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Schaltschrankmonteur (m/w/d)
Elektroniker Schaltschrankbau (m/w/d)
Produktionshelfer Qualitätskontrolle (m/w/d)
Landmaschinenführer (m/w/d)
Rohrschlosser (m/w/d)
Schreiner (m/w/d)
Schlosser - Schweißer (m/w/d)
Produktionshelfer Oberflächenbearbeitung (m/w/d)
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Gut zu wissen
Handwerk Jobs: Warum die Branche dringend auf dich wartet
Deutschland sucht Handwerker. Nicht irgendwann, sondern jetzt. Aufträge stauen sich, Wartezeiten werden länger, und Betriebe lehnen Projekte ab, weil ihnen schlicht die Leute fehlen. Für dich bedeutet das: Wenn du im Handwerk arbeiten willst oder bereits Erfahrung mitbringst, stehen dir so viele Türen offen wie selten zuvor. Ob Elektriker, Tischler, SHK-Fachkraft oder Dachdecker – Handwerker Stellen gibt es in praktisch jeder Region Deutschlands.
Auf HeroJob.de findest du aktuelle Handwerk Jobs aus den unterschiedlichsten Gewerken. In diesem Ratgeber erfährst du, welche Berufe es im Handwerk gibt, was du verdienen kannst, welche Ausbildungswege dich ans Ziel bringen und warum sich eine Karriere im Handwerk gerade jetzt richtig lohnt.
Welche Handwerk Jobs gibt es? Die wichtigsten Gewerke im Überblick
Das Handwerk umfasst weit über 130 Ausbildungsberufe in den unterschiedlichsten Bereichen. Von der Elektroinstallation über den Holzbau bis hin zur Sanitärtechnik ist die Vielfalt riesig. Hier sind die gefragtesten Handwerksberufe, in denen du aktuell Stellen findest:
Elektrohandwerk
Elektriker Jobs gehören zu den am meisten nachgefragten Handwerk Jobs überhaupt. Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik installieren Schaltanlagen, verlegen Leitungen und kümmern sich um Smart-Home-Systeme. Durch die Energiewende und den Ausbau von Photovoltaikanlagen, Wallboxen und Wärmepumpen ist die Nachfrage nach qualifizierten Elektrikern in den letzten Jahren noch einmal deutlich gestiegen.
SHK – Sanitär, Heizung, Klima
SHK-Installateure und Anlagenmechaniker gehören zu den Berufen, die den Fachkräftemangel Handwerk besonders deutlich spüren. Sie installieren Heizungsanlagen, Sanitärobjekte und Klimatechnik. Mit dem politischen Fokus auf energetische Sanierung und dem Umstieg auf Wärmepumpen sind SHK-Fachkräfte so gefragt wie nie. Lange Wartezeiten beim Kunden zeigen, wie groß der Bedarf tatsächlich ist.
Tischler und Schreiner
Tischler fertigen Möbel, bauen Fenster und Türen ein und gestalten Innenausbauten. Der Beruf verbindet traditionelles Handwerk mit modernen CNC-Technologien. Tischler Jobs findest du sowohl in kleinen Werkstätten als auch in größeren Betrieben der Möbelindustrie. Wer kreativ arbeiten und gleichzeitig mit den Händen zupacken will, ist hier genau richtig.
Maler und Lackierer
Maler und Lackierer gestalten Innenräume, schützen Fassaden und setzen kreative Konzepte um. Der Beruf ist abwechslungsreich, weil kein Auftrag dem anderen gleicht. Neben dem klassischen Streichen gehören auch Tapezierarbeiten, Bodenbeläge und dekorative Techniken wie Spachteltechnik zum Repertoire.
Dachdecker und Zimmerer
Dachdecker sorgen dafür, dass Gebäude von oben dicht sind. Sie verlegen Dachziegel, montieren Dachfenster und installieren Dachentwässerungen. Zimmerer arbeiten mit Holz und errichten Dachstühle, Carports oder Holzrahmenkonstruktionen. Beide Berufe bieten körperlich anspruchsvolle, aber extrem befriedigende Arbeit an der frischen Luft.
KFZ-Mechatroniker
KFZ-Mechatroniker kombinieren Mechanik und Elektronik. Sie diagnostizieren Fahrzeugfehler, warten Bremsen und Motoren und rüsten Fahrzeuge mit moderner Technik aus. Durch Elektromobilität und vernetzte Fahrzeuge verändert sich das Berufsbild stark – wer hier einsteigt, arbeitet am Puls der Technik.
Weitere gefragte Handwerksberufe
Fliesenleger – verlegen Fliesen in Bädern, Küchen und Gewerberäumen
Maurer – errichten Wände, Fundamente und Rohbauten
Stuckateur – verputzen Fassaden und gestalten Innenräume
Metallbauer und Schweißer – fertigen Metallkonstruktionen, Geländer und Stahlbauten
Glaser – schneiden, montieren und reparieren Glas in Fenstern und Fassaden
Ausbildung, Meister, Weiterbildung – dein Weg ins Handwerk
Der klassische Einstieg ins Handwerk führt über eine duale Ausbildung. Du lernst im Betrieb und in der Berufsschule gleichzeitig, verdienst vom ersten Tag an Geld und hast nach zwei bis dreieinhalb Jahren einen anerkannten Berufsabschluss in der Tasche.
Die duale Ausbildung
Die Ausbildung ist der häufigste Weg in einen Handwerksberuf. Je nach Gewerk dauert sie zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Während der Ausbildung erhältst du eine Vergütung, die je nach Branche und Region variiert. Im ersten Lehrjahr liegt sie im Handwerk typischerweise zwischen 800 und 1.050 Euro brutto monatlich, im dritten Lehrjahr oft schon bei 1.000 bis 1.300 Euro.
Ein großer Vorteil: Für eine Handwerksausbildung brauchst du nicht zwingend Abitur. Viele Betriebe stellen Bewerber mit Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss ein. Was zählt, sind Motivation, handwerkliches Geschick und Zuverlässigkeit.
Der Meistertitel
Nach der Gesellenprüfung kannst du den Meister machen. Der Meistertitel ist in vielen Gewerken Voraussetzung, um einen eigenen Betrieb zu gründen. Die Meisterausbildung umfasst fachpraktische und fachtheoretische Prüfungen sowie betriebswirtschaftliche und pädagogische Inhalte. Sie dauert je nach Kursform zwischen einem und drei Jahren.
Die Kosten für den Meisterkurs variieren stark – rechne mit 5.000 bis 15.000 Euro je nach Gewerk. Das Aufstiegs-BAföG (ehemals Meister-BAföG) unterstützt dich dabei mit Zuschüssen und zinsgünstigen Darlehen. Der Meistertitel wird als gleichwertig mit dem Bachelorabschluss eingestuft (DQR-Niveau 6).
Weiterbildung und Spezialisierung
Auch ohne Meistertitel gibt es zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Du kannst dich zum Techniker, Betriebswirt des Handwerks oder zum Fachwirt weiterbilden. Spezialisierungen in Bereichen wie Energieeffizienz, Smart Home, Barrierefreies Bauen oder Restaurierung eröffnen dir zusätzliche Karrierechancen und oft auch ein höheres Gehalt.
Was verdient man im Handwerk? Realistische Gehaltsübersicht
Die Gehälter im Handwerk unterscheiden sich je nach Beruf, Region, Betriebsgröße und Qualifikation zum Teil erheblich. Hier bekommst du eine realistische Orientierung, was du als Geselle, Meister oder Spezialist erwarten kannst.
Gehälter nach Gewerk (brutto, Vollzeit)
Typische Gehaltsspannen für Gesellen:
Elektriker: 2.800 – 3.600 Euro brutto monatlich
SHK-Installateur: 2.700 – 3.500 Euro brutto monatlich
Tischler: 2.500 – 3.200 Euro brutto monatlich
Maler und Lackierer: 2.400 – 3.000 Euro brutto monatlich
Dachdecker: 2.800 – 3.500 Euro brutto monatlich
KFZ-Mechatroniker: 2.600 – 3.300 Euro brutto monatlich
Maurer: 2.900 – 3.600 Euro brutto monatlich
Meister verdienen in der Regel deutlich mehr. Je nach Gewerk und Region liegt das Meistergehalt typischerweise zwischen 3.500 und 5.000 Euro brutto monatlich. Wer einen eigenen Betrieb führt, kann sein Einkommen darüber hinaus steigern – das hängt dann natürlich von der Auftragslage und dem unternehmerischen Geschick ab.
Grundsätzlich gilt: In Süddeutschland und in Ballungsräumen wird tendenziell besser gezahlt als in ländlichen Regionen. Tarifgebundene Betriebe zahlen oft verlässlicher und bieten zusätzliche Leistungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
Warum sich eine Karriere im Handwerk richtig lohnt
Das Handwerk hat in den letzten Jahren an Image gewonnen – und das zu Recht. Es gibt handfeste Gründe, warum ein Handwerksberuf eine ausgezeichnete Wahl ist.
Maximale Jobsicherheit
Im Handwerk ist Arbeitslosigkeit fast ein Fremdwort. Durch den Fachkräftemangel Handwerk suchen Betriebe händeringend nach qualifiziertem Personal. Wer eine abgeschlossene Ausbildung hat, findet in der Regel schnell eine Stelle – oft sogar mit Wunschkonditionen. Diese Sicherheit ist ein enormer Vorteil gegenüber vielen anderen Branchen.
Der Weg in die Selbstständigkeit
Kaum eine andere Branche bietet dir so realistische Chancen auf ein eigenes Unternehmen. Mit dem Meistertitel kannst du deinen eigenen Betrieb gründen und bist dein eigener Chef. Die Nachfrage ist da, die Auftragsbücher sind voll, und der Schritt in die Selbstständigkeit lässt sich im Handwerk gut planen. Viele Betriebe suchen zudem Nachfolger – eine Übernahme kann ein attraktiver Weg sein.
Sichtbare Ergebnisse und Sinnhaftigkeit
Im Handwerk siehst du am Ende des Tages, was du geschafft hast. Du baust etwas auf, reparierst etwas oder gestaltest Räume um. Diese Greifbarkeit der eigenen Arbeit sorgt für eine hohe Zufriedenheit im Job. Handwerker berichten regelmäßig, dass sie ihre Tätigkeit als besonders sinnvoll empfinden – und das ist mehr wert, als viele denken.
Abwechslung statt Schreibtisch
Wenn du keine Lust auf acht Stunden Bildschirmarbeit hast, ist das Handwerk eine echte Alternative. Wechselnde Baustellen, unterschiedliche Projekte und der Kontakt mit Kunden sorgen dafür, dass kein Tag wie der andere ist. Du bist körperlich aktiv und arbeitest häufig im Team – Langeweile ist hier eher die Ausnahme.
Fachkräftemangel Handwerk: Was das für dich als Bewerber bedeutet
Der Fachkräftemangel im Handwerk ist kein kurzfristiges Phänomen. Die Gründe sind vielfältig: geburtenstarke Jahrgänge gehen in Rente, weniger junge Menschen entscheiden sich für eine Ausbildung, und gleichzeitig steigt der Bedarf an handwerklichen Leistungen – durch Sanierungen, Neubauten und die Energiewende.
Für dich als Jobsuchender ist der Fachkräftemangel ein klarer Vorteil. Betriebe sind bereit, mehr zu zahlen, bessere Arbeitsbedingungen zu bieten und in Weiterbildung zu investieren, um gute Leute zu gewinnen und zu halten. In vielen Regionen kannst du dir deinen Arbeitgeber praktisch aussuchen.
Das heißt konkret:
Du hast eine starke Verhandlungsposition bei Gehalt und Konditionen
Viele Betriebe bieten zusätzliche Benefits wie Firmenfahrzeuge, Weiterbildungsbudgets oder flexible Arbeitszeiten
Quereinsteiger mit handwerklichem Geschick haben echte Chancen, auch ohne klassische Ausbildung
Die Übernahme nach der Ausbildung ist in den meisten Betrieben selbstverständlich
Tipps für deine Jobsuche im Handwerk
Mit der richtigen Strategie findest du nicht einfach irgendeinen Job, sondern den passenden. Hier sind Tipps, die dir bei der Suche nach Handwerk Jobs weiterhelfen:
Bewerbungsunterlagen auf den Punkt bringen
Handwerksbetriebe achten weniger auf ein aufwendig designtes Anschreiben und mehr auf Substanz. Stelle deine praktischen Erfahrungen in den Vordergrund: Welche Projekte hast du umgesetzt? Welche Maschinen und Techniken beherrschst du? Zeugnisse, Zertifikate und Empfehlungen von früheren Arbeitgebern sind im Handwerk Gold wert.
Regional und überregional suchen
Die Gehaltsunterschiede zwischen Regionen können erheblich sein. Es lohnt sich, auch Stellen in anderen Städten oder Bundesländern in Betracht zu ziehen. Manche Betriebe bieten Umzugshilfen oder stellen Unterkünfte für die erste Zeit bereit.
Praktikum oder Probearbeiten nutzen
Wenn du dir unsicher bist, welches Gewerk zu dir passt, nutze Praktika oder Probearbeitstage. Viele Betriebe bieten das gerne an, weil sie so potenzielle Mitarbeiter kennenlernen. So findest du heraus, ob der Arbeitsalltag zu deinen Vorstellungen passt – bevor du dich langfristig festlegst.
Netzwerke und Handwerkskammern
Die Handwerkskammern (HWK) in deiner Region sind eine gute Anlaufstelle. Sie vermitteln Ausbildungsplätze, beraten zu Weiterbildungen und kennen Betriebe, die aktuell suchen. Auch Bau- und Handwerksmessen bieten die Möglichkeit, direkt mit Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen.
Handwerk Jobs auf HeroJob.de finden
Auf HeroJob.de bündeln wir aktuelle Handwerker Stellen aus ganz Deutschland. Egal ob du als Elektriker, Tischler, SHK-Installateur, Dachdecker oder in einem anderen Gewerk suchst – du kannst gezielt nach Beruf, Standort und Beschäftigungsart filtern.
Erstelle deinen Jobalarm und werde automatisch benachrichtigt, sobald neue Handwerk Jobs in deiner Region online gehen. So verpasst du keine passende Stelle und kannst dich als einer der Ersten bewerben.
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