich bewer­ben?

Ihre Bewer­bung kön­nen Sie dem Unter­neh­men über ver­schie­de­ne Wege zukom­men las­sen. Sie kön­nen Ihre Bewer­bung per E‑Mail sen­den oder auf dem klas­si­schen, pos­ta­li­schen Weg absen­den.

E‑Mail Bewer­bung

Die Bewer­bung per E‑Mail ist heut­zu­ta­ge der am meis­ten ver­wen­de­te Weg, um die Bewer­bung dem Unter­neh­men zukom­men zu las­sen. Auf die­sem Wege spa­ren Sie viel Zeit, Geld für Por­to und Papier. Aus die­sem Grund ist der digi­ta­le Weg viel umwelt­freund­li­cher. Auch wenn Sie hier­für kei­ne Bewer­bungs­map­pe benö­ti­gen, soll­te die Bewer­bung trotz­dem ordent­lich und kor­rekt sein. Wir zei­gen Ihnen, wie Sie eine Bewer­bung per E‑Mail rich­tig absen­den:

Bevor Sie die Bewer­bung abschi­cken, soll­ten Sie fol­gen­des erneut kon­trol­lie­ren: 

  • Ver­wen­de ich eine seriö­se E‑Mail Adres­se mit mei­nem Vor- und Nach­na­men?
  • Habe ich alle Anla­gen (Zeug­nis­se, Refe­ren­zen, usw.) der E‑Mail ange­hängt?
  • Sind alle Anla­gen als PDF – Datei und nicht als Zip – Datei abge­spei­chert?
  • Sind alle PDF – Datei­en rich­tig benannt?
  • Habe ich den kor­rek­ten Betreff ange­ge­ben (zum Bei­spiel: Bewer­bung zur Kauf­frau für Büro­ma­nage­ment)?
  • Sind alle Recht­schreib­feh­ler kor­ri­giert?
  • Habe ich die rich­ti­ge E‑Mail Adres­se des Emp­fän­gers ange­ge­ben? Sen­den Sie die E‑Mail am bes­ten an den direk­ten Ansprech­part­ner und nicht an eine Info-Mail. 
  • Schrei­ben Sie in den Text, dass der Ansprech­part­ner anbei Ihre erwäh­nen und schrei­ben Sie die Gruß­for­mel mit Ihren Kon­takt­da­ten dazu.
  • Nut­zen Sie eine ein­heit­li­che For­ma­tie­rung, Schrift­art und ‑grö­ße. Geläu­fig sind hier die Schrift­art Ari­al und die Schrift­grö­ße 11. 

Die per­fek­te Bewer­bung

Sie möch­ten eine per­fek­te Bewer­bung schrei­ben?

Lei­der gibt es kei­ne Vor­la­ge zu einer per­fek­ten Bewer­bung. Im Gegen­teil, eine per­fek­te Bewer­bung macht die Ein­zig­ar­tig­keit und Indi­vi­dua­li­tät aus.

Auch wenn Sie Zeit spa­ren möch­ten durch Mus­ter und Vor­la­gen, emp­feh­len wir, nicht auf die­se zurück­zu­grei­fen.

Sei­en Sie krea­tiv und den­ken Sie über Ihre eige­ne Per­sön­lich­keit, Stär­ken und Fähig­kei­ten nach. Schließ­lich haben Sie vie­le Mit­be­wer­ber und soll­ten sich von der Mas­se abhe­ben. Für eine sehr gute Bewer­bung ist es not­wen­dig, sich über den Arbeit­ge­ber vor­her zu infor­mie­ren. Man­che Bewer­ber bewer­ben sich und wis­sen nicht ein­mal, was das Unter­neh­men genau macht. Neh­men Sie sich Zeit, vie­le Infor­ma­tio­nen zu sam­meln und im Anschrei­ben mit Ihrem Wis­sen und Ihrer Per­sön­lich­keit zu über­zeu­gen.

Was beinhal­tet eine per­fek­te Bewer­bung?

Um kei­nen schlech­ten Ein­druck schon beim ers­ten Schritt des Bewer­bungs­pro­zes­ses zu hin­ter­las­sen, nen­nen wir Ihnen wie Sie Ihre Bewer­bung ver­voll­stän­di­gen kön­nen. Ach­ten Sie dar­auf, dass Sie fol­gen­de Unter­la­gen zusam­men haben:

  • Deck­blatt mit Bewer­ber­fo­to
  • Lebens­lauf (falls kein Deck­blatt vor­han­den ist mit Bewer­ber­fo­to)
  • Bewer­bungs­an­schrei­ben
  • Zeug­nis­se
  • Refe­ren­zen, Zer­ti­fi­ka­te, Emp­feh­lun­gen
  • evtl. Bewer­bungs­map­pe und Ver­sand­ta­sche

Auf dem Lebens­lauf und auf dem Bewer­bungs­an­schrei­ben muss Ihre Unter­schrift vor­han­den sein!