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Schornsteinfeger

Als Schornsteinfeger (m/w/d) sorgen Sie für sichere Feuerungsanlagen, saubere Abgaswege und einen effizienten Betrieb von Heizungen. Sie prüfen, reinigen und messen Schornsteine und Heizungsanlagen und beraten Hauseigentümer in Sachen Brandschutz und Energieeffizienz. Erfahren Sie alles über die vielseitigen Aufgaben, Gehaltsaussichten, Ausbildung und Karrieremöglichkeiten in diesem traditionsreichen Beruf.

HeroJob-Redaktion
Aktualisiert 27.02.2025 · Lesezeit ~9 Min.
Schornsteinfeger KI generiert

Als Schornsteinfeger (m/w/d) sind Sie ein unverzichtbarer Experte für Brandschutz, Energieeffizienz und saubere Luft. Sie prüfen und reinigen Schornsteine, Kamine und Abgasanlagen, kontrollieren Feuerungsanlagen und führen Emissionsmessungen durch. Mit Ihrer Arbeit schützen Sie Menschen vor gefährlichen Abgasen wie Kohlenmonoxid und leisten einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

Der Schornsteinfegerberuf blickt auf eine jahrhundertealte Tradition zurück und hat sich zu einem modernen, technisch anspruchsvollen Handwerk entwickelt. Neben den klassischen Kehr- und Prüfarbeiten übernehmen Schornsteinfeger heute zunehmend Aufgaben als Energieberater und Umweltschützer. Angesichts der Energiewende, verschärfter Abgasnormen und der wachsenden Bedeutung erneuerbarer Heizsysteme sind qualifizierte Schornsteinfeger gefragter denn je.

In diesem umfassenden Berufsbild erfahren Sie alles Wichtige über die Aufgaben, Anforderungen, Verdienstmöglichkeiten und Karrierechancen als Schornsteinfeger. Wir zeigen Ihnen die verschiedenen Spezialisierungsmöglichkeiten und geben Ihnen einen detaillierten Einblick in diesen abwechslungsreichen und zukunftssicheren Handwerksberuf.

Gehalt als Schornsteinfeger

Das Gehalt eines Schornsteinfegers variiert je nach Berufserfahrung, Qualifikation, Region und Art des Arbeitgebers. Im Durchschnitt liegt das Jahresgehalt eines Schornsteinfegers in Deutschland zwischen 30.000 und 42.000 Euro brutto. Damit gehört der Schornsteinfegerberuf zu den solide vergüteten Handwerksberufen mit hoher Arbeitsplatzsicherheit.

Als Berufseinsteiger nach abgeschlossener Ausbildung können Sie mit einem Einstiegsgehalt von etwa 2.100 bis 2.600 Euro brutto im Monat rechnen. Mit zunehmender Berufserfahrung und Zusatzqualifikationen steigt das Gehalt deutlich an. Erfahrene Schornsteinfeger mit Weiterbildungen, beispielsweise als Energieberater, können bis zu 3.500 Euro brutto monatlich und mehr verdienen.

Die Vergütung orientiert sich häufig am Tarifvertrag des Schornsteinfegerhandwerks. Neben dem Grundgehalt erhalten Schornsteinfeger in vielen Betrieben Zulagen, Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie vermögenswirksame Leistungen. Bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger, die einen eigenen Kehrbezirk betreuen, haben in der Regel ein deutlich höheres Einkommen, da sie zusätzlich zu den hoheitlichen Aufgaben auch freie Aufträge annehmen können. Mit der Weiterbildung zum Schornsteinfegermeister verbessern sich Ihre Verdienstmöglichkeiten nochmals erheblich.

Verschiedene Arten von Schornsteinfegern

Der Schornsteinfegerberuf umfasst verschiedene Spezialisierungen und Tätigkeitsschwerpunkte, die sich in ihren Aufgabenbereichen und Verantwortlichkeiten unterscheiden. Je nach Qualifikation und Einsatzgebiet ergeben sich unterschiedliche Karrieremöglichkeiten.

Hier sind die wichtigsten Spezialisierungen im Überblick:

Bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger

Bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger sind die „Chefs" in ihrem zugewiesenen Kehrbezirk. Sie führen die hoheitlichen Aufgaben des Schornsteinfegerhandwerks durch, darunter die Feuerstättenschau, die Überprüfung der Brandsicherheit und die Ausstellung von Feuerstättenbescheiden. Für die Bestellung als Bezirksschornsteinfeger ist der Meistertitel erforderlich. Bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger genießen eine besondere Stellung – sie sind für die Sicherheit aller Feuerungsanlagen in ihrem Bezirk verantwortlich und haben ein gesichertes Einkommen.

Kaminkehrer (Geselle)

Kaminkehrer, auch als Schornsteinfegergesellen bekannt, führen die praktischen Kehr-, Reinigungs- und Überprüfungsarbeiten an Schornsteinen und Feuerungsanlagen durch. Sie reinigen Abgasanlagen, entfernen Rußablagerungen, prüfen die Dichtheit von Verbindungsstücken und kontrollieren den freien Abzug der Rauchgase. Kaminkehrer arbeiten sowohl bei Bezirksschornsteinfegern als auch bei freien Schornsteinfegerbetrieben und bilden das Rückgrat des täglichen Betriebs.

Energieberater im Schornsteinfegerhandwerk

Energieberater mit Schornsteinfeger-Hintergrund verbinden ihr Fachwissen über Feuerungsanlagen mit umfassender Kompetenz in der energetischen Gebäudebewertung. Sie erstellen Energieausweise, beraten Hauseigentümer über energetische Sanierungsmaßnahmen, Fördermöglichkeiten und den effizienten Einsatz von Heizsystemen. Die Zusatzqualifikation als Energieberater eröffnet Schornsteinfegern ein wachsendes Geschäftsfeld mit hoher Nachfrage und attraktiven Verdienstmöglichkeiten.

Brandschutzprüfer

Brandschutzprüfer haben sich auf die Überprüfung und Begutachtung von Brandschutzeinrichtungen spezialisiert. Sie kontrollieren Brandschutztüren, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, Lüftungssysteme und Brandschutzklappen. Darüber hinaus prüfen sie die Einhaltung von Brandschutzvorschriften in Gebäuden und erstellen Brandschutzkonzepte. Diese Spezialisierung ist besonders in Gewerbe- und Industriegebäuden, Hotels, Krankenhäusern und öffentlichen Einrichtungen gefragt.

Welche Aufgaben übernehmen Schornsteinfeger?

Der Arbeitsalltag eines Schornsteinfegers ist vielfältig und umfasst weit mehr als nur das Kehren von Schornsteinen. Als Fachmann für Feuerungsanlagen, Abgaswege und Energieeffizienz übernehmen Sie zahlreiche verantwortungsvolle Aufgaben.

Zu den wichtigsten Aufgaben gehören:

  • Kehren und Reinigen von Schornsteinen: Die Reinigung von Schornsteinen, Kaminen und Abgasanlagen ist die traditionelle Kernaufgabe des Schornsteinfegers. Mit speziellen Kehrbesen, Stoßbesen und maschinellen Geräten entfernen Sie Ruß, Flugasche und Ablagerungen aus den Abgaswegen und stellen einen freien Rauchabzug sicher.

  • Überprüfung von Feuerungsanlagen: Schornsteinfeger kontrollieren Heizungen, Öfen, Kamine und andere Feuerstätten auf ihre Sicherheit und Funktionsfähigkeit. Sie prüfen die Verbrennungsluftversorgung, die Dichtheit von Verbindungsstücken und die ordnungsgemäße Abgasführung. Diese Prüfungen dienen dem Schutz vor Kohlenmonoxidvergiftungen und Bränden.

  • Emissionsmessungen: Die Messung von Abgaswerten an Heizungsanlagen ist eine gesetzlich vorgeschriebene Aufgabe. Schornsteinfeger prüfen den Kohlenmonoxid-Gehalt, die Abgastemperatur und den Abgasverlust und stellen sicher, dass die Grenzwerte der Bundes-Immissionsschutzverordnung eingehalten werden.

  • Feuerstättenschau: Die Feuerstättenschau ist eine hoheitliche Aufgabe des bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegers. Dabei werden alle Feuerungsanlagen eines Gebäudes auf Brandsicherheit, ordnungsgemäßen Zustand und Einhaltung der Vorschriften geprüft. Die Feuerstättenschau findet in der Regel alle drei bis fünf Jahre statt.

  • Energieberatung: Schornsteinfeger beraten Hauseigentümer über den effizienten Betrieb ihrer Heizungsanlage, Einsparmöglichkeiten und den Umstieg auf moderne Heiztechnologien. Sie geben Empfehlungen zur Verbesserung der Energieeffizienz und informieren über staatliche Förderprogramme.

  • Brandschutzberatung und -prüfung: Schornsteinfeger beraten Hauseigentümer und Bauherren in Fragen des vorbeugenden Brandschutzes. Sie prüfen Brandschutzeinrichtungen, beurteilen die Sicherheit von Feuerstätten und geben Hinweise zur Vermeidung von Brandgefahren.

  • Abnahme von Neuanlagen: Bevor eine neue Heizungsanlage, ein Kamin oder ein Ofen in Betrieb genommen werden darf, muss der Schornsteinfeger die Anlage abnehmen und die Einhaltung der Vorschriften bestätigen. Diese Abnahme gewährleistet die sichere Funktion und den ordnungsgemäßen Betrieb der Feuerstätte.

Anforderungen: Qualifikationen und Fähigkeiten

Der Schornsteinfegerberuf vereint handwerkliche Fertigkeiten mit technischem Wissen und Beratungskompetenz. Wer in diesem Beruf erfolgreich arbeiten möchte, sollte verschiedene Fähigkeiten und Eigenschaften mitbringen.

Hier sind die wichtigsten Anforderungen:

  • Technisches Verständnis: Schornsteinfeger müssen die Funktionsweise verschiedener Heizungsanlagen, Feuerungstechniken und Abgassysteme verstehen. Kenntnisse in Bauphysik, Strömungslehre und Messtechnik sind für die tägliche Arbeit unverzichtbar.

  • Sorgfalt und Genauigkeit: Die Überprüfung von Feuerungsanlagen und Abgaswegen erfordert ein hohes Maß an Genauigkeit. Übersehene Mängel können zu gefährlichen Kohlenmonoxidvergiftungen oder Bränden führen. Sorgfältiges Arbeiten und eine gründliche Prüfung sind daher Grundvoraussetzungen.

  • Körperliche Belastbarkeit: Schornsteinfeger arbeiten häufig auf Dächern, in engen Schächten und unter schwierigen Bedingungen. Das Tragen von Ausrüstung, das Besteigen von Leitern und das Arbeiten in der Höhe erfordern eine gute körperliche Fitness und Schwindelfreiheit.

  • Zuverlässigkeit: Schornsteinfeger haben feste Termine bei Hauseigentümern und müssen gesetzliche Fristen einhalten. Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und ein verantwortungsbewusster Umgang mit den hoheitlichen Aufgaben sind daher besonders wichtig.

  • Teamfähigkeit: Obwohl Schornsteinfeger häufig eigenständig arbeiten, ist die Zusammenarbeit im Team – etwa im Kehrbezirk oder bei größeren Prüfaufträgen – wichtig. Auch die Kommunikation mit Hauseigentümern, Heizungsbauern und Behörden erfordert soziale Kompetenz.

  • Flexibilität: Der Arbeitsalltag eines Schornsteinfegers bringt täglich wechselnde Einsatzorte und unterschiedliche Anlagentypen mit sich. Vom modernen Gasbrennwertkessel über den Holzpelletofen bis zum historischen Kachelofen – Schornsteinfeger müssen sich flexibel auf verschiedenste Situationen einstellen.

In welchen Branchen arbeiten Schornsteinfeger?

Schornsteinfeger finden in verschiedenen Branchen und Tätigkeitsfeldern Beschäftigung. Ihre Expertise in den Bereichen Feuerungstechnik, Brandschutz und Energieeffizienz eröffnet vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Schornsteinfeger sind unter anderem in folgenden Branchen tätig:

  • Schornsteinfegerbetriebe: Der Großteil der Schornsteinfeger arbeitet in Schornsteinfegerbetrieben, entweder als angestellter Geselle oder als selbstständiger Meister mit eigenem Betrieb. Diese Betriebe führen die gesetzlich vorgeschriebenen Kehr-, Prüf- und Messarbeiten durch und betreuen feste Kundenstämme in ihrem Einsatzgebiet.

  • Energieberatung: Schornsteinfeger mit Zusatzqualifikation als Energieberater arbeiten in der Beratung von Hauseigentümern und Unternehmen. Sie erstellen Energieausweise, bewerten die Energieeffizienz von Gebäuden und empfehlen Modernisierungsmaßnahmen. Dieses Tätigkeitsfeld wächst angesichts der Energiewende kontinuierlich.

  • Brandschutz: Im Bereich Brandschutz übernehmen Schornsteinfeger die Prüfung und Wartung von Brandschutzeinrichtungen in Gebäuden. Sie kontrollieren Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, Brandschutzklappen und Lüftungssysteme. Besonders in Gewerbe-, Industrie- und öffentlichen Gebäuden ist diese Tätigkeit gefragt.

  • Umweltschutz: Als Experten für Emissionsmessungen und Feuerungstechnik tragen Schornsteinfeger aktiv zum Umweltschutz bei. Sie stellen sicher, dass Heizungsanlagen die gesetzlichen Grenzwerte einhalten, beraten zu emissionsarmen Heizsystemen und unterstützen den Übergang zu erneuerbaren Energien.

  • Heizungs- und Gebäudetechnik: Einige Schornsteinfeger erweitern ihren Tätigkeitsbereich in Richtung Heizungs- und Gebäudetechnik. Sie arbeiten in Unternehmen, die Heizungsanlagen planen, installieren und warten, und bringen ihre Expertise in der Abgaswegführung und Feuerungstechnik ein.

Ausbildung und Karrierewege

Die Ausbildung zum Schornsteinfeger dauert drei Jahre und erfolgt im dualen System. Die Auszubildenden lernen im Ausbildungsbetrieb – in der Regel ein Schornsteinfegerbetrieb – die praktische Arbeit und besuchen parallel die Berufsschule für den theoretischen Unterricht. Die Ausbildungsvergütung liegt im ersten Jahr bei etwa 700 bis 900 Euro, im zweiten Jahr bei rund 800 bis 1.050 Euro und im dritten Jahr bei circa 900 bis 1.200 Euro brutto monatlich.

Während der Ausbildung erlernen angehende Schornsteinfeger das Kehren und Reinigen von Abgasanlagen, die Überprüfung verschiedener Feuerungsanlagen, Messtechniken für Emissionsmessungen, Grundlagen des Brandschutzes, Kenntnisse in Feuerungs- und Heizungstechnik sowie die relevanten Rechtsvorschriften. Ergänzend finden überbetriebliche Lehrgänge statt, in denen spezielle Fertigkeiten vertieft werden.

Nach der Ausbildung stehen Ihnen verschiedene Karrierewege offen:

  • Schornsteinfegergeselle: Als Geselle arbeiten Sie eigenverantwortlich in einem Schornsteinfegerbetrieb und führen die täglichen Kehr-, Prüf- und Messarbeiten selbstständig durch. Mit Berufserfahrung übernehmen Sie zunehmend komplexere Aufgaben.

  • Schornsteinfegermeister: Der Meistertitel ist die wichtigste Weiterbildung im Schornsteinfegerhandwerk. Er berechtigt zur Selbstständigkeit, zur Ausbildung von Lehrlingen und ist Voraussetzung für die Bestellung als bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger.

  • Bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger: Als Bezirksschornsteinfeger übernehmen Sie hoheitliche Aufgaben in einem zugewiesenen Kehrbezirk. Sie führen Feuerstättenschauen durch, erstellen Feuerstättenbescheide und überwachen die Einhaltung der Brandschutzvorschriften. Diese Position bietet ein gesichertes Einkommen und hohes Ansehen.

  • Energieberater (HWK/BAFA): Die Zusatzqualifikation als Energieberater eröffnet ein lukratives Geschäftsfeld. Sie erstellen Energieausweise, beraten zu energetischen Sanierungsmaßnahmen und können als BAFA-gelisteter Energieberater Fördermittelanträge begleiten.

  • Studium (Versorgungstechnik/Umwelttechnik): Mit entsprechender Hochschulreife können Sie ein Studium im Bereich Versorgungstechnik, Umwelttechnik oder Gebäudetechnik anschließen und sich für leitende Positionen in der Branche qualifizieren.

Häufig gestellte Fragen

Welche Ausbildung braucht man als Schornsteinfeger?

Um als Schornsteinfeger zu arbeiten, ist eine dreijährige duale Ausbildung zum Schornsteinfeger (m/w/d) erforderlich. Die Ausbildung findet sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule statt. Als schulische Voraussetzung wird in der Regel mindestens ein Hauptschulabschluss erwartet. Besonders gefragt sind technisches Verständnis, Schwindelfreiheit und eine gute körperliche Fitness. Um als bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger bestellt zu werden, ist zusätzlich die Meisterprüfung erforderlich.

Wie viel verdient ein Schornsteinfeger im Monat?

Das monatliche Bruttogehalt eines Schornsteinfegers liegt je nach Erfahrung und Region zwischen 2.100 und 3.500 Euro. Berufseinsteiger starten in der Regel bei 2.100 bis 2.600 Euro brutto monatlich. Mit steigender Berufserfahrung, der Meisterprüfung und Zusatzqualifikationen wie der Energieberatung kann das Gehalt deutlich ansteigen. Bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger erzielen in der Regel höhere Einkommen.

Was macht ein Schornsteinfeger heute?

Der Schornsteinfegerberuf hat sich weit über das klassische Schornsteinkehren hinaus entwickelt. Moderne Schornsteinfeger prüfen und reinigen Abgasanlagen, führen Emissionsmessungen an Heizungsanlagen durch, kontrollieren Feuerungsanlagen auf Brandsicherheit und Funktionsfähigkeit, erstellen Feuerstättenbescheide, beraten zur Energieeffizienz und zum Umweltschutz und nehmen neue Heizungsanlagen ab. Sie sind Experten für saubere Verbrennung, sichere Abgasführung und effizienten Heizbetrieb.

Wie oft muss der Schornsteinfeger kommen?

Die Häufigkeit der Schornsteinfegerbesuche hängt von der Art der Feuerungsanlage ab und ist in der Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO) gesetzlich geregelt. Schornsteine mit festen Brennstoffen wie Holz oder Kohle müssen je nach Nutzungsintensität zwei bis drei Mal im Jahr gekehrt werden. Gasheizungen werden in der Regel einmal jährlich überprüft. Die Feuerstättenschau durch den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger findet etwa alle dreieinhalb Jahre statt.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Schornsteinfeger?

Als Schornsteinfeger stehen Ihnen vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten offen. Die wichtigste Qualifikation ist die Meisterprüfung, die zur Selbstständigkeit und zur Bestellung als Bezirksschornsteinfeger berechtigt. Darüber hinaus können Sie sich zum Energieberater (HWK/BAFA) weiterbilden, Zusatzqualifikationen im Brandschutz erwerben oder ein Studium in Versorgungstechnik oder Umwelttechnik anschließen. Auch Spezialisierungen in der Gebäudeenergieberatung, Lüftungstechnik und Umweltmesstechnik sind attraktive Karrierewege.

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