Was soll­te in Ihrer Bewer­bung ste­hen?

Was soll­te in Ihrer Bewer­bung ste­hen?

Den ers­ten Ein­druck zu einem Bewer­ber bekommt der Per­so­na­ler über das Anschrei­ben oder auch Bewer­bungs­schrei­ben ver­mit­telt. Das Bewer­bungs­schrei­ben ist häu­fig der “Tür­öff­ner” beim Leser, des­halb soll­te es auf kei­nen Fall ver­ges­sen, oder gar lieb­los geschrie­ben wer­den.

Im Ein­lei­tungs­satz legen Sie kurz dar, war­um genau Sie für die Posi­ti­on geeig­net sind. Kon­zen­trie­ren Sie sich beim Bewer­bungs­schrei­ben auf die Beant­wor­tung nach­fol­gen­der Fra­gen:

  • Wer sind Sie?
  • Was kön­nen Sie?
  • Was sind die Grün­de für Ihre Bewer­bung?
  • War­um sind Sie beson­ders gut für die Stel­le geeig­net?

Auf­bau und Inhalt eines Anschrei­bens:

Das Anschrei­ben soll­te fast schon span­nend geschrie­ben wer­den, jedoch nicht all­zu lang sein, den­noch aber durch­aus ein­zig­ar­tig. Vie­le Per­so­nal­ver­ant­wort­li­chen stel­len an das Bewer­bungs­an­schrei­ben hohe Erwar­tun­gen. Sie haben es also gar nicht so ein­fach, all ihre Kom­pe­ten­zen kom­pakt unter einen Hut zu brin­gen. Damit Sie kei­ne wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen ver­ges­sen, ver­ra­ten wir Ihnen, was im Auf­bau eines Anschrei­bens nicht feh­len darf.

Die wich­tigs­ten Punk­te sind:

  • Ein indi­vi­du­ell ver­fass­tes Anschrei­ben, um sich posi­tiv vom Mit­be­wer­ber abzu­he­ben
  • Ein­lei­tung, Qua­li­fi­ka­ti­on, beruf­li­che Erfol­ge, Moti­va­ti­on und Zie­le
  • Eine Glie­de­rung in vier Abschnit­te bil­det eine run­de Sache
  • Prah­le­ri­sche Super­la­ti­ve ver­mei­den
  • Lan­ge Schach­tel­sät­ze ver­min­dern die Über­sicht­lich­keit
  • Tipp- oder Schreib­feh­ler ver­mei­den

Wei­te­re inhalt­lich wich­ti­ge Punk­te, wel­che kei­nes­falls feh­len soll­ten:

Die Absen­der­in­for­ma­tio­nen

Ihr voll­stän­di­ger Name mit Adres­se. Ver­ges­sen Sie nicht, Ihre Han­dy­num­mer und eine E‑Mail-Adres­se anzu­ge­ben, um eine Erreich­bar­keit zu gewähr­leis­ten.

Die Emp­fän­ger­da­ten

Erkun­di­gen Sie sich stets über den rich­ti­gen Ansprech­part­ner und benen­nen sie die­sen in den Emp­fän­ger­da­ten.

Ort und Datum

Die­se bei­den Anga­ben soll­ten nicht nur jedes Bewer­bungs­an­schrei­ben ent­hal­ten, son­dern jeder förm­li­che Brief.

Der Betreff

Benen­nen Sie die kon­kre­te Stel­le, auf wel­che sich Ihre Bewer­bung bezieht, häu­fig bit­ten Arbeit­ge­ber auch um die Anga­ben einer Refe­renz­num­mer.

Die kor­rek­te Anre­de
Wie schon beim Emp­fän­ger soll­ten Sie auch hier die genaue Ansprech­per­son nen­nen. Ein all­ge­mei­nes „Sehr geehr­te Damen und Her­ren“ hat schon für man­che Bewer­bung das Aus bedeu­tet. Ach­ten Sie auch auf die rich­ti­ge Anspra­che des Geschlech­tes, um sich Pein­lich­kei­ten zu erspa­ren.

Der Haupt­teil

Der Haupt­teil Ihres Anschrei­bens soll­te auf jeden Fall nach­fol­gen­de Fra­gen abde­cken:

  • Wer sind Sie?
  • Was kön­nen Sie?
  • Was sind die Grün­de für Ihre Bewer­bung?
  • War­um sind Sie beson­ders gut für die Stel­le geeig­net?

Zwi­schen Haupt­teil und Gruß­for­mel kön­nen Sie im Bewer­bungs­an­schrei­ben bei Bedarf drei Infor­ma­tio­nen ein­fü­gen:

  • Ihre Gehalts­vor­stel­lun­gen (sofern in der Stel­len­an­zei­ge dar­um gebe­ten wur­de)
  • Ihren mög­li­chen Ein­tritts­zeit­punkt
  • Die Bit­te um Ver­trau­lich­keit (wenn Sie sich aus einer Anstel­lung her­aus bewer­ben)

Auf­for­de­rung und Gruß­for­mel

Das Bewer­bungs­an­schrei­ben soll­te immer mit der Auf­for­de­rung enden, dass Sie sich über ein per­sön­li­ches Gespräch freu­en.

Anla­gen

Ver­wei­sen Sie mit dem ein­fa­chen Wort „Anla­gen“ am Ende des Bewer­bungs­an­schrei­ben dar­auf, dass noch meh­re­re Doku­men­te zur Bewer­bung gehö­ren. Die ein­zel­nen Doku­men­te müs­sen Sie nicht auf­zäh­len.

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