Was ist ein Tarif­ver­trag?

Was ist ein Tarif­ver­trag?

Ein Tarif­ver­trag regelt die Rech­te und Pflich­ten von Arbeit­neh­me­rIn­nen und Arbeit­ge­bern. Grund­le­gend regelt die­ser die Arbeits­be­din­gun­gen wie etwa Löh­ne, Gehäl­ter, Arbeits­zeit und Urlaubs­an­spruch von Arbeit­neh­mern.

Ein Tarif­ver­trag wird zwi­schen der Gewerk­schaft und dem jewei­li­gen Arbeit­ge­ber­ver­band geschlos­sen. Sie gel­ten jeweils für die Mit­glie­der bei­der Par­tei­en der Tarif­ver­trä­ge. Bun­des­weit gibt es über 50.000 ver­schie­de­ne Arten und Inhal­te von Tarif­ver­trä­gen.

Wel­che Arten von Tarif­ver­trä­gen gibt es?

Für Ihren Ein­blick haben wir recher­chiert und Ihnen eini­ge Tarif­ver­trags­ar­ten zusam­men­ge­stellt:

  • Bran­chen- / Flä­chen­ta­rif­ver­trä­ge
  • Lohn- und Gehalts­ta­rif­ver­trä­ge / Ent­gelt-Tarif­ver­trä­ge
  • Rah­men­ta­rif­ver­trä­ge
  • Man­tel­ta­rif­ver­trä­ge
  • Fir­men­ta­rif­ver­trä­ge
  • Anschluss­ta­rif­ver­trä­ge
  • Par­al­lel­ta­rif­ver­trä­ge
  • Not­la­gen- oder Sanie­rungs­ta­rif­ver­trä­ge

Es gibt noch eini­ge wei­te­re Tarif­ver­trä­ge, wel­che jedoch nicht in der Art prä­sent sind, wie oben genann­te.

Was ist der Tarif­lohn?

Der Tarif­lohn ist der Lohn, der zwi­schen Arbeit­ge­ber und Gewerk­schaft aus­ge­han­delt wur­de. 

Den Tarif­lohn ist Bestand­teil des Tarif­ver­tra­ges und kann jeder­zeit dar­in öffent­lich nach­ge­le­sen wer­den. Der Tarif­lohn wird als Min­dest­ge­halt für ein Arbeit­neh­mer ange­ge­ben. Ein Tarif­lohn unter­schei­det sich häu­fig nach Ent­gelt­stu­fen, die­se wie­der­um sind von der Qua­li­fi­ka­ti­on des Arbeit­neh­mers abhän­gig, bzw. vor­ab im Tarif­ver­trag gere­gelt. Der Tarif­lohn bzw. der Tarif­ver­trag gilt immer so lan­ge, bis er neu ver­han­delt wird. Für die Ver­hand­lun­gen von neu­en Tarif­löh­nen sind Arbeit­ge­ber­ver­band und die jewei­li­ge Gewerk­schaft ver­ant­wort­lich.

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Wissenswert

Was ist ein Bran­chen­zu­schlag?

Was ist ein Bran­chen­zu­schlag? Bran­chen­zu­schlä­ge sind aus der Leih­ar­beit, oder auch Arbeit­neh­mer­über­las­sung, bekannt. Durch Bran­chen­zu­schlä­ge wird eine stu­fen­wei­se Annä­he­rung der Löh­ne von Zeit­ar­bei­tern an das Arbeits­ent­gelt ver­gleich­ba­rer Stamm­mit­ar­bei­ter in der Ein­satz­bran­che gere­gelt. Bran­chen­zu­schlä­ge wer­den zum tarif­li­chen Ent­gelt (Grund­lohn) der Leih­ar­beit­neh­mer nach einem bestimm­ten Ein­satz­zeit­raum im sel­ben Kun­den­un­ter­neh­men als Zuschlä­ge auf ihren Tarif­lohn bezahlt. Die Bran­chen­zu­schlä­ge gel­ten für alle Unter­neh­men, die

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Bewerbungstipps

Was soll­te in Ihrer Bewer­bung ste­hen?

Den ers­ten Ein­druck zu einem Bewer­ber bekommt der Per­so­na­ler über das Anschrei­ben oder auch Bewer­bungs­schrei­ben ver­mit­telt. Das Bewer­bungs­schrei­ben ist häu­fig der “Tür­öff­ner” beim Leser, des­halb soll­te es auf kei­nen Fall ver­ges­sen, oder gar lieb­los geschrie­ben wer­den. Im Ein­lei­tungs­satz legen Sie kurz dar, war­um genau Sie für die Posi­ti­on geeig­net sind. Kon­zen­trie­ren Sie sich beim Bewer­bungs­schrei­ben auf die Beant­wor­tung nach­fol­gen­der Fra­gen:

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Tipps für Arbeitgeber

Wel­che Mög­li­chen bie­tet Per­so­nal­mar­ke­ting?

Per­so­nal­mar­ke­ting muss sowohl per­so­nal­wirt­schaft­li­che als auch mar­ke­ting­tech­ni­sche Aspek­te ver­ei­nen. Zen­tra­les Ele­ment ist hier­bei die Mar­ke des Unter­neh­mens. Sie bil­det die Iden­ti­tät des Unter­neh­mens und erzeugt somit die Wir­kung, wie der Arbeit­ge­ber von bestehen­den Mit­ar­bei­tern, sowie poten­ti­el­len Bewer­bern wahr­ge­nom­men wird. Haupt­ziel des Per­so­nal­mar­ke­tings ist somit die Stei­ge­rung der Arbeit­ge­ber­at­trak­ti­vi­tät. Man unter­schei­det in exter­nes und inter­nes Per­so­nal­mar­ke­ting. Exter­nes Per­so­nal­mar­ke­ting: Hier­bei steht

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